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Kosten einer Feuerbestattung

Alle Bestattungskosten im Überblick

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Kosten einer Feuerbestattung: Alle Bestattungskosten im Überblick

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Die Organisation der Bestattung eines geliebten Menschen ist häufig nicht nur emotional eine Belastung, sondern auch finanziell. Neben den Kosten für den Bestatter entstehen auch Kosten für die Ruhestätte, Kremation und Trauerfeier.

Inhaltsverzeichnis


Das Wichtigste in Kurzform:

  • Die Kosten variieren stark, je nach auf die Einäscherung folgende Bestattungsart
  • Ein klassisches Urnenreihengrab auf dem Friedhof ist günstiger als ein Urnenwahlgrab
  • Von Kolumbarium bis Meer und Wald: andere Urnengräber bieten finanzielle Flexibilität
  • Es fallen durch Einäscherung immer Kosten für ein Krematorium an
  • Die optionalen Kosten einer Feuerbestattung hängen in erster Linie von der Trauerfeier ab

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Feuerbestattung: Kosten sind variabel

Die Organisation der Bestattung eines geliebten Menschen ist häufig nicht nur emotional belastend, sondern finanziell mindestens herausfordernd – das gilt auch für die Kosten einer Feuerbestattung. Neben den Gebühren für das Bestattungsinstitut entstehen Kosten für das Krematorium, die Ruhestätte und Trauerfeier. Trotzdem ist der Spielraum bei einer Feuerbestattung groß, sodass die Kosten je nach Wahl und Ausgestaltung der Beisetzungsart stark variieren.

Eine Voraussetzung für die Einäscherung ist der im Vorfeld geäußerte ausdrückliche Wunsch der verstorbenen Person, nach dem Ableben kremiert zu werden. Betroffene Menschen können den Wunsch in einer schriftlichen Kremationsverfügung festhalten – eine notarielle Beglaubigung ist nicht erforderlich. Liegt keine Verfügung vor, genügt meist auch die offizielle Bestätigung der Angehörigen.

Was kostet eine Feuerbestattung?

Die Frage, wie teuer eine Feuerbestattung ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wer die Kosten übernehmen muss, hingegen schon. Das regelt in Deutschland die sogenannte Kostentragungspflicht, nach der erbende oder unterhaltspflichtige Personen für die Feuerbestattungskosten aufkommen müssen. Bestattungspflichtig – also dafür verantwortlich, dass eine ordnungsgemäße Beisetzung stattfindet – sind die nächsten Angehörigen der verstorbenen Person. Die tatsächliche Höhe variiert, weil die Preise einer Feuerbestattung von der Beisetzungsart und der feierlichen Ausgestaltung abhängen. Grundsätzlich lautet die Kernfrage: Erfolgt die Beisetzung der Totenasche in einem klassischen Urnengrab oder in Form einer alternativen Lösung?

Sind die Kosten einer Feuerbestattung besonders niedrig?

Im Vergleich zur traditionellen Erdbestattung des Leichnams auf einem Friedhof bedeutet eine Feuerbestattung häufig geringere Kosten. Trotzdem ist eine konkrete Übersicht und Planung wichtig. Viele Menschen gehen beispielsweise davon aus, dass die anonyme Urnenbestattung die kostengünstigste Art der Beisetzung ist. Bei der Annahme bleiben jedoch die im Vorfeld für die gesamte Ruhezeit zu zahlenden Grabpflegekosten außen vor. Daher sind Beisetzungen in Urnenreihen- oder Urnenwahlgräbern häufig kostengünstiger. Wer gezielt eine Feuerbestattung zu günstigen Kosten sucht, sollte sich mit Alternativen wie der See- oder Baumbestattung. Diese beinhalten nämlich andere Tarife als reguläre Friedhöfe.

Sind also die Kosten für ein Urnengrab deutlich geringer als für eine Sargbestattung? Meistens schon, auch wenn es hierfür keine allgemeingültige Antwort gibt. Immer mehr Menschen entscheiden sich vor allem aufgrund des geringeren Pflegeaufwands der Grabstelle für eine Feuerbestattung.

Was kostet ein Urnengrab auf dem Friedhof?

