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Todesfall: So erstellt man eine Todesanzeige

Eine Todesanzeige ist eine gute Möglichkeit, Bekannte über den Todesfall zu informieren und zugleich den Verstorbenen ehrenvoll zu verabschieden. Wir erklären, wie man Todesanzeigen verfasst und worauf man bei der Erstellung achten muss.

Die Schaltung einer Todesanzeige nach einem Todesfall ist keine Pflicht. Sie kann jedoch die Mühe ersparen, jeden einzelnen Bekannten, weniger enge Freunde oder frühere Arbeitskollegen des Verstorbenen über dessen Tod informieren zu müssen. Daher sollte die Anzeige zeitnah geschaltet werden, damit für die Menschen, die an der Bestattung teilnehmen möchten, ausreichend Zeit bleibt, diese einzuplanen. Soll der Verstorbene nur im engsten Familienkreis bestattet werden und sind keine weiteren Trauergäste gewünscht, kann dies in der Anzeige vermerkt werden oder die Schaltung erst nach der Beerdigung erfolgen.

Die Todesanzeige ist nicht nur eine Art des Informierens, sondern zugleich eine Form der Trauerarbeit. Die Hinterbliebenen können auf diesem Weg ihrer Trauer Ausdruck verleihen.

Was kostet eine Todesanzeige?

Die Kosten einer Todesanzeige sind abhängig von der Größe und der Farbe der Anzeige, sowie von der Auflage der Zeitung. Die Schaltung in einer regionalen Zeitung ist wesentlich günstiger als in einem überregionalen Tagesblatt mit einer hohen Auflage. Bei lokalen Zeitungen kostet eine kleine Traueranzeige in der Regel rund fünfzig Euro, für große Anzeigen muss man mit über hundert Euro rechnen. Anzeigen in auflagenstarken, überregionalen Zeitungen können mitunter mit mehreren hundert, teilweise sogar ein- bis zweitausend Euro zu Buche schlagen.

Gestaltung und Inhalt einer Todesanzeige

Die Gestaltung und der Umfang der Anzeige obliegen den Wünschen und Vorstellungen der Hinterbliebenen. In eine Todesanzeige gehört neben dem Vornamen und Nachnamen des Verstorbenen auch sein Geburts- sowie Todesdatum. Falls gewünscht können zusätzlich auch der Beruf des Verstorbenen oder seine besonderen Auszeichnungen angegeben werden.

Meist wird die Todesanzeige zudem genutzt, um den Termin und den Ort der Beisetzung bekanntzugeben. Durch diese Informationen haben entfernte Bekannte die Gelegenheit, der Bestattung beizuwohnen, ohne dass sie eine gesonderte schriftliche Einladung benötigen, oder sie können dank der Bekanntgabe den Hinterbliebenen kondolieren.

Gleichzeitig können die Angehörigen in der Todesanzeige darum bitten, von Beileidsbekundungen am Grab abzusehen oder statt Blumenschmuck einer gemeinnützigen Einrichtung eine kleine Spende zukommen zu lassen.


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Zusätzlich zu den Basis-Informationen kann die Todesanzeige das Lebensmotto des Verstorbenen, ein passendes Zitat oder ein aussagekräftiges, kurzes Gedicht enthalten. Natürlich kann auch eine ganz eigene, persönlichere Formulierung gewählt werden. Ebenso ist die Integration von Symbolen, wie etwa einem christlichen Kreuz, Blumen oder einem Baum, möglich. Stattdessen kann aber ebenso ein Foto des Verstorbenen integriert werden.

Nach Wunsch kann die Traueranschrift in der Anzeige vermerkt werden. Dies macht Sinn, wenn den Lesern mitgeteilt werden soll, an welche Adresse Kondolenzschreiben gesendet werden können. Falls man keine Post erhalten möchte, kann die Anschrift ganz weggelassen werden.

Oftmals entscheiden sich Angehörige dafür, die Anzeige gemeinsam mit dem für die Bestattung zuständigen Bestattungshaus zu entwerfen und auszuformulieren. Bestatter haben meist bereits eine Auswahl an Anzeigemustern und Textbeispielen, die für die eigene Anzeige verwendet werden, als Inspiration dienen und nach den eigenen Vorstellungen geändert werden können. Gegebenenfalls übernimmt das Bestattungshaus gleich die Anzeigenschaltung bei der von den Hinterbliebenen gewählten Zeitung.


Fehler bei Todesanzeigen vermeiden

Wenn man eine Todesanzeige verfasst, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Daten des Verstorbenen korrekt sind. Die Angaben zum Geburtsdatum und dem Tag des Todes müssen stimmen und auch auf die richtige Schreibweise der Namen des Verstorbenen und seiner Familienangehörigen ist unbedingt zu achten. Korrekturlesen ist bei Traueranzeigen daher ein Muss.


Was ist der Unterschied zwischen einer Todesanzeige und einer Traueranzeige?

Die Begriffe Todesanzeige und Traueranzeige werden meist als Synonyme verwendet, haben jedoch unterschiedliche Bedeutungen. Die Todesanzeige wird für die öffentliche Bekanntmachung des Todesfalls verwendet. Darin werden in der Regel neben dem Todestag und den Namen der Hinterbliebenen auch Informationen zur Beisetzung angegeben. Eine Traueranzeige hingegen wird gewöhnlich erst nach der Bestattung veröffentlicht. Sie kann als Danksagung der Hinterbliebenen für die ihnen entgegengebrachte Anteilnahme oder am Todestag zum Gedenken an den Verstorbenen geschaltet werden.




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