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    Der längste Tag des Jahres: Ist das Mortalitätsrisiko im Sommer höher?

Der längste Tag des Jahres

Ist das Mortalitätsrisiko im Sommer höher?

Sommer, Sonne, Hitze – sterben im Sommer mehr Menschen als in den Wintermonaten? mymoria hat die Mortalitätsrate in der heißen Zeit des Jahres genauer beleuchtet.

Berlin, den 18.06.2020. Die Sommersonnenwende findet dieses Jahr am 20. Juni 2020 statt. Wenn der Tag am längsten und die Nacht am kürzesten ist, wird der kalendarische Sommeranfang datiert. Sobald sich die Sonne zeigt und die Temperaturen nach oben steigen, nehmen auch Aktivitäten im Freien zu und die Menschen unternehmen mehr. Das Bestattungshaus mymoria hat zusammengestellt, welchen Einfluss extreme Hitze, Freizeitaktivitäten mit Adrenalinkick und der Strandurlaub auf die Mortalitätsraten in Deutschland haben und worauf man in diesem Sommer achten sollte, um am Leben zu bleiben.

Vorsichtig während extremer Hitzeeinbrüche

Extreme Wettersituationen sind für Jung und Alt eine Herausforderung. Bei Temperaturanstiegen und Temperaturfällen innerhalb einiger Tage kann dies auch enorme Belastungen des Herz-Kreislauf-Systems verursachen, die zu einem Anstieg der Sterberate führen. Betrachtet man extrem kalte Wintertage und sehr heiße Sommertage, zeigt sich, dass Hitze einen etwas stärkeren Einfluss auf die Mortalität hat als Kälte. Dies sollte allerdings nicht entmutigen, die Sonne zu genießen, denn über das ganze Jahr gesehen verzeichnen die Sommermonate weniger Todesfälle als die kalten Monate. Werden die monatlichen Mittelwerte der letzten zehn Jahre verglichen, weist der Spätsommer mit August und September die geringsten Sterbefälle je 1.000 Einwohner auf. Die Monate Mai, Juni und Juli verbuchen ebenso eine geringere Mortalität als die Wintermonate. Mit ausreichend Wasser und einem schattigen Platz lässt sich die heiße Zeit des Jahres aushalten.

In Bewegung bleiben

Die ersten Sonnenstrahlen verleiten auch die gemütlich eingestellten Menschen, mehr zu unternehmen und die Natur zu erkunden. Das ist wichtig, denn bereits 15 Minuten Bewegung täglich senken das Mortalitätsrisiko um 14 %. Ein Spaziergang im Park, eine Fahrradtour oder ein Volleyballturnier haben positive Effekte auf die Gesundheit und senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Personen, die körperlich sehr aktiv sind, verzeichnen die stärksten lebensverlängernden Effekte. Allerdings ist auch beim Sport Vorsicht geboten. Betrachtet man die tödlichen Unfälle von 2015 kommt es mit über 10.000 verstorbenen Personen in der Freizeit zu den meisten Todesfällen. Das sind knapp 1.000 Todesfälle mehr als jene, die im Zusammenhang mit Unfällen im Haushalt entstehen und weitaus mehr als die tödlichen Unfälle in Verkehr sowie im Schul- und Arbeitsumfeld. Selbstüberschätzung kann in allen Bereichen tödlich enden. Professionelle Unterstützung beim Erlernen eines neuen Sports hilft dabei, Bewegungen richtig zu erlernen und die Verletzungsrisiken zu minimieren.

Risiko Badeurlaub

Der jährliche Ausflug zum Meer ist für viele Menschen das Highlight des Sommers. Gerade für Familien mit Kindern können die erlebnisreichen Momente am Wasser für viel Auslastung sorgen. Allerdings ist diesem Spaß auch mit Vorsicht zu begegnen. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland mindestens 417 Badetote gezählt. Dies waren zwar weniger als im Vorjahr, allerdings rechnet die DLRG für das Jahr 2020 wieder mit mehr Badetoten. Die aktuelle Problematik, dass immer weniger Kinder und auch Erwachsene schwimmen lernen, hat sich durch die Coronakrise und die dadurch bedingte Schließung von Schwimmbädern und Einschränkung von Schwimmkursen verstärkt. Das Risiko Ertrinkungstod tritt vor allem bei Männern auf. In den letzten beiden Jahren waren über 80% der Verstorbenen männlich. Zur Erklärung dieses Phänomens werden häufig Selbstüberschätzung und Leichtsinn angeführt. Ein gesundes Maß an Vorsicht und Einschätzung der eigenen Fähigkeiten ist für alle Wasserliebhaber geboten. Die meisten Todesfälle durch Ertrinken treten in Binnengewässern auf. Da diese kaum von Rettungsschwimmern bewacht werden, können Unfälle hier eher tödlich enden.

Statistikquellen:

Sterbefälle nach Monaten
Bewegung
Unfallstatistik
Badetote

Zusätzliches Material: Hochaufgelöste Grafik zum Download

Pressekontakt

Svenda Zink
Tel: +49 30 288 856 18
E-Mail: pr@mymoria.de

Über mymoria

mymoria bietet Hinterbliebenen und Vorsorgenden unter www.mymoria.de erstmals die Möglichkeit, online eine vollumfängliche Bestattung zu planen und zu beauftragen, und das bei voller Kostentransparenz. In gewohnter Umgebung und im geschützten Raum können sie sich intuitiv alle für die gewünschte Bestattung benötigten Dienstleistungen und Produkte zusammenstellen. Damit möchte mymoria die Bestattungsindustrie digitalisieren. Das Unternehmen wurde 2015 in Berlin gegründet. Mit den beiden Geschäftsführern Björn Wolff und Felix Maßheimer besteht das Team aktuell aus rund 30 Mitarbeitern – Tendenz steigend.

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Dieses Projekt wird kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
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