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Baumbestattung: Bestattung im Wurzelbereich eines Baums

Baumbestattung: Bestattung im Wurzelbereich eines Baums

Bei der Baumbestattung handelt es sich um die Beisetzung im Wurzelwerk eines Baumes. Nach der Kremation wird die Asche des Verstorbenen in einem ausgewiesenen Waldfriedhof unter einem Baum beigesetzt. Es handelt sich um eine ganzheitliche Rückführung des Menschen in die Natur.

Ursprung der Baumbestattung

Die Baumbestattung war ursprünglich aufgrund von naturreligiösen Vorstellungen bei Nomadenvölkern weit verbreitet. In der Zeit der Romantik fand die Baumbestattung vor allem unter Forstleuten und Gutsbesitzern immer mehr Anklang.

Im Jahr 2001 wurde der erste deutsche FriedWald in Reinhardswald bei Kassel eröffnet. Inzwischen gibt es rund sechzig FriedWald-Standorte, die sich auf über 2.700 Hektar erstrecken und eine besonders naturverbundene Bestattungsform ermöglichen. Immer mehr Deutsche möchten nach ihrem Tod an einem der FriedWald-Standorte bestattet werden und haben bereits entsprechende Vorkehrungen mit einer Bestattungsvorsorge getroffen.

Vor- und Nachteile einer Baumbestattung

Ausdruck von Naturverbundenheit

Unter naturverbundenen Menschen ist die Baumbestattung besonders beliebt. Eine Baumbestattung bietet die Möglichkeit einer letzten Ruhestätte in einer unberührten Naturumgebung, die auch Angehörigen häufig Trost spendet.

Keine anfallende Grabpflege

Die Baumbestattung gilt langfristig als eine pflegeleichte und kostengünstige Bestattungsart, da die Grabpflege für Hinterbliebene entfällt. Bei einer Baumbestattung befindet sich der Gedenkort inmitten der Natur, wobei keine Kosten für einen Grabstein oder die sonst benötigte jahrzehntelange Grabpflege entstehen.

Kritik von Seiten der Kirche

In den vergangenen Jahren gab es einige kritische Stimmen von kirchlicher Seite. Bei der Baumbestattung findet die Beisetzung auf nicht geweihtem Boden statt, zum anderen kann auf Wunsch völlig auf christliche Symbolik verzichtet werden. Dies störte vor allem die katholische Kirche lange Zeit. Mittlerweile stehen aber auch hier viele kirchlichen Gemeindeoberhäupter der Baumbestattung offener gegenüber. Der FriedWald arbeitet beispielsweise eng mit der evangelischen Kirche zusammen und an den Bäumen können christliche Symbole angebracht werden.

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Voraussetzung für eine Baumbestattung

Ähnlich wie bei der Seebestattung ist die Kremation Voraussetzung für eine Baumbestattung. Die Beisetzung findet in einer sogenannten Überurne statt. Diese besteht aus Naturstoffen und zersetzt sich innerhalb kürzester Zeit, wobei keinerlei Belastung für die Umwelt entsteht.

Bei dieser Bestattungsvariante dürfen oftmals weder Blumenschmuck noch sonstige dekorative Elemente an der Grabstelle zurückgelassen werden. Die Grabpflege übernimmt bei einer Baumbestattung die Natur.

Einleitung einer Baumbestattung

Ausstellung der Todesbescheinigung

Um im Todesfall eine Baumbestattung einzuleiten, muss umgehend ein Arzt benachrichtigt werden. Dieser stellt den Tod fest und fertigt eine Todesbescheinigung an, die für die Beantragung der Sterbeurkunde und alle weiteren Schritte erforderlich ist. Die Leichenschau muss innerhalb von 12 Stunden nach Eintritt des Todes vorgenommen werden. Die Todesbescheinigung wird abhängig vom Ort, an dem der Sterbefall eingetreten ist, nach einer Leichenschau von einem Arzt ausgestellt.

Ort des Sterbefalls Was zu tun ist
Sterbefall im eigenen Zuhause Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder den Notruf unter der Nummer 112
Sterbefall im Krankenhaus, Pflegeheim Ausstellung der Todesbescheinigung wird von der Einrichtung organisiert
Sterbefall im öffentlichen Bereich Verständigen Sie den Notruf unter der Nummer 112


Beauftragung eines Bestatters

Anschließend sollten Sie einen Bestatter kontaktieren, der die gesamte Organisation und Ausführung der Bestattung übernimmt. In der Regel beantragt der Bestatter für Sie auch die Sterbeurkunde und übernimmt die Abmeldung bei Versicherungen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und vergleichen Angebote verschiedener Bestatter. Die Preise und Leistungen können zum Teil stark variieren.

