Header

Wie tief ist ein Grab?

Wie tief werden Sarg und Urne bestattet?

mymoria
>
Wie tief ist ein Grab?
>
Bestattung planen
Die meisten Menschen machen sich während einer Beerdigung keine Gedanken darüber, welche Regelungen für das Grab gelten und was beachtet werden muss. Aber wie tief werden Sarg und Urne eigentlich bestattet? Lesen Sie hier alles zur Grabtiefe.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste zur Grabtiefe

  • Bei einer Beisetzung auf dem Friedhof ist die Grabtiere davon abhängig, ob in einem Sarg oder einer Urne bestattet wird
  • Die Regelungen zum Grabnutzungsrecht sind bundesweit nicht einheitlich, daher gibt es auch keine allgemeingültige Grabtiefe
  • In der Regel wird ein Sarg mindestens 1,8 Meter tief bestattet, eine Urne mindestens 70 Zentimeter tief
  • Zwischen Sargdeckel und Boden sollten sich mindestens 90 Zentimeter Erde befinden

In wenigen Klicks zu Ihrem individuellen Angebot

Mein/e
Mutter
Vater
Ehefrau
Ehemann
Schwester
Bruder
Oma
Opa
Schwiegermutter
Schwiegervater
Freundin
Freund
Tante
Onkel
Tochter
Sohn
Verwandte
Verwandter
Keine Angabe
ist
gestorben
schwer krank
Wir wünschen uns eine
Erdbestattung
Feuerbestattung
Seebestattung
Baumbestattung
und einen Abschied
mit Angehörigen
ohne Angehörige
Zum Bestattungsangebot >
Bestattung in wenigen Schritten kostenlos und unverbindlich online planen.Zum Bestattungsangebot >

Wie tief muss ein Sarg in die Erde?

In Deutschland ist das Bestattungsrecht Ländersache. Das bedeutet, dass es keine einheitlichen Regelungen zur Grabtiefe gibt und zwischen den einzelnen Bundesländern einige Unterschiede beachtet werden müssen. Grundsätzlich gilt: Wie tief ein Grab sein muss, hängt davon ab, ob ein Sarg oder eine Urne beigesetzt wird.

Ein Sarg muss in Deutschland im Schnitt in einer Tiefe von 1,8 Metern bis 2,2 Metern beigesetzt werden. Wie tief auf einem Friedhof tatsächlich gegraben wird, hängt neben dem Bundesland auch vom jeweiligen Friedhof ab. Es kann durchaus vorkommen, dass auf einem Teil des Friedhofs eine Tiefe von 2 Metern vorgeschrieben ist (gerechnet ab der Unterkante des Sarges), während auf einem anderen Gräberfeld eine Tiefe von 1,8 Metern gilt. Die Vorgaben können unterschiedlich sein. Daher finden Sie zuverlässige Angaben in der Friedhofsordnung der Friedhofsverwaltung Ihres Wunschfriedhofs.

Was spielt bei der Tiefe des Sarges noch eine Rolle?

In den meisten Fällen wird von der Friedhofsverwaltung ebenfalls vorgeschrieben, wie viel Erde auf die Oberkante des Sarges geschaufelt werden muss. Die Menge der Erde ist vom Grundwasser und der Bodenbeschaffenheit abhängig. Es kann also durchaus vorkommen, dass vor einer Bestattung andere Maßstäbe an der jeweiligen Grabstelle gesetzt werden als an den übrigen Gräbern desselben Friedhofs – je nach Tiefe des Grundwassers und der Beschaffenheit des Erdreichs.

Wie groß ist ein Grab für einen Sarg?

Die meisten Friedhöfe bieten verschiedene Grabformen an, deren Maße in Abhängigkeit von der Anzahl der Grabstellen sowie der Art der Bestattungsform variieren. Bei der Anzahl der Grabstellen wird meist zwischen Einzelgräbern (Reihengrab) und Familiengräbern (Wahlgrab) unterschieden.

An diesen Kriterien orientieren sich die Flächenmaße für Gräber, die von der jeweiligen Friedhofsverwaltung festgelegt werden. Diese Maße sind beispielsweise relevant, wenn Sie eine Grabeinfassung zur Grabgestaltung nutzen wollen.

Die Standard-Maße für verschiedene Grabarten:

  • Einzelgrab (Reihengrab) für Kinder (unter 6 Jahre): Länge 1,20 m x Breite 0,80 m
  • Einzelgrab (Reihengrab) für erwachsene Personen: Länge 2,20 m x Breite 1,00 m
  • Doppelgrab: Länge 2,20 m x Breite 2,00 m
  • Dreifachgrab: Länge 2,20 m x Breite 3,00 m

Häufig gestellte Fragen zur Grabtiefe

Es ist vorgeschrieben, dass die Grabtiefe bei einer Erdbestattung mindestens 1,80 Meter betragen sollte. Dabei ist zu beachten, dass zwischen dem Sargdeckel und dem Boden mindestens 90 Zentimeter Erde aufgeschüttet sind.

