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Diese Fehler sollte man bei Beileidsbekundungen vermeiden

Den meisten Menschen fällt es schwer, nach einem Todesfall die richtigen Worte zu finden, um den Hinterbliebenen das Beileid auszusprechen. Die Formulierung der Beileidsbekundung – ob Kondolenzschreiben oder Beileidskarte – ist nicht einfach. Umso wichtiger ist es, dass man nicht auf abgedroschene Phrasen zurückgreift oder formelle Fehler begeht.

Kondolenzschreiben handschriftlich verfassen

Ein Schreiben mit dem man den Hinterbliebenen das Beileid aussprechen möchte, darf nicht am Computer verfasst werden. Auch eine Beileidsbekundung per E-Mail oder gar per SMS und Whatsapp sind ein absolutes Tabu. Vorgedruckte Beileidskarten, bei denen lediglich die Unterschrift hinzugefügt wird, sind genauso stillos.

Das Schreiben wird stattdessen auf einem angemessenen, dezenten Briefpaper verfasst. Dabei ist zu beachten, dass Briefpapier und Umschläge mit einem schwarzen Trauerrand lediglich von der Familie des Verstorbenen verwendet werden.

Hinterbliebene adressieren

Egal, wie nahe man der Familie des Verstorbenen steht – in dem Beileidschreiben adressiert man die Hinterbliebenen persönlich. Oberflächliche, unpersönliche Anreden wie „An das Trauerhaus“ sollte man tunlichst vermeiden. Stattdessen kann man die Hinterbliebenen mit „Sehr geehrte Frau Müller“, „Liebe Familie Meyer“ oder „Liebe Heike und lieber Helmut“ ansprechen.


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Beileid persönlich formulieren

Auf die Nutzung von Vorlagen aus dem Internet verzichtet man besser. Diese sind meist trocken und herzlos – nur mit einer persönlichen Formulierung zeigt man den angemessenen Respekt. Natürlich können Beileidsbekundungen aus dem Internet als Vorlage und zur Inspiration dienen, um sie im eigenen Wortlaut umzuformulieren. Bei der Länge des Kondolenzschreibens sollte ein Mittelmaß gefunden werden – geizen Sie nicht mit Worten, lassen Sie das Schreiben aber auch nicht ausufern.

Nicht die eigene Trauer in den Vordergrund stellen

Das Kondolenzschreiben hat den Zweck, dass Sie die Hinterbliebenen trösten. Daher ist es unangebracht, die eigene Trauer zu sehr zu thematisieren und nur über die individuellen Gefühle zu sprechen, statt tröstende Worte für die Hinterbliebenen zu finden.

Keine abgedroschenen Floskeln

Plattitüden, plumpe Lebensweisheiten und Floskeln gilt es zu vermeiden. Niemand der trauert, möchte leere Phrasen wie „Die Zeit heilt alle Wunden“ oder „Das wird schon wieder“ lesen. Setzen Sie auf Empathie und wählen Sie einfühlsame und ehrliche Worte. Beschreiben Sie in Ihren eigenen Worten, warum der Verstorbene ein besonderer Mensch für Sie war oder erzählen Sie von einem schönen Moment, den Sie zusammen mit dem Verstorbenen erlebt haben.


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Trotz fehlender Worte Beileid aussprechen

Keine Sorge, den meisten Menschen fehlen bei einem Todesfall die passenden Wort, um den Angehörigen Trost zu spenden und das eigene Beileid zu bekunden. Wer aus Angst, die falschen Worte zu wählen, lieber ganz auf eine Beileidsbekundung verzichtet, verhält sich respektlos. Wenn Sie Ihr Herz sprechen lassen und in wenigen Worten Ihr aufrichtiges Beileid aussprechen, können Sie nichts falsch machen. Die Hinterbliebenen werden die Beileidsbekundung und das Mitgefühl in der für sie schweren Zeit zu schätzen wissen.

Schnellstmöglich versenden

Der Versand der Beileidsbekundungen sollte zeitnah erfolgen, am besten sobald Sie vom Todesfall erfahren. Warten Sie zu lange, wühlen Sie die Angehörigen in ihrer fortgeschrittenen Trauerbewältigung gegebenenfalls erneut auf. Machen Sie sich keine Sorgen, dass das Kondolenzschreiben zu früh bei der Familie des Verstorbenen eintrifft. Wenn die Hinterbliebenen Ihre Post erhalten, können sie immer noch entscheiden, ob sie diese schon öffnen oder lieber noch warten möchten.

Das richtige Briefpapier oder die passende Karte

Beachten Sie, dass die Verwendung von Briefpapier und Umschlägen mit Trauerrand für die Familie des Verstorbenen vorbehalten ist. Der Trauerrand wird lediglich vom Trauerhaus verwendet, Kondolierende nutzen schlichtes, weißes, hochwertiges und dem Anlass entsprechendes Papier. Auch Beileidskarten sollten dezent sein – farbenfrohe Karten sind unangemessen.

Wahl der Briefmarke

Zu guter Letzt muss darauf geachtet werden, dass die Briefmarke zum Anlass passt. Knallige Sondermarken mit lustigen Motiven sind unpassend. Schlichte Marken – etwa mit Blumen oder Landschaften – machen sich auf dem Brief oder der Karte wesentlich besser.

Keine Antwort auf das Beileidsschreiben erwarten

Seien Sie nicht enttäuscht oder gar verärgert, wenn Sie auf Ihre Beileidskarte oder ein Kondolenzschreiben keine Antwort von den Hinterbliebenen erhalten – nicht immer werden von der Familie des Verstorbenen Dankeskarten verschickt. Seien Sie sich jedoch gewiss: Mit ihrem Beileidsbekundungen haben Sie den trauernden Angehörigen Trost gespendet.




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