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Knallender Abgang

Raketenbestattung in der Feuerwerksrakete

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Knallender Abgang: Raketenbestattung in der Feuerwerksrakete

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Die Raketenbestattung ist eine Form der Luftbestattung, bei der am Ende eines Feuerwerks die Asche des Verstorbenen mit einer Rakete in den Nachthimmel transportiert und dort der Luft übergeben wird.

Inhaltsverzeichnis

  • Einäscherung ist Voraussetzung
  • Wunsch in Bestattungsvorsorge festhalten

Die Raketenbestattung wird auch als Nachthimmelbestattung bezeichnet, da diese Beisetzung meist in den Abendstunden, wenn es bereits dunkel ist, stattfindet. Denn zu dieser Tageszeit ist das Feuerwerk, das der eigentlichen Bestattung vorausgeht, am besten am Himmel zu beobachten.

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Für die Raketenbestattung ist, wie für die meisten Alternativbestattungen, eine Feuerbestattung Voraussetzung. Das heißt, im Vorfeld muss die Einäscherung des Verstorbenen im Krematorium erfolgen. Im Anschluss wird die Asche vom Bestatter in eine Rakete gefüllt.

Einäscherung ist Voraussetzung

Die Bestattung kann individuell gestaltet werden. Wie bei anderen Bestattungsarten kann vor dem Abschuss der Rakete eine Trauerfeier stattfinden. Zusätzlich zur Asche können bei einige Bestattern auch Blumenblüten mit ins die Raketenkapsel gegeben werden. Ebenso ist ein begleitendes Feuerwerk möglich. Während das Feuerwerk den nächtlichen Himmel erleuchtet, warten die sterblichen Überreste des Verstorbenen auf den imposanten Abschluss der Beisetzung. Mit einer für diesen Zweck angefertigten Feuerwerksrakete wird die vollständige Asche zum Ende der Zeremonie in einige hundert Meter Höhe transportiert, explodiert dort mit einem Knall und wird somit im Himmel freigesetzt.

In Deutschland ist diese Bestattungsform – wie alle anderen Luftbestattungen – aufgrund des Friedhofszwangs nicht möglich und auch im Ausland muss der Start der Rakete meist auf einem Friedhof oder dem Gelände des Krematoriums erfolgen.

Wunsch in Bestattungsvorsorge festhalten

Wünscht man sich eine Raketenbestattung, sollte man diesen Wunsch bereits zu Lebzeiten in einer Bestattungsverfügung festhalten und mit den Angehörigen über dieses Anliegen sprechen. Auch das Aufsetzen einer Einäscherungsverfügung kann den Verwandten im Todesfall die Organisation dieser außergewöhnlichen Bestattung erleichtern.


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