Abholung und Überführung des Verstorbenen

Als Überführung eines Leichnams wird die Abholung des Verstorbenen vom Sterbeort durch den Bestatter und der Transport zu den Kühlräumen des Bestatters oder Krematoriums bezeichnet. Je nach Bundesland haben Sie nach einem Sterbefall zwischen 24 und 48 Stunden Zeit, ehe die Überführung durchgeführt sein muss.

Zweite Leichenschau

Die sogenannte „zweite Leichenschau“ ist vor der Kremation gesetzlich vorgeschrieben. Diese erfolgt im Krematorium und wird von einem Amtsarzt durchgeführt. Die zweite Leichenschau dient dazu, zweifelsfrei auszuschließen, dass die Todesursache nicht-natürlich ist und beispielsweise auf eine Gewalttat zurückführt. Nach einer Kremation ist diese Überprüfung nicht mehr möglich.

Hygienische Versorgung des Verstorbenen

Durch eine hygienische Versorgung wird der Verstorbene für die Bestattung vorbereitet. Insbesondere bei einer Aufbahrung des Verstorbenen vor der Verbrennung ist ein würdevoller und friedlicher Anblick für die Trauergemeinde von Bedeutung. Die hygienische Versorgung umfasst unter anderem das Waschen und die Einbalsamierung des Körpers, die Rekonstruktion des ästhetischen Erscheinungsbildes sowie die kosmetische Behandlung des Verstorbenen. Mund und Augen bleiben üblicherweise geschlossen.

Einkleidung des Verstorbenen

In den meisten Krematorien ist es gestattet, den Verstorbenen in eigener Kleidung zu kremieren. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass diese aus reiner Baumwolle besteht. Kleidung aus synthetischen Stoffen ist nicht zulässig. Da die Bestimmungen je nach Krematorium variieren, sollten Sie die Regelungen in der zuständigen Kremationsstätte oder bei Ihrem Bestatter erfragen.


Kremierung

Kremationsanlagen sind so konzipiert, dass jeder Leichnam einzeln und nach höchsten hygienischen Standards eingeäschert wird. Dies schließt die Verwechslung der Asche von verschiedenen Verstorbenen aus. Vor der Kremation wird ein Stein aus feuerfestem Ton mit der Identifikationsnummer des Toten neben den Sarg gelegt. Dieser garantiert nach der Kremation die zweifelsfreie Zuordnung der Asche.

Der Prozess der Einäscherung dauert je nach natürlicher Beschaffenheit des Körpers etwa 90 Minuten. Die Temperatur beträgt dabei bis zu 1200° C. Nichtverbrennbare Substanzen wie Zähne, Implantate und mineralische Knochenbestandteile werden herausgefiltert.

Anschließend wird die Asche in eine Aschekapsel umgefüllt, die später in eine Urne eingesetzt wird. Der Stein mitsamt Identifikationsnummer kommt mit in die Aschekapsel. Auf dem Verschluss der Aschekapsel werden alle wichtigen Daten des Verstorbenen sowie der Name des Krematoriums und das Datum der Einäscherung vermerkt. Der FriedWald bietet eine sogenannte Kombikapsel an, die auch ohne Schmuckurne beigesetzt werden kann.

Erledigung von Formalitäten

Anschließend kommt die Erledigung verschiedener Formalitäten für die Organisation einer Sterbeurkunde sowie die Kündigung verschiedener Verträge auf Sie zu. Der Bestatter ist Ihnen dabei behilflich und kann sämtliche Behördengänge für Sie übernehmen.

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Wenn ein Mensch zum ersten Mal mit dem Tod in Berührung kommt, kann dies schnell zu Überforderung führen. Wir haben unsere Erfahrung und unser Wissen für Sie zusammengefasst und liefern Ihnen mit dieser Checkliste für den Todesfall eine Schritt-für-Schritt-Hilfestellung.