Ein durchschnittliches Urnenreihengrab ist 80 bis 120 Zentimeter lang und 50 bis 80 Zentimeter breit. Voraussetzung für eine Beisetzung im Urnenreihengrab ist die Einäscherung der verstorbenen Person in einem Krematorium.

In einem Tiefengrab können zwei verstorbene Personen untereinander bestattet werden. Dadurch wird eine geringe Grundfläche benötigt, als bei einem Doppelgrab, in dem zwei verstorbene Personen nebeneinander beigesetzt werden.

Laut dem Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz muss ein Tiergrab im Garten mindestens zwei Meter von der Grundstücksgrenze entfernt und 50 Zentimeter tief sein.

In Familiengräbern können mehrere Personen beigesetzt werden, sodass Familienmitglieder nah beieinander beerdigt werden können. Wie viele Urnen in einem Familiengrab Platz finden, ist von den jeweiligen Gegebenheiten der Grabstätte und des Friedhofs abhängig.

Wie tief muss eine Urne begraben werden?

Für ein Urnengrab gelten andere Regelungen als für ein Sarggrab, die aber ebenfalls je nach Region und Friedhofssatzung unterschiedlich ausfallen. Auf einigen Friedhöfen gilt eine Tiefe von 80 Zentimetern vom obersten Punkt der Urne. Auf anderen Friedhöfen muss eine Grabtiefe nur mindestens 70 Zentimetern von der höchsten Stelle der Urne eingehalten werden. Letztendlich hängt die Tiefe des Grabes auch bei Urnen von der Bodenbeschaffenheit ab.

Wie groß ist ein Urnengrab? Ein durchschnittliches Urnenreihengrab ist ungefähr 0,80 - 1,20 Meter lang und 0,50 - 0,80 Meter breit. Diese Maße sind aber nur als grobe Richtwerte zu verstehen und variieren je nach Art des Grabmals und in Abhängigkeit von den Platzverhältnissen auf dem Friedhof.

Sie wünschen sich eine individuelle Bestattung ganz nach Ihren Vorstellungen? Jetzt Bestattungsvorsorge mit Treuhandkonto abschließen.

Tragen Sie Ihre Wünsche und Vorstellungen zusammen und erhalten Sie Ihr persönliches Bestattungsvorsorgepaket – kostenlos und unverbindlich.

Jetzt Vorsorge planen

Wie tief muss ein Tiergrab sein?

Auch bei Tierbestattungen im eigenen Garten gibt es einige gesetzliche Vorschriften zu beachten: Grundsätzlich schreibt der Gesetzgeber durch das Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz vor, dass verstorbene Haustiere in Verarbeitungsbetrieben (auch Verbrennungsanlagen, Mitverbrennungsanlagen oder Tierkörperbeseitigungsanstalten genannt) abgegeben werden müssen. So soll sichergestellt werden, dass weder Personen noch die Umwelt durch den verwesenden Tierkörper belastet werden.

Es gibt jedoch eine Ausnahme: Ist das Haustier klein (Hund, Katze, Hamster, Sittich) und nicht an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben, darf es in der Regel auch im Garten bestattet werden. Große Haustiere, wie etwa Pferde, müssen in eine Verbrennungsanlage gebracht werden.

Der Gesetzgeber schreibt außerdem vor, dass sich das Tiergrab nicht zu nah am Gehweg befinden darf: Der Abstand vom Grab zur Grundstücksgrenze muss mindestens zwei Meter betragen. Auch die Grabtiefe ist vorgeschrieben: Das verstorbene Haustier muss mindestens 50 Zentimeter tief bestattet werden, damit es nicht von anderen Tieren wieder ausgebuddelt wird.


Mehr zum Thema Friedhof

Diesen Beitrag teilen:
24 Stunden für Sie da
0800 803 8000
Erhalten Sie ein unverbindliches Angebot für eine Bestattung
Bestattung planen
Bestattung in wenigen Schritten kostenlos und unverbindlich online planen.Bestattung planen

Diesen Beitrag teilen:
Bestattung planen
Sie haben noch Fragen?
Ab morgen früh sind die folgenden Kundenberater für Sie erreichbar:
Persönliche Beratungsgespräche finden täglich von 7:30 - 20:00 Uhr statt. In dringenden Fällen ist unsere Service-Hotline 24 Stunden für Sie erreichbar.
../../../images/partners/google.svg
sehr gut (223)
../../../images/partners/trustedShops.png
sehr gut (4.77 / 5.00)
../../../images/partners/tuv.svg
0800 803 8000service@mymoria.de0160 93 19 52 38
wo abschied lebt