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Friedhofsgebühren: Wie berechnen sich die Kosten für den Friedhof?

© pixabay.com/kasperfejring

Kommt es zu einem Todesfall im Familienkreise, müssen sich die Angehörigen Gedanken über alle anfallenden Bestattungskosten machen. Diese setzen sich aus vielen verschiedenen Posten zusammen. Schnell kann es passieren, dass man dabei die Übersicht verliert. Soll die letzte Ruhe auf einem Friedhof erfolgen, muss mit entsprechenden Friedhofsgebühren gerechnet werden. Die Gebühren machen dabei durchschnittlich ein Drittel der Gesamtkosten aus. Erfahren Sie, wie diese Summe zustande kommt und was sich kostensenkend auswirken kann.




Wie setzen sich die Friedhofsgebühren zusammen?

Den Hauptteil der Friedhofsgebühren machen die Beisetzungs- und Grabkosten aus. Die Höhe der Aufwendungen variieren dabei regional und können bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung erfragt werden. Viele Einrichtungen bieten inzwischen die Möglichkeit, die Gebührensatzung online einzusehen.

Friedhöfe in ländlicheren und weniger dicht besiedelten Gebieten erheben oftmals geringere Gebühren als städtische Friedhöfe. Auch Friedhöfe, die kirchlich verwaltet werden haben häufig günstigere Gebührensatzungen.

Innerhalb des Friedhofs existieren außerdem preisliche Unterschiede je nach Art des Grabes. Mit den höchsten Kosten ist meist bei Erdwahlgräbern zu rechnen. Auch wenn Urnengräber weniger Platz einnehmen, sind die Preisunterschiede zu Erdgräbern nur gering. Zurückführen lässt sich das auf die zunehmende Zahl der Feuerbestattungen, auf welche die Friedhöfe mit einer Anpassung der Preise reagiert haben.

Weitere Kosten entstehen durch zusätzliche Leistungen, die im Rahmen der Bestattung optional anfallen können. Ist eine Trauerfeier in der Friedhofskapelle gewünscht, entstehen zudem Mietkosten für die Räumlichkeiten. Auch Sarg- oder Urnenträger können gegen einen Aufpreis gestellt werden. Soll der Leichnam des Verstorbenen bis zur Beisetzung im friedhofseigenen Kühlraum verweilen, wird dies auch als Teil der Friedhofsgebühren berechnet.


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Beisetzungsgebühren

Die Beisetzungsgebühren werden für die Bereitstellung des Grabes berechnet. Dies beinhaltet das Öffnen und Schließen des Grabes und die Auskleidung mit Matten für die Beisetzung. Auch das Einsammeln der Beisetzungsdekoration und die spätere Einebnung des Grabes ist in den Kosten bereits mit inbegriffen.

Die Bodenbeschaffenheit am Grabplatz kann zu den regionalen Gebührenunterschieden beitragen. Schwer zu bearbeitende Böden verursachen bei der Aushebung des Grabes einen größeren Aufwand und sind dementsprechend mit höheren Kosten verbunden.

Grabnutzungsgebühren

Den zweiten Hauptteil der Friedhofsgebühren machen die Grabkosten aus. Sie ermöglichen die Nutzung des Grabes für einen begrenzten Zeitraum. Diese sogenannte Ruhezeit kann 10 bis 30 Jahre betragen. Soll die Nutzung darüber hinaus erfolgen, muss erneut eine Gebühr entrichtet werden.

Auch die Ruhezeit ist von der Bodenbeschaffenheit und den damit verbundenen Verwesungseigenschaften abhängig. Verdichtete Böden, wie beispielsweise Lehm, haben eine viel längere Verwesungszeit zur Folge. Die Mindestgrabnutzung muss deswegen etwas länger angesetzt werden.

Wie können die Friedhofskosten optimiert werden?

Da sich die Friedhofskosten aus verschiedenen Einzelposten zusammensetzen, ist es ratsam, die Teilkosten genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bei einer Feuerbestattung wird der Leichnam kremiert und die Kosten für die Aufbewahrung des Verstorbenen in der Kühlzelle des Friedhofs entfallen. Die dabei zu zahlenden Kremationsgebühren variieren zwischen den einzelnen Krematorien. Ein Vergleich gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die preisgünstigste Option zu finden.

Auch Sargträger müssen nicht unbedingt vom Friedhof gestellt werden. Befinden sich unter den Trauergästen kräftige Personen, die sich dieser Aufgabe annehmen möchten, kann das Tragen zum Grabplatz auch privat erfolgen. Es empfiehlt sich jedoch, mindestens sechs Sargträger einzuteilen. Oftmals wird das Gewicht des Sarges unterschätzt, was zu unangenehmen Situationen während der Zeremonie führen kann.

Einen großen Vorteil in der Kostenoptimierung haben Sie außerdem, wenn Sie sich bereits im Vorfeld mit der Bestattungsvorsorge beschäftigen. Viele Fragen, die ohne Vorsorge bei Ihren Angehörigen aufkommen könnten, werden dabei bereits aus der Welt geräumt. Mittels einer Verfügung können Sie genau festlegen, auf welchem Friedhof, auf welchem Grabplatz und mit welchen Zusatzleistungen Sie bestattet werden möchten. Ihr Bestattungsunternehmen kann Ihnen dabei helfen, kostengünstige Optionen zu finden und Ihnen ein Vorsorgepaket zusammenstellen, das ganz auf Ihre Wünsche abgestimmt ist.



Haben Sie Fragen? Unsere Bestattungsexperten helfen gerne