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Organisatorisches für die Baumbestattung

Vor einer Beisetzung müssen einige Dinge entschieden werden. Dabei steht Ihnen ein Bestatter zur Seite, der Sie zu verschiedenen Grabvarianten berät, der mit Ihnen zusammen den Umfang der Trauerfeier plant und die Zusammenkunft nach der Beisetzung organisiert. In einem Trauergespräch können Sie verschiedene Punkte mit dem Bestatter klären:

  • Sargauswahl
  • Offene oder geschlossene Aufbahrung
  • Trauerkarten, Traueranzeige
  • Floristik und andere Dekoelemente
  • Termin für die Trauerfeier
  • Ort für die Trauerfeier
  • Programmpunkte für die Trauerfeier
  • Trauerredner
  • Musiker
  • Grabwahl
  • Leichenschmaus

Hinweis:

Sprechen Sie ihre Wünsche und Vorstellungen mit dem Bestatter ab. Je konkreter Sie wissen, wie die Bestattung gestaltet werden soll, desto entspannter gestaltet sich die gesamte Planung.

Urne

Bei einer Baumbestattung ist die Einäscherung des Verstorbenen erforderlich. Nach der Kremation wird die Asche der verstorbenen Person in eine versiegelte Kapsel gefüllt. Diese Aschekapsel wird dann in eine Überurne, auch Schmuckurne genannt, gesetzt. Je nach Anbieter kann nur aus einem kleinen Schmuckurnensortiment ausgewählt werden.

Bei einer Baumbestattung wird die Urne im Erdreich beigesetzt und muss aus einem biologisch zersetzbaren Material bestehen. Dabei kommen unbehandeltes Holz, weich gebrannte Keramik oder Naturkautschuk in Frage. Urnen aus Glas, emailliertem Metall oder fest gebrannter Keramik sind bei einer Baumbestattung nicht zugelassen.

Kremationssarg

Auch für die Kremation wird in Deutschland laut Gesetzgebung ein Verbrennungssarg benötigt. Diese sind weniger stabil als Särge, die bei einer klassischen Erdbestattung zum Einsatz kommen, da sie dem Druck unter der Erde nicht standhalten müssen. Zudem sind sie meist nicht verziert, da sie ohnehin verbrannt werden. Die Särge können je nach Wunsch auch aufwändig gestaltet werden.

Aufbahrung

Die Aufbahrung des Verstorbenen bietet der Trauergemeinde die Möglichkeit, vor der Kremation auf eine besonders würdigende Weise Abschied vom Verstorbenen zu nehmen. Der geschmückte Sarg wird dabei in Trauerräumlichkeiten sichtbar für die Trauergemeinde platziert. Bei einer Aufbahrung kann der Sargdeckel geöffnet werden oder geschlossen bleiben. Eine offene Aufbahrung spendet durch den friedlichen Anblick des Verstorbenen häufig Trost und kann bei der Trauerbewältigung der Angehörigen helfen, ehe die Kremation durchgeführt wird.

Bestattungsort

Die Wahl des Bestattungsortes ist abhängig von den finanziellen Mitteln des Kostenträgers sowie einer möglicherweise bereits vorhandenen Grabstelle. In Deutschland besteht die Friedhofspflicht, die vorschreibt, dass ein Verstorbener in jedem Fall an einem dafür genehmigten Ort beigesetzt werden muss.

Hierzulande bieten die Unternehmen FriedWald® und RuheForst® Baumbestattungen an. Mittlerweile ermöglichen jedoch auch immer mehr lokale Friedhöfe Baumbestattungen.

Grabstätte

Wie auf regulären Friedhöfen kann auch bei der Baumbestattung zwischen verschiedene Grabarten gewählt werden. Die Kosten für eine Grabart variieren je nach gewählter Baumart und Belegung. Oft ist es preislich von Vorteil, einen Familienbaum zu erwerben. Die Ruhefrist beträgt bei Baumbestattungen bis zu 99 Jahre.

Außerdem kann zwischen verschiedenen Baumarten gewählt werden. Meist werden Altbaumbeständen bevorzugt vergeben. Allerdings ist es auf Anfrage auch möglich, einen Jungbaum zu pflanzen.

