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Die legendärsten Bestattungen: Der letzte Weg der Promis

Namhafte Persönlichkeiten und Prominente haben oftmals einen großen Einfluss auf viele Menschen – entsprechend bewegt auch deren Tod die Fans. Um den Schock und die Trauer über den Verlust des Vorbilds zu verarbeiten, hilft es einigen, die Bestattungsfeier über die Medien zu verfolgen oder gar zur Beisetzung anzureisen, um persönlich von ihren Idolen Abschied nehmen zu können. Wir haben die größten und legendärsten Promi-Bestattungen zusammengestellt.

Prinzessin Diana

Als die „Königin der Herzen“ am 31. August 1997 im Alter von nur 36 Jahren tragisch ums Leben kam, hielt die Welt inne. Ganze zwei Milliarden Menschen verfolgen an den Fernsehern die Beerdigung, rund eine Million Menschen versammelten sich in den Straßen vor Ort als Lady Diana vom Kingston Palast zur Westminster Abbey gefahren wurde. Zahlreiche Prominente wie Nelson Mandela, Steven Spielberg, Tom Cruise und Donatella Versace erwiesen ihr die letzte Ehre. Dianas guter Freund Elton John widmete ihr während des Gottesdienstes „Candle in the Wind“, der später der meistverkaufte Song Englands wurde.

Nelson Mandela

Die Welt trauerte, als der erste demokratische Präsident Südafrikas, Nelson Mandela, am 5. Dezember an den Folgen einer Lungenentzündung verstarb. Das Land setzte zehn Tage der Staatstrauer an und in den drei Tagen vor seiner Beerdigung kamen mehr als hunderttausend Menschen zum Regierungssitz in Pretoria, um den dort aufgebahrten Leichnam die letzte Ehre zu erweisen. An der Trauerfeier in Mandelas Heimatdorf Qunu, die weltweit live übertragen wurde, nahmen 400 Ehrengäste teil, darunter zahlreiche hochangesehene Staats- und Regierungsvertreter. Als Schlussakt des Staatsbegräbnis flogen drei Hubschrauber, gefolgt von sechs Flugzeugen, im Tiefflug mit südafrikanischen Flaggen über das Grab.

Papst Johannes Paul II.

Die Beisetzung von Papst Johannes Paul II im Jahr 2005 ging als größte Zusammenkunft staatlicher Größen in die Geschichte ein. 4 Könige, 5 Königinnen, 70 Präsidenten und Prime Minister, sowie 14 Anführern Religiöser Gemeinschaften nahmen an der 12 Millionen Euro teuren Beerdigung teil. In den Tagen seiner Aufbahrung pilgerten mehr als 5 Millionen Menschen zum Petersplatz. Johannes Paul II starb am 2. April 2005 im Alter von 85 Jahren.

Elvis

Einen Tag nachdem er seine großen Comeback Tournee verkündete, erlitt der „King“ am 16. August 1977 einen Herzinfarkt. Als sein Sarg am nächsten Tag in seiner Graceland Mansion in Memphis öffentlich aufgebahrt wurde, warteten bereits 20.000 Fans vor den Toren. Innerhalb weniger Stunden kamen mehr als 80.000 Fans, die einen letzten Blick auf ihr Idol werfen wollten. Die private Trauerfeier fand am 18. August statt, später wurde der Leichnam in einem Konvoi aus 17 weißen Cadillacs zum Friedhof gefahren. Die Straßen waren von hunderttausend Menschen gesäumt, die Abschied nehmen wollten und so dauerte die Fahrt zum vier Kilometer entfernten Friedhof mehr als vier Stunden.


