mymoria
by Han Lahandoe

mymoria

Was uns bewegt

Hier lesen Sie, was uns bewegt und was wir gerne mit mymoria erreichen möchten.

Im Jahr 2015 hatten wir einen Todesfall im Freundeskreis. Unfassbar. Schlimm. Und wir hatten keine Ahnung, was man jetzt macht, was auf einen zukommt, wie wir uns verhalten sollen.

„Wir müssen immer lernen, zuletzt auch noch sterben lernen“, schrieb die österreichische Erzählerin Marie von Ebner-Eschenbach 1911.

Und so haben wir es uns zur Aufgabe gemacht nicht nur immer ein offenes Ohr zu haben, sondern auch ganz viel über das Thema Tod zu sprechen, denn wir wollen den Umgang mit dem Tod verändern. Denn auch wenn viele von uns nicht gerne an den Tod denken, müssen wir früher oder später lernen, uns damit auseinanderzusetzen. Das gilt nicht nur für den eigenen Tod, sondern auch, wenn Freunde, Verwandte oder nahe Familienmitglieder sterben.

Wir sind mit der Idee gestartet, dass es doch einfacher sein müsste, wie man eine Beisetzung heute organisieren kann – ohne Druck, von zu Hause, und mit allen Informationen, die ich eben so brauche. Oder von denen ich noch gar nicht weiß, dass ich sie brauche.

Mit unserem Bestattungshaus ermöglichen wir es Menschen unkompliziert zu jeder Uhrzeit zu erfahren, welche Möglichkeiten und Produkte es gibt und sich in Ruhe ohne Druck zu entscheiden. Angehörige die nicht direkt vor Ort sind, können bei mymoria eine Beisetzung von überall her einfach organisieren und beauftragen.

Damit meinen wir, dass Trauernde die gesamte Beisetzung – von der Art der Bestattung über die Trauer-Einladung bis hin zur Wahl der Blumen – online planen können. Für Fragen und Abstimmungen steht unser Team aus erfahrenen Bestattern natürlich jederzeit per E-Mail und am Telefon zur Verfügung. Hinterbliebene sollen mehr Zeit für den Abschied haben und sich nicht mit so lästigen Themen wie einer GEZ-Abmeldung beschäftigen zu müssen. Bei den notwendigen bürokratischen Prozessen unterstützen wir, indem wir viele Dokumente ausgefüllt online zur Verfügung stellen.

Unsere Vision ist, dass wir alle uns unbeschwert ohne Tabu über die Themen Tod und Bestattung unterhalten können. Wir machen bei unserer Arbeit täglich die Erfahrung, wie wenig Menschen darüber wissen und wie viele Fragen sie eigentlich dazu haben. Sie wollen darüber reden, wenn Sie die Möglichkeit haben. Wir haben als Gesellschaft den natürlichen Umgang mit dem Tod verlernt, obwohl dieser zum Leben dazugehört. Das wollen wir ändern, indem wir viel und offen darüber sprechen und gerne alle Fragen beantworten.

Neben Interviews in Medien und Artikeln auf unserer Seite, sprechen wir auch in sozialen Medien über Bestattung und Tod. Wenn Sie mitreden möchten, verwenden Sie doch unseren Hashtag:

#wirsprechendrueber