Grabstätte Plätze
FriedWald – Familienbaum 10
FriedWald – Partnerbaum 2
FriedWald – Freundschaftsbaum 10
RuheForst – RuheBiotop 12
Friedhof variiert

Bestattungstermin

Die Fristen für die Bestattung sind je nach Bundesland unterschiedliche geregelt. In einigen Bundesländern muss die Einäscherung innerhalb von vier Tagen erfolgen, in Thüringen und Brandenburg etwa kann die Feuerbestattung bis zu zehn Tage nach dem Todeseintritt stattfinden. Beim Ordnungsamt kann eine Verlängerung der jeweils geltenden Bestattungsfrist beantragt werden.

Im Anschluss an die Feuerbestattung findet die Beisetzung der Asche statt. Für die Beisetzung gelten andere Fristen als für die Bestattung. Teilweise kann die Beisetzung erst einen Monat nach der Einäscherung erfolgen.

Angehörige sollten sich rechtzeitig um die Anmeldung der Trauerfeier bemühen, um umstandslos weiterplanen zu können. Der Bestatter ist Ihnen hierbei behilflich.

Trauerfeier zur Abschiednahme

Eine offizielle Abschiednahme im Beisein der gesamten Trauergemeinde bietet die Möglichkeit, dem Verstorbenen zu gedenken und ihm eine letzte Ehre zu erweisen. Auch bei einer Baumbestattung kann die Trauerfeier nach persönlichen Wünschen gestaltet werden. Das Spielen von Musik oder das Halten einer Trauerrede im Wald ist möglich.

Angehörige können entweder vor der Kremation am Sarg oder nach der Kremation an der Urne Abschied vom Verstorbenen nehmen. Diese Varianten können auch kombiniert werden. Beispielsweise kann ein Abschied unter Freunden und Verwandten am Sarg sowie ein Abschied im engsten Kreise direkt am Ort der Beisetzung arrangiert werden.

Gästeliste für die Trauerfeier

Die Wahl der Gästeliste für eine Trauerfeier sollte sich nach den Wünschen des Verstorbenen richten. So zählen Hinterbliebene aus der nahen Verwandtschaft neben Freunden und Kollegen des Verstorbenen zur Trauergemeinde. Auch entfernte Verwandte und Bekannte können bei der Einladung bedacht werden.

Traueranzeige

Vor der Beisetzung haben Sie die Möglichkeit, eine Traueranzeige aufzugeben und darin den Beisetzungstermin bekanntzugeben. So können Sie öffentlich zur Beisetzung des Verstorbenen einladen. Sie sollten sich jedoch rechtzeitig um die Einreichung der Anzeige bei den Zeitungen bemühen, da diese unterschiedliche Redaktionsschlüsse haben. Darüber hinaus können Sie Trauer- sowie Dankeskarten für die Anteilnahme drucken zu lassen.

Dekoration und Floristik

Als dekorative Elemente während der Trauerfeier können Blumen, Kerzen, Bilder und persönliche Gegenstände des Verstorbenen eingesetzt werden. Auch die Urne des Verstorbenen wird in der Regel mit Blumenarrangements versehen, die von Floristen angefertigt werden. Die Floristik für eine Bestattung wird von den nächsten Angehörigen nach Vorlieben des Verstorbenen oder eigener Einschätzung gewählt. Hierzu zählen:

  • Urnenbuketts
  • Trauerkränze
  • Trauersträuße

Gäste der Trauerfeier haben ebenfalls die Möglichkeit, einen Kranz oder Strauß beizusteuern. Blumenarrangements sind in verschiedenen Formen und Farben erhältlich und werden mit Schleifen verziert, die den Namen und einen Gruß des Schenkenden enthalten.

Nach der Beisetzung dürfen allerdings weder Blumenschmuck noch sonstige Gegenstände zurückgelassen werden. Die Baumbestattung bietet keine Möglichkeit der Grabgestaltung, da die Umgebung der Grabstätte naturbelassen bleiben soll.

Hinweis:

Auf Wunsch kann eine Namensplakette mit den Daten des Verstorbenen an der Grabstelle angebracht werden. Dies kann hilfreich sein, um die Grabstätte zu einem späteren Zeitpunkt wiederzufinden. Bei einer anonymen Baumbestattung wird die Grabstätte nicht kenntlich gemacht.

