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Was versteht man unter der Bestattungspflicht?

In Deutschland regelt das Bestattungsgesetz unter anderem die Bestattungspflicht. Die verpflichtet die Angehörigen eines Verstorbenen eine ordnungsgemäße Bestattung zu veranlassen.

Tritt ein Todesfall ein, greift automatisch die in Deutschland im Bestattungsgesetz des jeweiligen Bundeslandes geregelte Bestattungspflicht. Diese verpflichtet die Angehörigen der verstorbenen Person dazu, eine ordnungsgemäße Bestattung zu veranlassen. Neben der Bestattungspflicht gilt zudem die Friedhofspflicht. Sie besagt, dass nach einem Todesfall eine Bestattung nur auf dafür vorgesehenen Friedhöfen erfolgen darf. Ausnahmen stellen die Seebestattung im Meer und die Baumbestattung in einem FriedWald oder RuheForst dar. Die Art der Beisetzung richtet sich nach dem letzten Willen der verstorbenen Person. Ist ihr Bestattungswunsch nicht bekannt, hat der Bestattungspflichtige diese Entscheidung zu treffen. 

Wen betrifft die Bestattungspflicht?

Von der Bestattungspflicht sind die nahen Angehörigen betroffen. Die vorrangig bestattungspflichtige Person ist der Ehepartner. Ist dieser nicht vorhanden, sind die Kinder des Verstorbenen in der Pflicht, die Bestattung zu veranlassen. Hat eine verstorbene Person keine Kinder, sind in absteigender Reihenfolge Eltern, Geschwister, Großeltern oder Enkelkinder von der Bestattungspflicht betroffen. Die Bestattungsgesetze einiger Bundesländer sehen dabei vor, dass ein Bestattungspflichtiger volljährig sein muss, andernfalls trifft ihn diese Pflicht nicht. In manchen Bundesländern können Verwandte bis zum 3. Grad erfasst sein. Somit kann die Bestattungspflicht auch Neffen, Nichten, Onkel und Tanten einschließen. Sind keine Personen vorhanden, die nach einem Todesfall verpflichtet sind, den Leichnam zu bestatten, übernimmt diese Aufgabe das örtlich zuständige Ordnungsamt. 


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Welche Details müssen Bestattungspflichtige beachten?

Nach dem Tod eines Menschen ist eine Leichenschau nach dem Bestattungsgesetz vorgeschrieben. Diese kann von einem Arzt durchgeführt werden. Dieser muss den Tod zweifelsfrei feststellen und schriftlich im Totenschein bestätigen. Danach muss eine Anzeige des Todesfalls an das Standesamt erfolgen. Mit der eigentlichen Bestattung wird in der Regel ein Bestattungsunternehmen beauftragt, über etwaige Vorschriften bei den weiteren Abläufen muss man sich in diesem Fall keine Gedanken machen, da der Bestatter alle weiteren Formalitäten übernimmt. Der Bestatter regelt alles nach den Wünschen der Hinterbliebenen und achtet auf die Fristen und Vorgaben, die das Gesetz vorsieht. Eine Ausnahme ist gegeben, wenn die verstorbene Person zugestimmt hat, ihren Körper nach Eintritt des Todes wissenschaftlichen Zwecken zur Verfügung zu stellen. Ein solcher Zweck kann eine Plastination sein. In diesem Fall entfällt die Bestattungspflicht. 

Wer trägt die Kosten der Bestattung?

Für die Bestattungskosten kommen die Erben des Verstorbenen auf, unabhängig davon, ob sie auch bestattungspflichtig sind.



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