Ein typisches Urnengrab liegt auf einem Friedhof – das ist die klassische Beisetzungsart nach einer Krematorium. Allerdings gibt es verschiedene Grabarten, von denen vor allem zwei klar unterschieden werden: Reihen- und Wahlgräber. Die Gesamthöhe der Feuerbestattungskosten richtet sich nach den Grabnutzungsgebühren, die wiederum von der Art der Grabstätte abhängen – Wahlgräber sind teurer als Reihengräber, bei denen die Friedhofsverwaltung den Beisetzungsort auswählt. Zusätzlich entstehen für Beisetzungen kommunale oder kirchliche Bestattungsgebühren, die unter anderem die Kosten für das Ausheben und Schließen der Grabstelle, das Einebnen und die Nutzung des Aufbewahrungsraumes beinhalten. Zudem sind Beisetzungen auf offenen Rasenflächen und mit Kennzeichnungen durch kleine Tafeln (Wiesengräber) möglich – auch als anonyme Urnengräber.

Eine alternative Lösung nach der Feuerbestattung ist das Kolumbarium. Die Kosten für eine solche sogenannte Urnenwand liegen in der Regel unter den Gebühren für für eine Grabstätte. Ähnlich verhält es sich mit den Preisen für Urnenstelen. Bei diesen Varianten erfolgt keine Erdbeisetzung, denn die Urne steht hinter einer Steinplatte oder sichtbar in einer Urnenwand oder Säule. Die Kosten fallen je nach Standort unterschiedlich aus.

Weitere Alternativen sind Wald- und Seebestattungen sowie Aschestreuwiesen. Zwar entfallen hier im Regelfall Grabnutzungsgebühren, die im Nachgang an eine traditionelle Friedhofsbeisetzung entstehen, dafür entstehen andere Preispunkte wie die Buchung einer Reederei. Das Ascheverstreuen kann Kosten für die Überführung ins Ausland bewirken, weil diese Form der Beisetzung in Deutschland aufgrund des Friedhofszwanges überwiegend untersagt ist. Trotzdem gelten natürliche Beisetzungen der Totenasche insgesamt als günstiger.

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Verschiedene Kostenpunkte für eine Feuerbestattung

Zusätzlich zu den Preisen für das Bestattungsunternehmen müssen Angehörige bei der Planung einer Feuerbestattung Kosten für andere Leistungen und kommunale Abgaben berücksichtigen. Je nach Bundesland und den dort geltenden Regelungen kann die Höhe regional variieren und wie bei allen Unternehmen kann es auch zwischen einzelnen Bestattungsinstituten deutliche Preisdifferenzen geben. Umso wichtiger ist eine transparente Darlegung der zu erwartenden Feuerbestattungspreise.

Generell lassen sich die Kosten für eine Feuerbestattung in folgende Kategorien unterteilen:

1. Leistungen des Bestatters
2. Leistungen von Drittanbietern
3. Nutzungsgebühren

Das beauftragte Bestattungsunternehmen übernimmt die Organisation und Durchführung der Feuerbestattung – die anfallenden Kosten bilden einen Großteil der Gesamtkosten ab. Zusätzlich zu den direkten Bestattungsaufgaben gibt es eine Vielzahl externer Anbieterleistungen, die Angehörige in der Preisaufstellung berücksichtigen müssen. Dazu gehören:

Leistungen des Bestattungsinstituts mymoria

  • Aufklärung und Beratung
  • Abholung der verstorbenen Person
  • Versorgung und Kühlung des Leichnams
  • Einäscherung im Verbrennungssarg
  • Kommunikation mit dem Standesamt
  • Beantragen der Sterbeurkunde
  • Diverse Abmeldungen

Leistungen von Drittunternehmen

  • Erste Leichenschau
  • Ausstellung des Totenscheins
  • Traueranzeige und Karten
  • Trauerrede
  • Musikalische Begleitung
  • Floristik

Die Kosten für das Krematorium fallen häufig in den Bereich der Drittunternehmen, bei mymoria sind sie aber direkt als Bestattungsleistungen im Angebot inkludiert.

Zu den Kosten für das Bestattungsunternehmen, die Organisation der Trauerfeier und dergleichen fallen bei einer regulären Urnenbeisetzung auch Friedhofskosten an. Sie beinhalten unter anderem die Grabnutzungs- sowie die Bestattungsgebühren – die Höhe variiert je nach Stadt und Kommune. Durch die Zahlung der Gebühren entsteht ein Nutzungsrecht der Grabstätte für eine bestimmte Dauer, die auf deutschen Friedhöfen meist zwischen zwanzig und dreißig Jahren liegt.