Musikalische Begleitung

Die Trauerfeier kann von Musik begleitet werden, die den Vorlieben des Verstorbenen entspricht oder die Gefühlswelt der Angehörigen widerspiegelt. Die Trauermusik spielt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Trauerfeier. Musikstücke können von einem Chor oder Sänger, einer Liveband oder Kapelle sowie durch eine CD vorgetragen werden. Die musikalische Begleitung kann sehr individuell gestaltet werden und ist an keine Vorgaben gebunden.

Trauerrede

Sofern Sie eine Trauerrede wünschen, aber selbst keine Rede halten möchten, haben Sie die Wahl zwischen einem christlichen und einem weltlichen Redner. Diese werden sich in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen über den Verstorbenen unterhalten. Auf diese Weise kann der Trauerredner die verstorbene Person näher kennenlernen und in der Trauerrede darstellen, was den Verstorbenen ausgemacht hat.

Die Grabrede ist eine besondere Art der Trauerrede und findet direkt am Grab des Verstorbenen statt. Ein Grabredner, der nicht aus dem Umfeld des Verstorbenen stammt, ermöglicht es Angehörigen, in ihrer Trauer nicht vor der Trauergemeinde sprechen zu müssen und dem Verstorbenen dennoch eine würdigende Rede zukommen zu lassen.

Leichenschmaus

Im Anschluss an die Beisetzung findet häufig ein Leichenschmaus, auch Trauerkaffee genannt, statt. Angehörige können sich in gelöster Umgebung über Erinnerungen austauschen und dem Verstorbenen gemeinsam gedenken. Als Lokalität können Restaurants, Gaststätten oder das eigene Zuhause gewählt werden. Das Menü während des Leichenschmauses beinhaltet in der Regel Kaffee und Kuchen oder ein Lieblingsgericht des Verstorbenen.

Kosten einer Baumbestattung

Die Kosten einer Baumbestattung beinhalten Leistungen wie die Kremation des Verstorbenen, die Organisation und Ausrichtung der Trauerfeier sowie der Bestattung. Die Kremationskosten variieren je nach Bundesland und Lokalität. Kosten für die Trauerfeier sind von den persönlichen Wünschen der Angehörigen abhängig, die Livemusik, Trauerredner, Floristik oder andere Programmpunkte enthalten können. Die Bestattungskosten sind außerdem abhängig von der gewählten Grabstätte und Baumart.

Langfristig ist die Baumbestattung jedoch eine vorteilhafte und kostengünstige Alternative zur klassischen Sargbestattung, da keinerlei Kosten für Grabpflege und Steinmetz anfallen und auch die Ruhezeiten bei der Baumbestattung weitaus länger sind als bei einer Bestattung auf einem regulären Friedhof.

Standorte für Baumbestattungen

In Deutschland bieten die Unternehmen FriedWald® und RuheForst® Baumbestattungen an. Aufgrund der steigenden Nachfrage schaffen aber auch immer mehr Friedhöfe Voraussetzungen für diese Bestattungsart. Deutschlandweit sind Baumbestattungen mittlerweile an über 300 Standorten möglich.

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Bitte klicken Sie auf die Karte, um eine interaktive Karte aller Begräbniswälder und Waldfriedhöfe in Deutschland zu sehen.

