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Coronavirus (COVID-19) - Einfluss auf Bestattungen

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Beisetzung bei Infektionskrankheiten

Coronavirus und Covid-19 Erkrankung im Trauerfall

Welchen Einfluss hat der Coronavirus auf Trauerfälle und welche Änderungen ergeben sich aktuell für Beisetzungen? mymoria bietet Ihnen in dieser Zeit wie gewohnt den besten Service, Bestattungen einfach von zu Hause aus zu organisieren.

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Inhaltsverzeichnis


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Aktualisiert: 16. Dezember 2020

Aus aktuellem Anlass: Urnenbeisetzungen und Trauerfeiern sind jetzt auch mit Wunschtermin zu einem späteren Zeitpunkt möglich! Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung.

Coronavirus in Deutschland und die Bestattung eines Angehörigen

Was bedeuten der Coronavirus und Covid-19 für Angehörige? In den letzten Wochen und Monaten erreichen uns viele Fragen zum Thema Coronavirus, Trauerfeiern in der aktuellen Situation sowie der Covid-19-Erkrankung und deren Einfluss auf die Bestattung und Beisetzung.

Für den grundsätzlichen Ablauf einer Bestattung eines Verwandten oder Freundes ändert sich durch das Coronavirus zunächst einmal nichts – weiterhin können wir als Bestatter im Todesfall, nachdem die Todesbescheinigung erstellt wurde, die Überführung durchführen und anschließend beim Standesamt die Sterbeurkunde beantragen.

Bezüglich der Trauerfeier gibt es jedoch aktuell bundesweit Einschränkungen. In den vergangenen Monaten hatten aufgrund des Coronavirus immer mehr Kommunen Beisetzungen mit Trauerfeier vorübergehend ganz untersagt und ihre Trauerhallen geschlossen. Mittlerweile sind Beisetzungen mit Trauerfeiern am Grab oder im engsten Familienkreis in der Regel wieder möglich, es muss aber immer die aktuelle Lage vor Ort geprüft werden. mymoria unterstützt Sie bei der Planung – wir bringen für Sie in Erfahrung, ob am gewünschten Beisetzungsort aktuell Trauerfeiern durchführbar sind.

Während in manchen Regionen ein strenges Verbot von Gottesdienst gilt und Veranstaltungen in der Kirche abgesagt werden müssen, können andernorts Gottesdienste stattfinden – meist aber unter strengen Auflagen, wie etwa eine Begrenzung der Teilnehmerzahl, einem Gesangsverbot und Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung. Wer im Rahmen einer Beisetzung einen Trauergottesdienst abhalten möchte, sollte vor Ort mit dem Pfarrer oder Priester über die aktuellen Möglichkeiten während der Corona-Pandemie sprechen.

Unbegleitete Beisetzungen auf dem Friedhof, an FriedWald- und Ruheforst-Standorten sowie andere Formen der Baumbestattung können zumeist wie gewohnt geplant und durchgeführt werden. Ähnliches gilt für die Seebestattungen.

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Zurzeit gilt (Stand: 16. Dezember 2020), dass größere und Großveranstaltungen, bei denen das Einhalten der Hygieneregeln oder die Kontaktverfolgung nicht möglich ist, bis Mitte Januar 2021 bundesweit verboten bleiben.

Unsere Empfehlung ist es in Zeiten von Corona, Beisetzungen und Trauerfeiern, die im Zusammenhang mit Feuerbestattungen stattfinden sollen, zunächst bis auf Weiteres zu verschieben. Dies ist nach der Kremation möglich und bietet Angehörigen die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt würdevoll Abschied zu nehmen.

Doch auch für Beisetzungen ohne Trauerfeier gibt es Möglichkeiten der Abschiednahme – sei es vor der Beisetzung oder durch einen anschließenden Besuch der Grabstelle.

Auf eine Abschiednahme am offenen Sarg eines etwaigen an Covid-19 erkrankten Verstorbenen sollte zurzeit verzichtet werden, bis weitere Details vom Robert-Koch-Institut und dem Bundesgesundheitsministerium bekannt gegeben werden.

Ablauf bei Bestattungen mit Einäscherung

1.) Sie erstellen zu Hause an Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone ein Angebot auf der mymoria-Webseite, schauen es sich in Ruhe an und passen die einzelnen Produkte und Dienstleistungen nach Ihren persönlichen Wünschen an.

