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Was bedeutet das Grabnutzungsrecht?

Was bedeutet das Grabnutzungsrecht?

Bei der Planung einer Bestattung und der Wahl eines Grabes, wird man sich unweigerlich mit dem Grabnutzungsrecht befassen müssen. Wir erklären, was die Vorschrift regelt und was beim Ablauf des Grabnutzungsrechts passiert.

Es ist durchaus üblich, sich schon frühzeitig Gedanken über den eigenen Tod zu machen – schließlich kann niemand seine Lebenszeit voraussehen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, Vorkehrungen zu treffen. Diese Bestattungsvorsorge kann nicht zuletzt deshalb von Vorteil sein, damit die Angehörigen sich nach einem Todesfall nicht darüber streiten, wie und wo eine Bestattung vorgenommen werden soll. Hat man sich bereits eine Grabstelle gesichert, ist diese Frage im Voraus geklärt.

Ein Begriff, auf den man nicht nur beim Auswählen einer Grabstelle für sich selbst, sondern auch bei der Planung der Bestattung eines Angehörigen stoßen wird, ist das Grabnutzungsrecht.

Was regelt das Grabnutzungsrecht genau?

Umgangssprachlich spricht man davon, sich eine Grabstelle zu kaufen – diese Aussage ist jedoch ungenau formuliert. Formaljuristisch gesehen sichert man sich nur das Nutzungsrecht an einer Grabstelle für einen gewissen Zeitraum. Dieses Recht bezeichnet man als Grabnutzungsrecht. Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um einen Miet- oder Pachtvertrag für eine bestimmte Grabstelle, die man sich selbst aussuchen kann. Diese Grabstelle ist sozusagen reserviert bis man selbst dort bestattet wird. Man hat exklusiv das Recht, diese Grabstelle zu nutzen. Dieses Nutzungsrecht ist jedoch zeitlich begrenzt, die Grabstelle gehört der Person nicht für unbegrenzte Zeit. Vergleichbar ist diese Situation mit einem Mietvertrag, der nur für eine bestimmte Zeit geschlossen wird und danach automatisch ausläuft.


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Was geschieht mit der Grabstelle nach Ablauf des Nutzungsrechts?

Die Nutzungsdauer für eine Grabstelle beträgt in Deutschland je nach Friedhofsordnung zwanzig bis dreißig Jahre. Jeder Friedhof hat allerdings eine eigene Friedhofsordnung, die Nutzungsdauer kann daher variieren. Über die konkrete Dauer sollte man sich bei der zuständigen Friedhofsverwaltung informieren. Ab dem Zeitpunkt der Bestattung beginnt die Laufzeit der Nutzung. Läuft diese ab, werden Angehörige – soweit diese der Verwaltung bekannt sind – darüber informiert. Nun hat man als Angehöriger die Möglichkeit, die Nutzungszeit für einen weiteren Zeitraum zu verlängern, andernfalls wird die Grabstelle abgeräumt, der Grabstein sowie die Bepflanzung entfernt, das Grab eingeebnet und im Anschluss für eine erneute Bestattung freigegeben.



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