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Kostenübernahmen: Wie finanziert man die Unterbringung im Pflegeheim?

Viele pflegebedürftige Menschen ziehen im Alter in Pflegeheime. Doch wie wird diese Unterbringung finanziert und wer muss die Kosten tragen?

Die Unterbringung in einem Pflegeheim kann im Alter eine gute Option sein. Diese Möglichkeit sollte dann gewählt werden, wenn die Angehörigen die Pflege zu Hause nicht mehr leisten können. Doch die Unterbringung in einem Pflegeheim ist sehr teuer – die Kosten betragen monatlich zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Deshalb stellt sich für Menschen, die auf eine intensive Pflege angewiesen sind, natürlich die Frage nach der Finanzierung des Aufenthalts im Pflegeheim. Wir erklären, wie man die Kosten für den Pflegeheimplatz finanzieren kann. 

Finanzierung der Kosten durch die gesetzliche Pflegeversicherung

Die Unterbringung in einem Pflegeheim kann in einigen Fällen komplett durch die gesetzliche Pflegeversicherung finanziert werden. Alle Personen, die gesetzlich krankenversichert sind, sind automatisch auch in der sozialen Pflegeversicherung versichert. Privatversicherte müssen hingegen eine zusätzliche Pflegeversicherung abschließen.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung richten sich dabei nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit, die in fünf Grade der Pflegebedürftigkeit unterteilt wird. Ein Mensch, der auf sehr viel Pflege angewiesen ist, wird dem Pflegegrad 5 zugeordnet und erhält monatlich 2.005 Euro aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Damit können die Kosten für ein Pflegeheim finanziert werden.


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Ist der Bedarf an Pflege niedriger, bekommen Pflegebedürftige jedoch deutlich weniger Geld. Wer dem Pflegegrad 3 zugeordnet wurde, erhält beispielsweise nur etwa rund 1.200 Euro pro Monat aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Mit diesem Betrag können nicht alle Kosten gedeckt werden und die dadurch entstehende Finanzierungslücke muss aus Eigenmitteln geschlossen werden. Hat der Pflegebedürftige selbst kein Vermögen, müssen die Angehörigen für die Kosten aufkommen. 

Eine gute Möglichkeit, für einen solchen Fall vorzusorgen, besteht durch den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung. Eine solche Pflegeversicherung springt ein, wenn die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung für die Finanzierung des Pflegeheimplatzes nicht ausreichen. Es ist daher wichtig, dass man sich frühzeitig mit einer möglichen Pflegebedürftigkeit auseinandersetzt. Der Aufenthalt in einem Pflegeheim kann sonst zu einem hohen Kostenfaktor werden, der das komplette Vermögen aufbraucht.




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