Vor allem auf Hauptfriedhöfen kann die Nutzung der Trauerhalle einen weiteren großen Teil der Feuerbestattungskosten darstellen. Auch die Dauer ist entscheidend: Manche Friedhöfe stellen die Trauerhalle für eine Stunde, andere nur für 30 Minuten zur Verfügung. Wer sie länger in Anspruch nehmen will, muss mit zusätzlichen Kosten rechnen.

Angehörige sollten immer die Gebührensatzung des Friedhofes ihrer Wahl anfordern oder auf den städtischen Internetseiten abrufen. Im Regelfall sind die Preise in den Friedhofsgebührensatzungen der Städte oder Gemeinden nachzulesen. Natürlich unterstützt auch mymoria jederzeit bei der Orientierung und Auswahl des passenden Friedhofs.

Vorgeschriebene und optionale Leistungen

Unumgehbare Kosten, die mit einer Verbrennung des Leichnams einhergehen, entstehen durch die innere Leichenschau, die verbindlich vor jeder Kremation stattfindet. Insgesamt lassen sich die Gesamtkosten durch bestimmte Entscheidungen aber durchaus beeinflussen. Tatsächlich gibt es nur wenige Leistungen, die seitens des Bestattungsinstituts als verbindlich gelten. Dazu gehören zum Beispiel die Überführung des Leichnams vom Sterbeort ins Krematorium. Auch die Verwendung und die Beschaffenheit von Urnen ist gesetzlich geregelt.

Viele andere Leistungen können Hinterbliebene im Rahmen der persönlichen finanziellen Möglichkeiten gestalten. Sie können die Trauerfeier durch unterschiedliche Programmpunkte individualisieren und so die Kosten der Feuerbestattung flexibel bestimmen – von der Buchung einer professionellen Trauerrede, dem Ort der Trauerfeier, der Aufmachung des Sarges für die Abschiednahme vor der Einäscherung bis zum Leichenschmaus im Anschluss an die Beisetzung.

Was kostet eine Einäscherung?

Was kostet eine Verbrennung des Leichnams, um die Totenasche zu erhalten? Die Antwort hängt vom jeweiligen Krematorium ab. Deutlich wichtiger als die konkrete Bezifferung eines einzelnen Postens ist die Einbeziehung der entsprechenden Leistung in die ganzheitliche Kalkulation seitens des Bestattungsinstituts. Bei mymoria sind die Einäscherungskosten immer inbegriffen – von der Überführung über die zweite Leichenschau bis zum Verbrennungssarg. Kosten sollten nie versteckt, sondern idealerweise im Angebot inkludiert sein, um betroffene Personen so vollumfänglich wie möglich zu unterstützen.

In Kleinstädten und ländlichen Gemeinden gibt es oft kein Krematorium, sodass der Leichnam der verstorbenen Person an einen anderen Standort transportiert, eingeäschert und zurück zum Beisetzungsort überführt werden muss. Die zusätzlichen Transportgebühren können sich in den finalen Kosten der Feuerbestattung niederschlagen.

Wie hoch sind die Urnenpreise?

Von der Stahlurne über die Naturstoffurne aus biologisch abbaubarem Material bis zur Urne aus Holz unterscheiden sich die Modelle sehr im Material und in der Verarbeitung. So liegen die Kosten für die Beerdigung einer klassischen Urne in Schwarz aus Stahl bei 80 Euro, während eine Urne aus Walnussholz bei mymoria 1.060 Euro kostet (Stand: August 2021). Dazwischen können interessierte Personen unterschiedlich designte Urnen – auch eckige und kugelförmige Varianten – verschiedener Preisklassen sowie ein kostenfreies Modell buchen. Urnenpreise gehören demnach zu den flexiblen Kostenpunkten.

Urnengrab: Kosten für Gestaltung und Pflege

Bei einer Feuerbestattung fallen im Vergleich zu einer Beerdigung des Leichnams in einem Sarg meist geringere Kosten für die Grabpflege und -gestaltung an. Allerdings unterscheiden sich die Preise je nach Grabart. Bei der Beisetzung in einem Kolumbarium, in einem See- oder Baumgrab ist beispielsweise kein Grabstein erforderlich und es entstehen keine Folgekosten für die Pflege der Grabstätte, weil sie entweder nicht als faktischer Ort existiert oder – in Bestattungswäldern – dem natürlichen Ökosystem unterliegt. Erfolgt die Beisetzung der Totenasche in einem klassischen Urnengrab, kann der Pflegeaufwand hingegen durchaus dem eines Sarggrabes entsprechen.

