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Besondere Grabmale

Die außergewöhnlichsten Grabsteine der Welt

Bei der Grabgestaltung muss es nicht immer das klassische Holzkreuz oder ein schlichter Stein sein. Nicht nur in den vergangenen Jahren geht der Trend bei der Gestaltung des Grabsteins zur Individualität.

Immer mehr Menschen wünschen sich die individuelle Gestaltung ihres Grabes, folglich muss auch ein Grabstein her, der dem Verstorbenen und seiner Persönlichkeit gerecht wird. Und wenn schon die Möglichkeit besteht, sein Bestattung zu planen, warum dann nicht auch den Grabstein nach seinen persönlichen Wünschen gestalten?

Sich selbst ein Denkmal setzen

Besonders die Einbindung des geliebten Hobbies liegt bei der Grabgestaltung nahe, wie auch schon Fürst Pückler bewies, der 1856 eine zwölf Meter hohe Grabpyramide in einem See errichten ließ, die seiner Leidenschaft fürs Reisen und für die Landschaftsgärtnerei auch nach seinem Ableben noch Ausdruck verleihen sollte. Mit diesem Grab hat sich Fürst Pückler im Schlosspark Branitz bei Cottbus sein eigenes Denkmal gesetzt, in dem er nach seinem Tod am 4. Februar 1871 beigesetzt wurde.

Hobbys und Haustiere auf dem Grabstein

Weniger opulent, aber ebenso aussagekräftig, sind Grabsteine in Form von Büchern oder jene, die mit kunstvollen Musikinstrumenten verziert sind. Auch Sportmotive erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit: von Fußballschuhen, über Skateboards bis hin zur Leidenschaft fürs Segeln und der Schifffahrt – der Gestaltungsfreudigkeit werden keine Grenzen gesetzt.

Schon zur Zeit der alten Ägypter zierten Tiersymbole die Gräber und Innenwände der Grabkammern. Bis heute ist die Verbundenheit mit dem geliebten Tier für viele Menschen so bedeutend, dass sie ihrem Haustier einen Platz auf ihrem Grabmal widmen. Und war der Hund der treueste Begleiter, kann ihm zu Ehren auch gerne mal ein eigenes Denkmal erbaut werden.

Der Fröhliche Friedhof von Rumänien

In Rumänien ist dagegen nicht nur ein einzelnes Grab, sondern gleich Friedhof so bunt und fröhlich wie das Leben gestaltet. In der Gemeinde Săpânța im nördlichen Teil des Landes werden auf den kunstvoll geschnitzten und bunt bemalten Grabstelen die individuellen Lebensgeschichten der Verstorbenen erzählt. Die farbenfrohen Bilder und die persönlichen Verse auf den Fröhlichen Friedhof sind der ganze Stolz der Einwohner von Săpânța. Die mehr als tausend orthodoxen Kreuze dienen nicht nur als Grabmale, sondern erzählen traurige und humorvolle Geschichten und geben den Friedhofsbesuchern zuweilen auch moralische Tipps für ihr Leben. Auf dem Fröhlichen Friedhof darf auch über den Tod gelacht werden.

Wenn der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, wie würdest du dann deinen Grabstein gestalten?

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