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    Totensonntag: Tipps für das Gedenken aus der Ferne

Totensonntag

Tipps für das Gedenken aus der Ferne

Viele Menschen besuchen am kommenden Totensonntag ihre Verstorbenen auf den Friedhöfen der Republik. Manche fahren dafür weite Strecken an den Ort der Grabstelle. Aber was machen Hinterbliebene, die nicht die Möglichkeit haben, ein Grab zu besuchen?

Wir haben die besten Tipps für das Gedenken aus der Ferne am Totensonntag zusammengestellt:

1. Besuchen Sie einen Friedhof in Ihrer Nähe

Allein in Deutschland gibt es rund 32.000 Friedhöfe. Egal, in welcher Stadt oder in welchem kleinen Dorf man sich befindet, man kann davon ausgehen, dass sich in der Nähe eine Ruhestätte befindet. Die Friedhöfe dienen als Orte der Ruhe und des Gedenkens. Auch wenn die eigenen Angehörigen nicht in der Umgebung begraben sind, kann man zur ihrem Gedenken am Totensonntag einen der vielen Friedhöfe besuchen. Dort finden sich häufig Denkmäler oder alte Grabsteine, an denen man verweilen und gedenken kann. Manche Friedhöfe verfügen auch über Gemeinschaftsgrabstätten mit Gedenkstätten, die nicht nur für einen Verstorbenen, sondern den Verstorbenen im Allgemeinen gelten.

2. Friedhofsbesuch via Google Maps

Bei Google Maps gibt es die Satellit-Funktion, mit der man sich am heimischen Computer Karten als Satellitenbild ansehen kann. So kann man von jedem Ort der Erden von oben den Friedhof blicken und das Grab des Verstorbenen zumindest virtuell besuchen.

3. Nehmen Sie ein Erinnerungsstück mit

Wer am Totensonntag auf Reisen ist und keine Möglichkeit hat, die Grabstätte des Verstorbenen zu besuchen, nimmt einfach einen Gegenstand mit, der an die Person erinnert, der man an diesem Tag besonders gedenken möchten.

4. Kaufen Sie sich Blumen

Blumen und Kränze werden bei einem Besuch auf dem Friedhof gerne mitgebracht, um das Grab zu schmücken. Aber auch ohne den Besuch der Grabstelle können Blumen zum Gedenken an einen Verstorbenen gekauft und an einem besinnlichen Ort Zuhause, am Arbeitsplatz oder im Hotelzimmer aufgestellt werden. Wenn es sich dabei auch noch um die Lieblingsblumen des Verstorbenen handelt, umso schöner.

5. Hören Sie die Lieblingsmusik des Verstorbenen

Vielleicht gibt es ein Lied, einen Musiker oder eine Band, die der Verstorbene gerne gehört hat oder die Sie mit ihm verbindet. Wenn man das Lied auf das Smartphone oder den mp3-Player lädt, kann es jederzeit unterwegs im Gedenken gehört werden.

6. Virtuelle Gedenkstätten

Im Internet gibt es Möglichkeiten, Webseiten für Verstorbene — sogenannte Gedenkseite — einzurichten, die Hinterbliebene und Freunde von überall und zu jeder Zeit besuchen und dem Verstorbenen online gedenken können.

7. Machen Sie vorher ein Foto vom Grab

Man kann das Grab auch digital jederzeit dabeihaben, indem man einfach beim nächsten Friedhofsbesuch ein Foto davon macht oder es sich von jemandem vor Ort via E-Mail oder Messenger schicken lässt. So kann die Grabstätte jederzeit auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop “besucht” werden, egal wo man sich gerade befindet. Diese Form des Gedenkens funktioniert natürlich auch mit einem Foto des Verstorbenen.

Jeder Hinterbliebene trauert und gedenkt anders. Durch die Globalisierung und erhöhte Mobilität sind wir viel seltener an den letzten Ruhestätten unserer Verstorbenen. Die Bestattungs- und Trauerkultur passt sich jedoch der Zeit an und so ist Trauern und Gedenken heutzutage in anderen Formen möglich.

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