Bei einer Feuerbestattung auf einem Friedhof (klassisches Urnengrab) hängen die Gebühren für die Grabnutzung vom Umfang der Leistungen und von regionalen Regelungen ab. Im Allgemeinen decken sie auch die Kosten für die Friedhofsunterhaltung, doch in manchen Kommunen ist es üblich, zusätzlich eine pauschale Unterhaltungsgebühr für die Pflege des Geländes, der Grünflächen und Wege zu berechnen.

Häufige Fragen

Das ist sehr unterschiedlich, weil es neben klassischen Urnengräbern auf dem Friedhof auch alternative Beisetzungen der Totenasche gibt. Drittleistungen wie die Ausgestaltung der Trauerfeier ziehen zusätzliche (optionale) Preise nach sich.

Für ein Urnenreihengrab auf einem Berliner Friedhof fallen zum Beispiel rund 900 Euro an. Ein Wahlgrab auf demselben Urnenfriedhof kostet etwa 1.400 Euro.

Je nach Material, Verarbeitung und Design können Urnenpreise stark variieren: von 80 Euro bis mehr als 1.000 Euro für ein Modell aus Walnussholz.

Die Gebühren für das Krematorium sind regional verschieden. In den Angeboten von mymoria sind die Kosten bereits in den Bestattungsleistungen inkludiert – von der zweiten Leichenschau bis zur Einäscherung im Kremationssarg.

Bei einer Feuerbestattung wird der Leichnam in einem Krematorium eingeäschert, um die Totenasche in einer Urne beizusetzen – im klassischen Urnengrab auf dem Friedhof, in einer Urnenwand oder im Rahmen einer natürlichen Beisetzung auf hoher See oder im Wald.

Exemplarische Kosten für die Feuerbestattung

Bestattungskosten sind sehr variabel und daher nicht in konkreten allgemeingültigen Zahlen definierbar. Umso hilfreicher sind Preisbeispiele, die einzelne Gebühren benennen und so die finalen Kosten für bestimmte Beisetzungsarten darlegen. Unsere Angebote verstehen sich als vollumfänglich und Angehörige haben immer die Option, flexible Aspekte wie die Wahl der Urne frei zu bestimmen.

Wie hoch sind die Kosten für eine Beerdigung der Urne?

Die klassische Urnenbeisetzung erfolgt auf einem Friedhof in der Erde. Weil eine Urne deutlich kleiner als ein Sarg ist, benötigt sie weniger Platz, sodass auch die Gebühren im direkten Vergleich niedriger ausfallen. Zur besseren Orientierung dienen zwei vollumfängliche mymoria-Angebote, die sowohl alle relevanten Bestattungsleistungen als auch eine Urne, Blumendeko und Trauerfeier umfassen. Für ein Urnenreihengrab auf einem Berliner Urnenfriedhof fallen demnach rund 2.700 Euro an, während ein frei wählbares Urnengrab rund 3.200 Euro kostet – flexible Kostenpunkte wie die Urne und Dekoration sind in den Angeboten mit geringen Preisbeispielen berechnet.

Reihengrab auf einem Urnenfriedhof in Berlin – beispielhafte Feuerbestattungskosten, Stand: August 2021

LeistungBeschreibungPreis
BestattungsleistungenBeratung, Organisation sowie Überführung und Versorgung, Erledigen formaler Aufgaben, Einäscherung mit zweiter Leichenschau, allen Gebühren und Kremationssargca. 1.300 Euro
TrauerfeierAusrichtung in einer Trauerhalle oder am Friedhof, Dekoration und Musikca. 360 Euro
UrneSchlichtes Urnenmodellca. 80 Euro
UrnendekorationStrauß in Rot und Orangeca. 60 Euro
Beisetzungsortz. B. Urnenfriedhof Gerichtstraßeca. 900 Euro
GesamtbetragInklusive Mehrwertsteuerca. 2.700 Euro

Wichtig: Bei den Gebühren für den Beisetzungsort handelt es sich um Richtwerte, da sie der örtliche Träger festlegt.

