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Einäscherung des Verstorbenen

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Feuerbestattung: Einäscherung des Verstorbenen

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Erfahren Sie hier, warum die Feuerbestattung die vielseitigste aller Bestattungsarten ist, wie die Beisetzung abläuft, welche rechtlichen Regelungen gelten und wie sich die Kosten zusammensetzen.

Inhaltsverzeichnis


Das Wichtigste in Kurzform:

  • Die Feuerbestattung ist eine beliebte Alternative zur Beisetzung im Sarg
  • Einäscherungen dürfen nur auf Grundlage unterschriebener Willenserklärungen des oder der Verstorbenen stattfinden
  • Die Beisetzung der Totenasche erfolgt im Urnengrab, Kolumbarium, Naturgebiet oder Meer
  • Sowohl der Ablauf nach der Einäscherung als auch die Gesamtkosten sind flexibel gestaltbar
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Feuerbestattung: Hintergrund

Die Feuerbestattung ist eine Alternative zur klassischen Erdbestattung . Mittlerweile wählen mehr als die Hälfte der Deutschen eine Feuerbestattung.

Hinter dem Begriff verbergen sich mehrere Beisetzungsarten. Wie die Bestattung nach der Verbrennung des Leichnams abläuft, hängt vom vorab geäußerten und festgelegten Wunsch der betroffenen Person oder der Angehörigen ab. Deutschland lässt verschiedene Feuerbestattungen zu: von der gängigen Beisetzung der Urne auf einem Friedhof bis zur Naturbestattung im Wald oder auf hoher See. In den Nachbarländern sind beispielsweise auch die Wiesen-, Luft- und Diamantbestattung zugelassen.

Was ist eine Feuerbestattung?

Eine Feuerbestattung bezeichnet die Beisetzung der Totenasche im Anschluss an die Kremation der verstorbenen Person. Bei einer Kremierung wird der Körper vollständig verbrannt – der Prozess nennt sich auch Einäscherung und die erhaltene Asche wiegt rund fünf Prozent des ursprünglichen Körpergewichts. Im Anschluss gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Asche zu bestatten: vorwiegend im klassischen Urnengrab, in einem Kolumbarium beziehungsweise in der Urnenwand, im Baumgrab oder im Meer. Allerdings muss eine sogenannte Kremationsverfügung vorliegen – eine schriftliche Versicherung, dass die Einäscherung dem Wunsch der verstorbenen Person entspricht. Die Erklärung kann auch in Form einer Bestattungsvorsorge oder durch eine bestattungspflichtige Person erfolgen.

Als Kolumbarium gelten aus dem Altrömischen stammende Grabkammern, in denen sich reihenweise übereinander angebrachte Nischen für Urnen befinden. Dabei handelt es sich um eine oberirdische Beisetzungsvariante. Heutzutage werden die Plätze meist unter der Bezeichnung Urnenwand geführt.

Feuerbestattungen zählen zu den eher pflegeleichten und kostengünstigen Beisetzungsformen, da aufgrund der platzsparenden Größe des Urnen- oder natürlichen Grabes ein geringerer Aufwand und niedrigere oder keine Kosten für die Grabpflege und Friedhofsnutzung anfallen.Bei einigen Beisetzungsarten fallen die Folgekosten sogar komplett weg – beispielsweise ziehen die See- und [Baumbestattung](/bestattungsarten/baumbestattung-bestattung-im-wurzelbereich-eines-baums/ keine Grabpflegegebühren nach sich, da entweder keine wirkliche Grabstelle auf hoher See existiert oder die Pflege durch eine natürliche Entwicklung des Waldes erfolgt.

Feuerbestattung - häufig gestellte Fragen

Eine Feuerbestattung bezeichnet verschiedene Formen der Urnenbeisetzung, die im Anschluss an die vollständige Einäscherung – also Verbrennung – des Leichnams erfolgen können: von der klassischen Variante auf einem Friedhof über die oberirdische Bestattung in einer Urnenwand bis hin zur Beisetzung in einem Wald oder im Meer.

Nach der Verbrennung des Leichnams können keine Beweise mehr für eine nicht natürliche Todesursache sichergestellt werden. Daher findet vor jeder Kremierung eine amtsärztlich durchgeführte innere Leichenbeschauung statt.

Durchschnittlich dauert die Kremation rund 90 Minuten. Die tatsächliche Dauer der Einäscherung hängt von Faktoren wie dem Körpergewicht der verstorbenen Person und dem Material des Kremationssarges ab.