Waldgebiet (FriedWald) PLZ Stadt Bundesland Link
FriedWald Planitzwald 04828 Bennewitz Sachsen Umgebungskarte
Friedwald Sangerhausen 06526 Sangerhausen Sachsen-Anhalt Umgebungskarte
FriedWald Freyburg Unstrut 06632 Freyburg Unstrut Sachsen-Anhalt Umgebungskarte
FriedWald Gartenreich Dessau-Wörlitz 06785 Oranienbaum Sachsen-Anhalt Umgebungskarte
FriedWald Schöcklland 08062 Kumberg Sachsen Umgebungskarte
FriedWald auf dem Kirchhof StBartholomäus Pankow 13088 Berlin Berlin Umgebungskarte
FriedWald Nuthetal-Parforceheide 14558 Nuthetal Brandenburg Umgebungskarte
FriedWald Fürstenwalde 15517 Fürstenwalde Brandenburg Umgebungskarte
FriedWald Bernau bei Berlin 16321 Bernau bei Berlin Brandenburg Umgebungskarte
FriedWald Rügen im Schlosspark Pansevitz 18569 KluisGagern Mecklenburg-Vorpommern Umgebungskarte
FriedWald Ostheide bei Lüneburg 21379 Barendorf Niedersachsen Umgebungskarte
Friedwald Buxtehude 21614 Buxtehude Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Kisdorf 24629 Kisdorf Schleswig-Holstein Umgebungskarte
Friedwald Bremervörde 27432 Bremervörde Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Hasbruch Hude 27798 Hude Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Bremer Schweiz 28790 Schwanewede-Brundorf Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Lüneburger Heide 29646 Bispingen Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Uetzer Herrschaft Region Hannover 31311 Uetze Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Kalletal an der Porta Westfalica 32689 Kalletal Nordrhein-Westfalen Umgebungskarte
FriedWald Borchen-Nonnenbusch 33178 Borchen Nordrhein-Westfalen Umgebungskarte
FriedWald Reinhardswald 34355 Reinhardshagen Niedersachsen Umgebungskarte
Friedwald Schäferberg 34379 Calden Hessen Umgebungskarte
FriedWald Herborn 35745 Herborn Hessen Umgebungskarte
FriedWald Waldhessen 36251 Ludwigsau Hessen Umgebungskarte
FriedWald Lauterbach 36341 Lauterbach Hessen Umgebungskarte
FriedWald Burg Plesse 37120 Bovenden-Eddigehausen Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Südharz 37441 Bad Sachsa Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Elm bei Königslutter 38154 Königslutter am Elm Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Schönebeck Elbe 39218 Schönebeck an der Elbe Sachsen-Anhalt Umgebungskarte
FriedWald Münsterland 48231 Warendorf Nordrhein-Westfalen Umgebungskarte
FriedWald Münsterland 48231 Warendorf-Freckenhorst Nordrhein-Westfalen Umgebungskarte
Friedwald Bramsche 49565 Bramsche Niedersachsen Umgebungskarte
FriedWald Lohmar-Heide 53721 Lohmar Nordrhein-Westfalen Umgebungskarte
FriedWald Bad Münstereifel 53902 Iversheim Nordrhein-Westfalen Umgebungskarte
Friedwald Bad Laasphe 57334 Bad Laasphe Nordrhein-Westfalen Umgebungskarte
FriedWald Möhnesee 59519 Möhnesee Nordrhein-Westfalen Umgebungskarte
Friedwald Weilrod 61276 Weilrod Hessen Umgebungskarte
FriedWald Barbarossastadt Gelnhausen 63571 Gelnhausen Hessen Umgebungskarte
FriedWald Michelstadt Odenwald 64720 Michelstadt Hessen Umgebungskarte
FriedWald Taunusstein 65232 Taunusstein-Wehen Hessen Umgebungskarte
FriedWald Saarbrücken 66115 Saarbrücken Saarland Umgebungskarte
FriedWald Kirchheimbolanden 67292 Kirchheimbolanden Rheinland-Pfalz Umgebungskarte
FriedWald Vorderpfalz Dudenhofen 67373 Dudenhofen Rheinland-Pfalz Umgebungskarte
FriedWald Schönbuch 72070 Tübingen-Hagelloch Baden-Württemberg Umgebungskarte
FriedWald Münsingen 72525 Münsingen Baden-Württemberg Umgebungskarte
FriedWald Wangen 73117 Wangen Baden-Württemberg Umgebungskarte
Friedwald Schwaigern 74193 Schwaigern Baden-Württemberg Umgebungskarte
FriedWald Schenkenzell 77773 Schenkenzell Baden-Württemberg Umgebungskarte
Friedwald Rheinau 77866 Rheinau Baden-Württemberg Umgebungskarte
FriedWald Hegau 78576 Emmingen-Liptingen Baden-Württemberg Umgebungskarte
FriedWald FriedenweilerSchwarzwald 79877 Friedenweiler Baden-Württemberg Umgebungskarte
FriedWald Meßkirch 88605 Meßkirch-Heudorf Baden-Württemberg Umgebungskarte
FriedWald Heiligenberg 88633 Heiligenberg Baden-Württemberg Umgebungskarte
FriedWald Fränkische Schweiz 91320 Ebermannstadt Bayern Umgebungskarte
Evangelisch-Lutherischer FriedWald Altmühltal in Pappenheim 91788 Pappenheim Bayern Umgebungskarte
Evangelisch-Lutherischer FriedWald am Schwanberg 97348 Rödelsee Bayern Umgebungskarte
FriedWald Spessart in Rieneck 97794 Rieneck Bayern Umgebungskarte


Kremationsverfügung

Sofern Sie den Wunsch haben, via Baumbestattung bestattet zu werden, können Sie bereits zu Lebzeiten eine Einäscherungsverfügung verfassen. Diese stellt sicher, dass Ihr Wunsch berücksichtigt wird. Für eine Kremationsverfügung reicht ein handschriftliches Schriftstück, auf dem Sie unterschrieben vermerken, dass die Kremation Ihr letzter Wunsch ist. Es bedarf keiner notariellen Beglaubigung.