Wahlgrab auf einem Urnenfriedhof in Berlin – beispielhafte Feuerbestattungskosten, Stand: August 2021

LeistungBeschreibungPreis
BestattungsleistungenBeratung, Organisation sowie Überführung und Versorgung, Erledigen formaler Aufgaben, Einäscherung mit zweiter Leichenschau, allen Gebühren und Kremationssargca. 1.300 Euro
TrauerfeierAusrichtung in einer Trauerhalle oder am Friedhof, Dekoration und Musikca. 360 Euro
UrneSchlichtes Urnenmodellca. 80 Euro
UrnendekorationStrauß in Rot und Orangeca. 60 Euro
Beisetzungsortz. B. Urnenfriedhof Gerichtstraßeca. 1.400 Euro
GesamtbetragInklusive Mehrwertsteuerca. 3.200 Euro

Beide Angebotsbeispiele kalkulieren mit einer Überführung der Totenasche von Berlin aus.

Nach der Einäscherung: Kosten für alternative Beisetzungen

Bei einer Feuerbestattung wird die durch eine verbindliche Kremation erhaltene Totenasche der verstorbenen Person beigesetzt. Das muss nicht zwangsläufig im klassischen Urnengrab geschehen, sondern ist auch im natürlichen Umfeld auf hoher See oder in einem Bestattungswald möglich.

Natürliche Feuerbestattung auf hoher See – Beispielkosten, Stand: August 2021

LeistungBeschreibungPreis
BestattungsleistungenBeratung, Organisation sowie Überführung und Versorgung, Erledigen formaler Aufgaben, Einäscherung mit zweiter Leichenschau, allen Gebühren und Kremationssargca. 900 Euro
TrauerfeierZeremonie an Bord für bis zu 12 Personen0 Euro
Seeurne mit SchmuckBestimmtes Urnenmodell, Blumendekoration für die Urneca. 140 Euro
Beisetzungsortz. B. Ostseehafen Usedom/Peenemündeca. 1.698 Euro
(Wochenendzuschlag von 200 Euro)
GesamtbetragInklusive Mehrwertsteuerca. 2.738 Euro

Für die Überführung der Totenasche zum Beisetzungsort fallen Kosten an – die Angebote rechnen mit einem Transport von Berlin aus.

Natürliche Feuerbestattung in der Nähe von Berlin – Beispielkosten, Stand: August 2021

LeistungBeschreibungPreis
BestattungsleistungenBeratung, Organisation sowie Überführung und Versorgung, Erledigen formaler Aufgaben, Einäscherung mit zweiter Leichenschau, allen Gebühren und Kremationssargca. 1.300 Euro
TrauerfeierFestliche Gestaltung im Waldca. 360 Euro
UrneSchlichtes Urnenmodell, Natur als Blumenschmuckca. 90 Euro
Beisetzungsortz. B. FriedWald Bernau bei Berlinca. 860 Euro
GesamtbetragInklusive Mehrwertsteuerca. 2.610 Euro

Auch wenn die Feuerbestattungspreise denen der regulären Urnengräber ähneln, gilt zu bedenken, dass Folgekosten bei den alternativen Naturbestattungen weitestgehend entfallen. Zudem kann es zu starken regionalen Unterschieden kommen.

Feuerbestattung zu günstigen Kosten

Die Kostentragungspflicht regelt in Deutschland die Übernahme der Kosten für eine Bestattung – im Normalfall sind Personen verpflichtet, die von der verstorbenen Person offiziell erben. Idealerweise sind die Kosten für eine Feuerbestattung bereits durch Vorsorgemaßnahmen gedeckt. Doch welche Möglichkeiten haben Betroffene, wenn die finanziellen Mittel nach dem Sterbefall nicht verfügbar sind?

Sozialbestattung: Ist eine Übernahme der Kosten möglich?

Viele Angehörige fragen sich, ob eine Übernahme der Feuerbestattungskosten möglich ist. Fest steht: Wenn die gesetzlich verpflichteten Kostentragenden die Bestattung nicht finanzieren können, übernimmt das Sozialamt die Kosten einer Feuerbestattung. Ist die nach § 1968 BGB verantwortliche Person selbst sozialhilfeberechtigt, kann sie eine Sozialbestattung beantragen.

Feuerbestattung: Kosten von der Steuer absetzen

Es ist möglich, die Beisetzungskosten in der Steuer geltend zu machen. Das gilt auch für die Feuerbestattung: Übernimmt eine angehörige Person die Gebühren freiwillig oder weil sie rechtlich dazu verpflichtet ist, kann sie die Kosten in der Steuererklärung anführen und absetzen.


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