In Deutschland ist die Verwendung eines Sarges für die Kremation bindend. Die Verwendung eines Sargs ermöglicht die vollständige Einäscherung des Leichnams ohne einen zusätzlichen Brennstoff – dadurch ist der Energieaufwand deutlich geringer.

Um eine Feuerbestattung durchzuführen, muss eine Willenserklärung der betroffenen Person vorliegen. Die sogenannte Kremationsverfügung kann auch handschriftlich erfolgen. Sie muss in jedem Fall den eindeutigen Wunsch zur Einäscherung beinhalten und unterschrieben sein.

Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Ein großer Vorteil sind die zahlreichen Optionen für die Beisetzung – das macht die Feuerbestattung zur vielseitigsten Bestattungsvariante. Während reguläre Beerdigungen nur auf dem Friedhof in Wahl- und Reihengräbern erfolgen, kann die verstorbene Person ihre letzte Ruhe nach der Einäscherung hierzulande auf verschiedene Weise finden. Auch die geringeren Folgekosten bewerten viele Menschen sehr positiv. Auf der anderen Seite entstehen durch die verbindliche Kremierung zusätzliche Kosten. Zudem ist mit jeder Einäscherung eine zweite Leichenschau verbunden, bei der der Körper geöffnet wird – eine Praxis, die nicht immer gewünscht ist.

Anders als bei einer regulären Beerdigung vergeht durch die Einäscherung vom Todeseintritt bis zur Beisetzung in der Regel viel Zeit – das ist ein großer Unterschied zwischen Erd- und Feuerbestattungen. Häufig müssen Angehörige mit mehreren Wochen zwischen dem Sterbefall und der Urnenbeisetzung rechnen, denn aufgrund der verbindlichen Kremation der verstorbenen Person und der damit verbundenen gesetzlich vorgeschriebenen zweiten Leichenschau kann die Zeitspanne bis zur Urnenbeisetzung deutlich länger ausfallen.

Es kommt zu einer weiteren Verzögerung, wenn die zweite Leichenbeschauung auf eine nicht natürliche Todesursache deutet. Um einen möglichen Suizid, ein Tötungsdelikt oder einen Unfall zu untersuchen, informiert das Krematorium umgehend die Polizei und auch die Staatsanwaltschaft erfährt normalerweise von dem Fall.

Feuerbestattung in Deutschland: Welche Regeln gelten?

Wie für alle anderen Bestattungsarten gibt es auch für die Feuerbestattung rechtliche Regelungen. Die Gesetzgebung für die Krematorien ist Ländersache – daher können sich die Vorschriften zum Umgang mit einer verstorbenen Person sowie in Bezug auf Fristen und die Urnenüberführung je nach Bundesland unterscheiden. Fest steht aber, dass jede Bestattung nach einer Verbrennung eine zweite Leichenbeschauung erfordert. Auf diese Weise soll eine nicht natürliche Todesursache ausgeschlossen werden, da die Kremation im Nachgang alle möglichen Beweise auf ein kriminelles Delikt vernichtet. Die innere Leichenschau erfolgt direkt im Krematorium. Grundsätzlich darf eine Feuerbestattung nur bei Vorlage einer rechtsgültigen Zustimmung zur Einäscherung stattfinden.

Ist eine Einäscherung ohne Sarg erlaubt?

Nein, wird im Rahmen einer Feuerbestattung der Leichnam eingeäschert, kommt ein spezieller Kremationssarg zum Einsatz, der ebenfalls komplett verbrannt wird. Zum einen gilt es als pietätvoller, den Körper der verstorbenen Person indirekt dem Feuer zu übergeben. Andererseits ist die Einäscherung in einem Sarg besser für den Kremationsprozess, um den Energieaufwand niedriger zu halten.

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Feuerbestattung: Ablauf und Kosten

Der Ablauf hängt stark von der persönlichen Vorsorge ab. Wer sich die letzte Ruhe im Rahmen einer Feuerbestattung wünscht, kann zu Lebzeiten eine Einäscherungsverfügung verfassen.Dafür genügt ein handgeschriebenes Schriftstück, auf dem der betroffene Mensch per Unterschrift bestätigt, dass die Kremation der letzte Wunsch ist. Es bedarf keiner notariellen Beglaubigung. Hierfür können Sie auch unser Vorsorgeportal nutzen.