Hinweis:

Vermerken Sie die Bestattungswünsche nicht im Testament. Dieses wird oft erst Wochen nach der Beisetzung geöffnet.

Suchen Sie hinsichtlich Ihrer Bestattungswünsche auch ein offenes Gespräch mit Ihrer Familie. Im Todesfall erleichtert die Kenntnis Ihrer Wünsche den Hinterbliebenen viele Entscheidungen und den organisatorischen Aufwand der Bestattung. Halten Sie Ihre Wünsche schriftlich fest und bewahren Sie diese an einem gut zugänglichen Ort auf, der Ihrer Familie ebenfalls bekannt ist.

Bestattungsvorsorge

Eine Baumbestattung kann bereits zu Lebzeiten geplant und nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden. So werden nicht nur den Hinterbliebenen Entscheidungen erleichtert, sondern auch gewährleistet, dass die eigene Bestattung entsprechend persönlicher Wünsche gestaltet wird.

Eine Bestattungsvorsorge kann in Form einer Bestattungsverfügung oder einem Vorsorgevertrag getroffen werden. Darin können Sie frühzeitig festlegen, in welcher Form und an welchem Ort die eigene Beisetzung erfolgen soll. Darüber hinaus können Sie jedes weitere Detail für eine Trauerfeier und zugehörige Programmpunkte festlegen. Ein weiterer Vorteil der Bestattungsvorsorge ist die Eröffnung eines Treuhandkontos für sämtliche Bestattungskosten, die auf Ihre Angehörigen zukommen.

Bestattungsgesetz

In Deutschland wird die Durchführung von Bestattungen mit einem Bestattungsgesetz geregelt, das sich je nach Bundesland unterscheiden kann. Bestimmte Regelungen gelten jedoch deutschlandweit.

Bestattungspflicht

Die Bestattungspflicht gilt deutschlandweit und gibt vor, innerhalb welches Zeitrahmens die Bestattung eines Verstorbenen erfolgen muss. Je nach Bundesland muss die Überführung des Verstorbenen zwischen 24 und 48 Stunden nach Eintritt des Todes durchgeführt werden.

Zweite Leichenschau

Vor einer Kremation ist die sogenannte „zweite Leichenschau“ gesetzlich vorgeschrieben. Diese erfolgt im Krematorium und wird von einem Amtsarzt durchgeführt. Die zweite Leichenschau dient dem zweifelsfreien Ausschluss eines unnatürlichen Todes. Nach einer Kremation ist dies nicht mehr möglich.

Sargpflicht

Die in Deutschland geltende Sargpflicht ist auch bei der Kremation vorgeschrieben. Dies bedeutet, dass auch für die Kremation ein Sarg erworben werden muss, der ebenfalls kremiert wird. Die Kremation im Sarg bietet auch Vorteile für den Kremationsprozess.

Friedhofspflicht

In Deutschland gilt die Friedhofspflicht. Diese schreibt vor, dass physische Teile eines verstorbenen Menschen lediglich an dafür vorgesehenen Orten aufbewahrt werden dürfen. Baumbestattungen sind in Deutschland an FriedWald-Standorten möglich.

Totenfürsorgepflicht

Sofern der Verstorbene keine Bestattungsvorsorge getroffen und seinen Willen nicht dokumentiert hat, liegt die gesamte Organisation und Gestaltung der Bestattung laut Totenfürsorgepflicht bei dessen nächsten Familienangehörigen.

Kostentragungspflicht

Die Kostentragungspflicht sieht vor, dass die Finanzierung einer Bestattung durch die Erben des Verstorbenen erfolgt. Sofern keiner der Angehörigen und Erbberechtigten im Stande ist, die Bestattungskosten zu tragen, kann eine Sozialbestattung beantragt werden.


 

Haben Sie Fragen? Unsere Bestattungsexperten helfen gerne