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Anzeichen des Sterbens: Woran erkennt man den bevorstehenden Tod?

Sterben bedeutet meistens kein abruptes Ende – vielmehr durchläuft der Körper des Sterbenden einen Prozess, der mehrere Stunden oder Tage dauern kann. In dieser Zeit gibt es einige körperliche Anzeichen, die auf den bevorstehenden Tod hinweisen.

Beim Sterben erlöschen die Funktionen der Organe, was schließlich zum Tod führt. Dieser Prozess des Sterbens passiert nicht von einer auf die andere Minute, sondern kann sich über mehrere Stunden und Tage hinziehen.

In vielen Fällen gibt es äußere Anzeichen und körperliche Veränderungen, sogenannte Todeszeichen, die auf einen baldigen Tod hinweisen können. Zu den verschiedenen Phasen, die der Körper in den letzten Stunden vor dem Tod durchläuft, gehören unter anderem der sinkende Blutdruck, Unruhe, eine veränderte Atmung sowie die Abnahme von Hunger und Durst.


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Der körperliche Sterbeprozess

Ein erstes Anzeichen für den Beginn des Sterbeprozesses kann sein, dass der Mensch nur noch wenig spricht und beginnt, viel zu schlafen. Der Körper fährt nach und nach den Stoffwechsel zurück und Hunger- und Durstgefühle hören auf. Dieses langsame Austrocknen des Körpers ist Voraussetzung für die Ausschüttung von weiteren schmerzlindernden Stoffen im Gehirn. Die Durchblutung verschlechtert sich und die Körpertemperatur fällt.

In der Sterbephase wird die Atmung flacher und unregelmäßig. Im fortgeschrittenen Stadium kommt ein Rasseln der Lungen hinzu. Der Sterbende kann weder husten noch schlucken und so sammelt sich im Rachen und in den Bronchien Schleim. Während diese Geräusche den anwesenden Angehörigen häufig Angst machen, ist es für den sterbenden Menschen keine große Belastung.

Auch das Gesicht eines sterbenden Menschen verändert sich. Oftmals ist zu beobachten, wie dieses kurz vor dem Tod spitzer wird. Durch die schlechter werdende Durchblutung und die erschlaffende Muskulatur sinken die Augen und die Wangen ein und verändern dadurch das Gesicht. Die Haut um den Mund und die Nase wird besonders blass. Dieses weiße „Todesdreieck“ ist ein typisches Anzeichen für den kurz bevorstehenden Tod.

Abnehmende Durchblutung des Körpers

Ebenso werden Hände und Füße immer schlechter durchblutet, da sich der Körper auf die wichtigsten Organe im Inneren des Körpers – Lunge, Herz und Gehirn – konzentriert. Dadurch werden die Extremitäten kalt und verfärben sich allmählich blau. Es können sich aufgrund der verminderten Durchblutung auch dunkle Flecken bilden.

Allmählich lässt die Hirnfunktion nach und das Bewusstsein des Sterbenden nimmt ab. Häufig kehren sich die sterbenden Menschen in der letzten Phase nach innen und nehmen ihre Umwelt nur noch schlecht oder gar nicht mehr wahr. Es kann auch vorkommen, dass Menschen während der letzten Stunden vor ihrem Tod sehr unruhig werden, mit den Füßen wackeln oder fahrige Bewegungen machen.

Neben den äußeren Todeszeichen finden im Körperinneren ebenfalls entscheidende Prozesse statt. Nach und nach stellen auch die inneren Organe ihre Funktion ein. Neben den Verdauungsorganen hören auch die Nieren und die Leber auf zu arbeiten, Giftstoffe können nicht mehr ausgeschieden werden und führen zu einer langsamen Vergiftung des Körpers. Dies kann Müdigkeit, Wahrnehmungsstörungen oder Übelkeit nach sich ziehen.

Beim Sterben lässt auch der Herzschlag nach und wird unregelmäßig. Wenn das Herz schließlich ganz stehen bleibt, werden die Zellen des Körpers nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und nach einigen Minuten sterben die Hirnzellen ab. Der Mensch ist dann tot.



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