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James Brown

Es war seine große „Abschieds-Tournee“ – ganze drei Trauerfeiern wurden zu Ehren von James Browns abgehalten. So wurde der Leichnam des „Godfather of Soul“ in einer weißen Pferdekutsche durch den New Yorker Stadtteil Harlem gefahren und im berühmten Apollo Theater aufgebahrt, wo er 1956 sein Debut gab. Der krönende Abschluss fand zur Livemusik seiner Band Soul Generals in Browns Heimatstadt Augusta statt, an dem neben mehr als neuntausend Fans auch Michael Jackson teilnahm. Bis zur Beerdigung sollten allerdings noch weitere zwei Monate vergehen, da seine Kinder sich nicht auf einen Beisetzungsort einigen konnten.

Michael Jackson

Die Musikbranche und Fans auf der ganzen Welt trauerten, als der „King of Pop“ überraschend 2009 verstarb. Unter den 20.000 Menschen, die an seiner Trauerfeier im Staples Center teilnahmen, waren 17.500 Fans, die zuvor unter mehr als 1,6 Millionen Bewerbern das Glück hatten, ein Ticket für die Trauerfeier in der Lotterie zu gewinnen. Aber auch zahlreiche Stars wie Stevie Wonder, Lionel Richie und Mariah Carey wohnten der Zeremonie bei, Musiker wie Usher sangen auf der großen Bühne für die Trauernden. Die Beisetzung auf dem Prominentenfriedhof Forest Lawn fand letztendlich aber im engsten Familienkreis statt.

Notorious B.I.G.

Am 8. März 1997 reiste Christopher Wallace, besser bekannt unter seinen Künstlernamen “The Notorious B.I.G." oder “Biggie", nach San Francisco, um sein neues Album zu promoten, welches ironischerweise den Namen „Life after Death“ ziert. In einem Drive-By-Shooting wurde Biggie in der Nacht auf den 9. März auf dem Rückweg von einer Party aus einem nebenherfahrenden Auto erschossen. An seiner Bestattung in der legendären Frank E. Campbell Funeral Chapel in Manhattan nahmen mit Mary J. Blige, Sean „P. Diddy“ Combs, Run D.M.C., Busta Rhymes und vielen mehr so ziemlich alle Größen der Hip-Hop-Szene teil.

Aaliyah

Eine weitere Tragödie ereilte die Hip-Hop-Szene, als das Privatflugzeug der Soul-Sängerin Aaliyah am 25. August 2001 kurz nach dem Start abstürzte. Weitere sieben Personen, mit denen sie nach einem Videodreh nach Florida zurückkehren wollte, starben. Wie sich später herausstellte, war die Maschine überladen, da sie kleiner als die Cessna 404 war, mit der die Crew anreiste. Aaliyahs Beisetzung fand ebenfalls in der Frank E. Campbell Funeral Chapel in Manhattan statt, zu der ihr Leichnam in einem silbernen Sarg in einer gläsernen Kutsche chauffiert wurde.

Kurt Cobain

Sein Selbstmord schockte eine ganze Generation – ein Handwerker fand Grungemusiker Kurt Cobain am 5. April 1994 leblos in seinem Gewächshaus. Auf der öffentlichen Trauerfeier verlas seine Frau Courtney Love Ausschnitte aus dem Abschiedsbrief des Musikers und verteilte alte Kleidungsstücke unter den siebentausend Fans, die an jenem Tag nach Seattle pilgerten, um ihrem Idol ein letztes Mal nahe zu sein. Später wurde bekannt, dass sich Cobain erschoss, nachdem er wenige Tage zuvor aus einer Entzugsklinik geflohen war.

Ayrton Senna

Ayrton Senna war mehr als ein Rennfahrer, er war das Aushängeschild Brasiliens, er gab den Ärmsten des Landes Hoffnung. Nach seinem tragischen Unfall auf der Rennbahn am 1. Mai 1994 ordnete Brasiliens Präsident Itamar Franco Tage Staatstrauer an – in diesen Tagen soll im Land keine einzige Straftat begangen worden sein. Mehr als drei Millionen Menschen nahmen in den Straßen von Sao Paolo Abschied als er in einem riesigen Konvoi zur Beisetzung gebracht wurde.




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