Ein wichtiger Hinweis, um den Ablauf einer Feuerbestattung zu gewährleisten, da nicht selten auch die Kosten zu den entscheidenden Gründen zählen: Die Bestattungswünsche sollten nicht im Testament stehen, weil es oft erst Wochen nach der Beisetzung geöffnet wird. Liegt keine Kremationsverfügung vor, können die Angehörigen den ausdrücklichen Wunsch einer Feuerbestattung gegebenenfalls rechtzeitig bestätigen.

Wie ist der Ablauf einer Feuerbestattung?

Wie bei der klassischen Erdbestattung erfolgt im Todesfall zunächst die Überführung des Leichnams, nachdem eine ärztliche Fachkraft die erste Leichenschau unternommen und den Totenschein ausgestellt hat. Anschließend findet die hygienische Totenversorgung durch die Mitarbeitenden des Bestattungsinstituts statt. Im Gegensatz zur Erdbestattung folgt danach die Einäscherung des Leichnams in einem Krematorium. Die erhaltene Asche wird in eine Urne gegeben und auf einem Friedhof, in einer Urnenwand, im Wald oder auf hoher See beigesetzt. Die Trauerfeier zur Einäscherung richtet sich im Ablauf meistens nach den individuellen Vorstellungen und Wünschen der betroffenen Personen.

Auch bei einer Feuerbestattung kommt ein Sarg zum Einsatz, denn die Einäscherung erfolgt mithilfe eines Kremationssarges, um einen umweltschonenden Prozess zu gewährleisten. Da der menschliche Körper zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser besteht, wäre eine Kremation ohne Sarg mit einem zusätzlichen Energieaufwand und dem Einsatz externer Brennstoffe verbunden. Mit einem Sarg verläuft die Kremierung lediglich durch die Zugabe von heißer Luft und ohne weitere Energiezufuhr.

Kann eine Urnenbeisetzung ohne Trauerfeier stattfinden?

Eine Einäscherung ohne eine darauf folgende Beisetzung ist in Deutschland nicht möglich. Nach der Einäscherung muss eine Beisetzung stattfinden. Diese können auch ohne Trauerfeiern stattfinden. Solche Beisetzungen nennen sich in der Regel stille oder anonyme Bestattunge. Sie finden ohne Trauergäste und maximal im Kreis der engsten Angehörigen statt. Die Entscheidung für eine Urnenbeisetzung ohne Trauerfeier kann aus Kostengründen fallen.

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Halten Sie Ihre Wünsche für die Feuerbestattung in unserem Vorsorgeportal fest und passen Sie diese jederzeit an. Im Fall der Fälle wissen Ihre Angehörigen sofort, was Sie sich wünschen.

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Wie hoch sind die Kosten einer Feuerbestattung?

Wenn sich Menschen entscheiden, ihren Leichnam verbrennen zu lassen, entstehen Kosten, die je nach Beisetzungsart sehr verschieden sind. Zwar ist jede Feuerbestattung mit einer Einäscherung verbunden, sodass immer Kremationsgebühren und Kosten für die zweite Leichenschau anfallen, doch grundlegend ist die Frage pauschal nicht zu beantworten. Je nachdem ob die Bestattung in einem Wahlgrab oder Reihengrab erfolgt, fallen unterschiedliche Preise für die Ruheplätze an – das erklärt die teilweise stark voneinander abweichenden Gesamtkosten der Feuerbestattung. Solche Friedhofsgebühren stehen in der Friedhofsordnung und variieren je nach Grabstellentyp und Friedhof. Weitere Urnenbeisetzungen wie die Baum- oder Seebestattung rufen andere Preisstrukturen auf. Auch die Ausgestaltung der Trauerfeier bestimmt die Gesamtkosten.

Die gesetzlich vorgeschriebene zweite Leichenschau ist bei den Feuerbestattungen von mymoria im Angebotspreis inbegriffen. Das gilt auch für allgemeine Bestattungsleistungen – zum Beispiel Überführungen und Formalitäten wie das Beantragen der Sterbeurkunde, die nach einem Todesfall als amtliche Grundlage für etliche Aufgaben fungiert.

Informieren Sie sich in einem separaten Artikel fundiert über die verschiedenen Kosten einer Feuerbestattung und orientieren Sie sich an hilfreichen vollumfänglichen Beispielangeboten. Hier finden Sie umfangreiche Informationen über die verschiedenen Kosten einer Feuerbestattung sowie anschauliche Beispielangebote.


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