2.) Wir rufen Sie an, um weitere Details sowie die nächsten Schritte telefonisch mit Ihnen zu besprechen. Dabei klären wir auch alle Fragen, die Sie zur Bestattung im Allgemeinen und im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben.

3.) Sie schicken uns die Vollmacht per E-Mail, Fax oder über die digitale Vollmacht und beauftragen uns somit.

4.) Wir veranlassen sofort alle weiteren Schritte, unter anderem die Beurkundung sowie die erste Überführung, das heißt die Abholung vom Sterbeort.

5.) Im Anschluss an die Einäscherung vereinbaren wir in Absprache mit Ihnen einen Termin mit der Friedhofsverwaltung, falls die Beisetzung und Trauerfeiern am Beisetzungsort aktuell möglich sind.

6.) Sollte es am gewünschten Beisetzungsort derzeit Einschränkungen bzgl. Trauerfeiern und Beisetzungen durch den Coronavirus geben, bewahren wir die Asche bis zum endgültigen Beisetzungstermin auf. Falls möglich, vereinbaren wir bereits jetzt einen späteren Termin für die Trauerfeier und Beisetzung. Für Beisetzungsorte, für die momentan keine Terminvergabe erfolgt, halten wir Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden und vereinbaren einen Beisetzungstermin, sobald dies wieder möglich ist. Trotz der aktuellen Umstände versuchen wir immer, Ihre Wünsche für die Bestattung und Trauerfeier nach Möglichkeit sowie ohne Aufpreis umzusetzen.

Ablauf der Erdbestattung

1.) bis 4.) In diesen Punkten gleicht der Ablauf der Bestattungsplanung denen der Urnenbestattung. Nach der Überführung – der Abholung vom Sterbeort – gibt es bei der Erdbestattung jedoch wesentliche Unterschiede.

5.) Für die Erdbestattung gelten deutlich kürzere Fristen, der Verstorbene muss ohne Einäscherung auch während der Corona-Krise innerhalb weniger Tage beigesetzt werden. Die Erdbestattung erfolgt, abhängig von der jeweiligen Verordnung der Kommune, unbegleitet, das heißt ohne Trauerfeier und Trauergäste, oder aber im engsten Familienkreis.

6.) Die Trauerfeier kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, wenn die gegebenenfalls durch die Corona-Pandemie lokal auftretenden Einschränkungen bezüglich der Trauerfeier wieder aufgehoben werden.

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In 3 Schritten zum individuellen Bestattungsangebot

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Die Regelungen in den einzelnen Bundesländern

Die Bundesländer haben jeweils eigene Wege, die Vorgaben des Bundes umzusetzen, dies betrifft auch die Bestattung und Trauerfeiern. Diese werden in Erlassen und Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer veröffentlicht. Wir haben die wichtigsten Entscheidungen der einzelnen Bundesländer zum Thema Trauerfeier und Bestattung für Sie zusammengefasst (Stand: 16. Dezember 2020):


Die Regelungen für Bestattungen und Trauerfeiern während der Corona-Pandemie variieren von Bundesland zu Bundesland. In den meisten Städten und Ländern ist die die Teilnehmerzahl für Trauerfeiern und Abschiede am Grab begrenzt. Wie viele Gäste am Grab erlaubt sind, kann sich jedoch von Region zu Region unterscheiden. In nahezu allen Bundesländern gilt für private Trauerfeiern im Anschluss an die Bestattung eine Begrenzung von maximal 5 Personen aus 2 Haushalten, wobei Kinder in der Regel nicht mitgezählt werden. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Punkte der aktuellen Einschränkungen in den einzelnen Bundesländern.


Bei Erd- und Urnenbestattungen in Baden-Württemberg muss sowohl im Freien als auch bei Trauerfeiern in geschlossenen Räumen die Abstandsregeln von 1,5 Metern eingehalten werden. Entsprechend richtet sich die Teilnehmerzahl nach den räumlichen Kapazitäten der Örtlichkeiten. Wird in Baden-Württemberg die Pandemiestufe 3 erreicht, muss vor der Beisetzung oder Trauerfeier ein schriftliches Hygienekonzept vorgelegt werden. Auch muss eine nachvollziehbare Liste der Teilnehmenden geführt und ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Generell sollten Gegenstände oder Oberflächen, die während der Beisetzung oder Trauerfeier häufig berührt werden, regelmäßig desinfiziert werden.


Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen und die Beisetzung sind aktuell in Bayern im engsten Familien- und Freundeskreis möglich. Hierbei muss sich an den Mindestabstand von 1,5 Metern gehalten werden. Angehörige aus dem gleichen Haushalt sind von der Abstandsregel ausgenommen. Die Trauergäste müssen zu dem eine Maske tragen. Sowohl die lokalen Friedhöfe als auch die bayerischen Bestattungsunternehmen müssen bei ihrer Arbeit ein Infektionsschutzkonzept einhalten.


In Berlin können Trauerfeiern in Friedhofskapellen mit bis zu 10 Trauergästen stattfinden. Auf Friedhöfen ist die maximale Anzahl an Gästen derzeit auf 25 beschränkt. In jedem Fall muss es ein Schutz- und Hygienekonzept geben und der Mindestabstand muss – ebenso wie das Tragen einer Maske – eingehalten werden.

Vom Kondolieren, von Umarmungen und anderem Körperkontakt im Rahmen der Beisetzung sollte – ebenso wie in allen anderen Bundesländern – derzeit in Berlin abgesehen werden.


Für Bestattungen sieht das Land Brandenburg keine Beschränkungen vor, solange sich an die Hygiene- und Abstandsregeln gehalten wird. Außerdem muss es eine Dokumentation der Teilnehmenden geben. Bitte denken Sie außerdem an Ihren Mund-Nasen-Schutz.


Bei Bestattungen und Trauerfeiern in Bremen müssen die Kontaktdaten der Teilnehmer notiert und Masken getragen werden. Am Grab und während der Trauerfeier müssen die Gäste untereinander mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Aktuell darf die Urne weder vom Bestatter noch von den Angehörigen getragen werden.

Für einige Trauerhallen in Bremen wurde die maximale Teilnehmerzahl begrenzt. Die aktuellen Bestimmungen müssen jeweils vor Ort erfragt werden.


Um das Infektionsrisiko in Hamburg zu minimieren, finden auch hier Abstandsregeln und die Maskenpflicht während Trauerfeiern Anwendung. Bestattungen und Trauerfeiern dürfen im engen Freundes- und Familienkreis stattfinden, sofern es eine Anwesenheitsliste gibt, der Mindestabstand eingehalten und eine Mund-Nasen-Maske getragen wird.


In Hessen sind Zusammenkünfte zu Bestattungen erlaubt, solange die Kontaktbeschränkung und Hygienemaßnahmen der hessischen Landesregierung befolgt werden. Die maximale Anzahl der Trauergäste ist derzeit nicht beschränkt, alle Teilnehmer müssen sich jedoch in eine Anwesenheitslist eintragen und einen Mund-Nasen-Schutz tragen.


Ab dem 16. Dezember 2020 dürfen aufgrund der Corona-Pandemie nur noch maximal 20 Personen an Bestattungen in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen. Auch hier gelten wie in allen anderen Bundesländern die Abstandsregeln und Hygienevorschriften. Die ausgefüllte Anwesenheitsliste muss von den Gesundheitsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern vier Wochen nach der Trauerfeier aufbewahrt werden.


Bei Trauerfeiern in Niedersachsen ergibt sich die Beschränkung der Teilnehmerzahl aus den örtlichen Gegebenheiten und der Wahrung des Abstands von 1,5 Metern. In kleinen Friedhofskapellen muss daher im Vorfeld geklärt werden, wie viele Trauergäste unter Berücksichtigung des Mindestabstand Platz haben. Wichtig ist zudem, dass eine Liste der Anwesenden geführt wird, um potentielle Infektionsketten nachvollziehen zu können.


Trauerfeiern in Nordrhein-Westfalen sind erlaubt, wenn die Hygienevorschriften und insbesondere der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden können. Es muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Für Trauerfeiern muss in den Räumlichkeiten außerdem eine Gelegenheit zum Desinfizieren oder Händewaschen zur Verfügung stehen und alle Oberflächen müssen regelmäßig desinfiziert werden. Es wird zudem eine Liste der Teilnehmenden inklusive Kontaktdaten geführt werden.


In Rheinland-Pfalz dürfen aktuell nur die Ehe- bzw. Lebenspartner (oder Verlobten), Verwandte des 1. und 2. Grades und deren Partner sowie Personen eines weiteren Haushalts teilnehmen. Solange pro Person mindestens 10 Quadratmeter Platz in den genutzten Räumlichkeiten ist und der Mindestabstand von 1,5 Metern zu jedem Zeitpunkt eingehalten wird, dürfen auch weitere Personen teilnehmen. Die Maskenpflicht gilt sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich, etwa am Grab.


