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Bestattungskosten: In diesen Ländern ist Sterben richtig teuer

In Metropolen wie New York oder Mexiko City steigen nicht nur die Immobilienpreise rasant an – auch für einen Grabplatz muss man daher mittlerweile tief in die Taschen greifen. Dass auch der Tod nicht umsonst ist, ist den meisten Menschen bewusst, doch in diesen Ländern ist Sterben richtig teuer.

Hongkong (China)

Die Megametropole Hongkong platzt mit sieben Millionen Einwohnern inzwischen aus allen Nähten. Doch der Platzmangel betrifft nicht mehr länger nur die Lebenden – auch für die 44.000 Toten die jedes Jahr versterben, ist der Platz mehr als rar geworden. Gräber für eine Erdbestattung kosten umgerechnet bis zu 125.000 €, weshalb sich rund neunzig Prozent der Einwohner nicht mehr nur aus religiösen Gründen für eine Feuerbestattung entscheiden. Doch auch die Urnengräber sind hart umkämpft. Da die Stadt jährlich nicht mehr als zehntausend Plätze zur Verfügung stellen kann, beträgt die Wartezeit bis zu sechs Jahre. Und wo die Nachfrage höher als das Angebot ist, steigen die Preise ins Unermessliche: Privatanbieter verlangen aktuell für eine Urnennische umgerechnet bis zu 100.000 €.

Japan

Nirgendwo sonst auf der Welt werden die Menschen so alt auf der japanischen Insel Okinawa. Zeitgleich treffen im Land der aufgehenden Sonne die höchsten Lebenserwartungen auf die niedrigsten Geburtenraten, folglich prägen Senioren das Gesellschaftsbild. Und nicht nur im Älterwerden oder bei ihren Teezeremonien lassen sich die Japaner Zeit, auch bei traditionellen Bestattungen. Diese dauern nämlich volle zwei Tage, wenn alle Bräuche und Riten durchgeführt werden. Und doppelte Zeit bedeutet nun mal auch doppelte Kosten. Rund 17.000 € kostet eine japanische Bestattung, direkt in Tokio sogar bis zu 80.000 €.


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New York (USA)

Die US-Metropole New York City zählt zu den teuersten Städten der Welt. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist einiges möglich wenn es um Bestattungen geht, da die Gesetzte hier recht locker angelegt sind. So kann die Asche beispielsweise verstreut werden, ins Weltall geschossen werden oder Zuhause aufbewahrt werden. Diese Möglichkeiten erscheinen den New Yorkern in Anbetracht der Grabpreise bestimmt auch ziemlich attraktiv, denn Grünflächen für Gräber sind begrenzt und die Friedhöfe sind voll -dementsprechend hoch sind da natürlich auch die Preise. So kann ein Grabplatz gerne mal bis zu 10.000 € kosten und auch die Preise für eine Kremation sind sehr viel höher als in anderen Teilen des Landes.

London (England)

Doch auch in Europas schwanken die Bestattungspreise sehr, teils sogar innerhalb eines Landes, wie die englische Hauptstadt beweist. In London sind nämlich nicht nur die Immobilien- und Bierpreise höher als im Rest des Vereinten Königreichs. So sind die Bestattungskosten allein in den letzten zehn Jahren um rund achtzig Prozent angestiegen und wachsen somit sieben Mal schneller als die Kosten für den Lebensunterhalt. Während eine Bestattung im Rest Großbritanniens ungerechnet etwa 4.300 € kostet, liegen die Preise in London bei 6.700 €. Auch die zehn teuersten Friedhöfe des Landes befinden sich allesamt in der englischen Hauptstadt. Zeitgleich zum Anstieg der Bestattungskosten, kürzt der Staat auch noch seine finanzielle Hilfen und übernimmt maximal fünfunddreißig Prozent der Bestattungskosten, was dazu führt, dass sich viele Engländer für die Beisetzung von Angehörigen verschulden müssen.

In Deutschland liegen die Preise für eine Erdbestattung oder Feuerbestattung übrigens bei etwa 2.000 bis 4.000 €, natürlich sind auch hier nach obenhin keine Grenzen, wie die Weltraum- oder Diamantbestattungen beweisen. Doch bei der großen Auswahl an Bestattungsformen, die beispielsweise auch Baum- oder Seebestattung umfassen, sollte für jedes Budget das Richtige dabei sein.



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