Bei Bestattungen im Saarland sind ab dem 16. Dezember bis zu 10 Trauergäste erlaubt. Es dürfen jedoch auch Ausnahmegenehmigungen von der örtlichen Verwaltung erteilt werden und mehr Gäste teilnehmen, wenn die Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden können. Auch im Saarland gilt bei Bestattungen Mindestabstand, Maskenpflicht (auch am Sitzplatz) und Anwesenheitsliste.


Ab dem 16. Dezember ist die Anzahl der Teilnehmenden an der Bestattung auf 10 Personen begrenzt. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden.


Bei Trauerfeiern in Sachsen-Anhalt dürfen aktuell nur in dem engsten Freundes- und Familienkreis stattfinden. Für Trauerfeiern muss außerdem ein Hygienekonzept vorliegen, bei dem die Hygiene- und Abstandsregeln berücksichtigt werden. Zudem muss eine Anwesenheitsliste geführt und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Findet die Trauerfeier in Räumlichkeiten statt, müssen die Trauergäste bei Betreten des Raumes ihre Hände desinfizieren.


Für Bestattungen, Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen gelten in Schleswig-Holstein die üblichen Hygienekonzepte – Mund-Nasen-Maske, Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern sowie die Erfassung der Kontaktdaten der Teilnehmer. Die Zahl der Trauernden wird aktuell auf maximal 25 Teilnehmende begrenzt Die Räume müssen zudem vor und nach der Trauerfeier jeweils gut gelüftet und desinfiziert werden.


Bei Trauerfeiern in Thüringen muss auf den Mindestabstand von 1,5 Metern und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geachtet werden. Bestattungen dürfen aktuell mit maximal 15 Personen stattfinden. . Außerdem ist bei Trauerfeiern kein Gesang erlaubt und die Trauergäste müssen bei Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten oder des Friedhofs ihre Hände desinfizieren. Zudem muss eine Teilnehmerliste geführt werden.

Urnenbeisetzungen können in Thüringen aktuell bis zu sechs Monate verschoben werden. Erdbestattungen müssen hingegen innerhalb von zehn Tagen durchgeführt werden.


Was bedeutet der Corona-Virus für uns als Bestatter?

Für Bestatter selbst, die im täglichen Umgang mit Verstorbenen stehen, stellen sich ebenfalls Fragen. Zwar ist die Sterblichkeitsrate, wie oben angemerkt, bisher nur sehr gering (global liegt sie für bekannte Corona-Sterbefälle bei 3,6 %), dennoch ist abzusehen, dass Bestatter mit dem Trauerfall eines infizierten Verstorbenen konfrontiert werden.

Im Umgang mit einem Verstorbenen, der an Covid-19 erkrankt war, gelten natürlich auch für Bestatter die Grundregeln der Basishygiene und der Händehygiene. Nach Empfehlung der European Federation of Funeral Services (EFFS) wird jedoch keine Thanatopraxie durchgeführt.

Weiterhin gelten die bestehenden Bestimmungen für den Umgang mit Verstorbenen mit einer „meldepflichtigen Erkrankung“. Diese Bestimmungen sind zum Teil auf Bundesebene definiert. Im Zweifelsfall ist auch für Bestatter das örtliche Gesundheitsamt ein guter Ansprechpartner, um etwaige Fragen zu klären.

Um zum Infektschutz beizutragen, sind Ärzte und Krankenhäuser verpflichtet, eine etwaige Corona-Infektion im nicht-vertraulichen Teil des Totenscheins zu vermerken und über die offiziellen Meldewege zu melden – so wird gewährleistet, dass veröffentlichte Zahlen akkurat sind.

Basierend auf diesem Eintrag im Totenschein kann der Bestatter sein Verhalten im Umgang mit dem Verstorbenen anpassen. Es gelten grundsätzlich identische Bestimmungen wie sie auch beim Umgang mit anderen infektiös Verstorbenen (etwa HIV oder Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) gelten.

Für die Feuerbestattung hat eine Infektion beziehungsweise Erkrankung mit dem Virus keinen Einfluss. Im Vorfeld ist zwar eine niedrigere Temperatur in den Klimaräumen notwendig, der Kremationsprozess an sich ist aber nicht betroffen.

Auch für den weiteren Verlauf, also die eigentliche Urnenbeisetzung, hat eine Covid-19-Erkrankung beziehungsweise die Infektion mit dem Coronavirus eines Verstorbenen keinen Einfluss. Sie kann zeitnah nach der Einäscherung erfolgen.

Der wichtigste Punkt im Umgang mit etwaigen an Covid-19 erkrankten Verstorbenen ist für den Bestatter die Verwendung eines sogenannten Leichensacks. Dieser wird zur Überführung mit einem Laken bedeckt. Der Leichensack darf nicht mehr geöffnet werden. Nur das zuständige Gesundheitsamt kann gegebenenfalls eine erneute Öffnung des Sarges und des Leichensacks veranlassen.

Wie auch bei anderen Bestattungen wird der Verstorbene in einen den gesetlichen Bestimmungen entsprechenden Sarg gelegt. Dieser wird umgehend verschlossen und äußerlich desinfiziert. Neben dem Vezicht auf die Thanatopraxie sind dies bisher die einzigen bekannten Besonderheiten im Umgang mit aktuellen Trauerfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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mymoria als Bestatter in betroffenen Trauerfällen

Sollten Sie in diesen Zeiten das Haus nicht verlassen wollen oder können, bieten wir Ihnen als modernes Bestattungshaus die Möglichkeit, sich ganz einfach und transparent von zu Hause aus ein Angebot für eine Beisetzung zu erstellen. Alle Details zur Bestattungsplanung oder der Bestattungsvorsorge erhalten Sie entweder per E-Mail oder Sie können diese telefonisch mit uns besprechen. Somit ist es nicht notwendig, das Haus zu verlassen, um einen Bestatter vor Ort zu treffen. Hinterbliebene befinden sich mit mymoria auch in der derzeitigen Ausnahmesituation aufgrund des Coronavirus in erfahrenen und fürsorglichen Händen. Die Möglichkeit, die Bestattung bundesweit online zu planen, ist auch besonders für Hinterbliebene relevant, die momentan selbst unter Quarantäne stehen.

Trauerfall bei verschärften Maßnahmen oder Ausgangssperre – was passiert?

Bisher haben wir sehr positive Erfahrungswerte sammeln können, was die Abwicklung von Trauerfällen anbelangt – Beurkundungen und Überführungen können weiterhin problemlos durchgeführt werden. Dennoch gibt es einige Einschränkungen. Beispielsweise für Pflegeheime gilt, dass häufig die Koordination der Überführung intensiver besprochen und geplant werden muss. Manchmal sind auch die Bestatter bei der Überführung angehalten, Masken zu tragen. Da es bisher noch keine eindeutige Möglichkeit gibt, eine etwaige Corona-Infektion im Vorfeld auszuschließen, gehen viele Bestatter dazu über, bei jeder Überführung vollständige Schutzmaßnahmen zu ergreifen – dies bedeutet, vollständige Personenschutzanzüge, Einmal-Atemschutzmasken, Einbettung der Verstorbenen in Überführungssäcke, äußerliche Desinfektion der Transportsärge.

Zurzeit sind Trauerfeiern meist nur unter strengeren Auflagen möglich. Jedoch empfehlen wir auch ohne verschärft Maßnahmen oder eine Ausgangssperre, Trauerfeiern, sofern möglich, später zu terminieren, was bei Urnenbeisetzungen problemlos und einfach von uns organisiert werden kann. Mit diesen Maßnahmen können wir alle etwas zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus beitragen.

Weitere Informationen zum Coronavirus

Das Coronavirus wird, wie auch andere virale Erreger, über die sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen. Dabei gelangen Erreger durch virushaltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege und dringen so in diese ein. Die Übertragung über indirekte Wege, wie durch Handkontakt zu Nasenschleimhaut oder Augenbindehaut ist ebenfalls möglich. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Infektion und ersten Krankheitszeichen, beträgt bis zu 14 Tage. Im Schnitt treten die ersten Krankheitssymptome nach fünf bis sechs Tagen auf.

Die aktuelle Risikobewertung sowie weitere wichtige Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Weitere Quellen:

Worauf muss bei einem Todesfall während der Corona-Krise geachtet werden?

Was passiert bei einer Überführung beim Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus?
Findet auch während der Corona-Krise bei einem Todesfall die Totenversorgung statt?
Aufgrund des Coronavirus ist derzeit eine Aufbahrung nicht immer möglich.
Aufgrund des Coronavirus gibt es aktuell einige Änderungen für die Bestattung.
Wie können Angehörige und Hinterbliebene während der Corona-Krise Abschied nehmen?
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