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    Wie die Beisetzung auf dem Meer wirklich abläuft: Fünf Mythen über die Seebestattung

Wie die Beisetzung auf dem Meer wirklich abläuft

Fünf Mythen über die Seebestattung

Rund um die Seebestattung ranken sich erstaunlich viele Mythen. mymoria klärt auf, welche von diesen Mythen stimmen und wie eine Seebestattung wirklich abläuft.

Berlin, den 08.06.2020. Der Welttag der Ozeane wird von den Vereinten Nationen seit 2009 am 08. Juni ausgerichtet. Ziel ist es, auf die Herausforderungen, denen Ozeane ausgeliefert sind, aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang hat das Bestattungshaus mymoria einige Mythen gesammelt, die es rund um die Seebestattung gibt. Wird der Leichnam wirklich über Bord geworfen? Benötigt man eine spezielle maritime Historie, um im Meer beigesetzt werden zu können?

Der Leichnam oder der Sarg werden direkt dem Meer übergeben.

Geschichten von gefährlichen Piraten und urigen Seemännern münden vermutlich in solche Vorstellungen. Hygienische Vorschriften und ökologische Maßnahmen würden dies heutzutage allerdings nicht zulassen. Damit durch eine Seebestattung nicht allzu viele Fremdstoffe ins Meer gelangen, bedarf es bei einer Seebestattung in Deutschland immer einer vorherigen Kremation.

Bei einer Seebestattung wird die Asche verstreut.

Hier handelt es sich um einen sehr gängigen Mythos. In Deutschland ist das Verstreuen der Kremationsasche allerdings verboten. Die Asche wird in einer biologisch abbaubaren Urne dem Meer übergeben, sodass die Auswirkungen auf das Ökosystem möglichst gering bleiben. Die Seeurne besteht aus Muschelkalk, Pappmaché oder anderen biologischen Materialien und löst sich binnen weniger Stunden auf dem Meeresboden auf. In anderen Ländern wie in Spanien oder den Niederlanden ist das Verstreuen der Asche kein Problem. So oder so wird die Totenasche nach und nach eins mit dem Meeresgrund.

Es ist ganz gleich in welchem Gewässer eine Seebestattung vollzogen wird.

In Deutschland werden Seebestattungen vor allem an der Nord- und Ostsee vollzogen, möglich ist dies allerdings auch auf dem Mittelmeer oder dem Atlantik. Wichtig ist, dass die Übergabe der Seeurne außerhalb der Drei-Meilen-Zone stattfindet, also in Gebieten, die weder für die Fischerei noch für Aktivitäten des Wassersports genutzt werden. Es ist deshalb mit einer Fahrt von etwa einer Stunde vom Festland zur Position des maritimen Grabes zu rechnen.

Seebestattungen sind nur Seeleuten und Menschen, mit einem besonderen Bezug zum Meer vorbehalten.

Mittlerweile ist die Seebestattung in Deutschland allen Menschen, unabhängig von Beruf, Herkunft oder Wohnort, zugänglich. Die Verbundenheit mit der freien Natur und die geringen Folgekosten machen die Seebestattung zu einer immer bedeutenderen Alternative. Auffällig ist allerdings, dass es immer noch starke regionale Differenzen innerhalb der Popularität dieser Bestattungsart gibt. So wünscht sich ein Drittel aller Menschen in Mecklenburg-Vorpommern eine Seebestattung und auch in Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg ist diese Variante besonders gefragt. In südlicheren Regionen Deutschlands ist die Nachfrage hingegen sehr gering.

Die Schiffsglocke ertönt als Symbol des Todes.

Acht Glasen, also vier Doppelschläge, sind das traditionelle Symbol für den Wechsel der Seewache an Bord. Dieses Ritual wird allerdings auch dafür genutzt, bei Seebestattungen das Gedenken und den Abschied zu symbolisieren. Es verdeutlicht also vielmehr den Übergang vom Leben in den Tod. Die symbolische Wirkung hat unterhaltendes und vereinigendes Potential eines wahren Mythos.

Eine Beisetzung im Meer kann als naturverbundene Stätte der letzten Ruhe gelten. Die Seebestattung hebt noch einmal die Liebe zum Meer und somit persönliche Charakteristika des Verstorbenen hervor, anstatt sich auf einen konkreten Sterbeort zu beschränken. Für weitere ausführliche Informationen zum Ablauf einer Seebestattung kann direkt auf der Website von mymoria gestöbert werden.

Zusätzliches Material: Hochaufgelöstes Foto zum Download

Pressekontakt

Svenda Zink
Tel: +49 30 288 856 18
E-Mail: pr@mymoria.de

Über mymoria

mymoria bietet Hinterbliebenen und Vorsorgenden unter www.mymoria.de erstmals die Möglichkeit, online eine vollumfängliche Bestattung zu planen und zu beauftragen, und das bei voller Kostentransparenz. In gewohnter Umgebung und im geschützten Raum können sie sich intuitiv alle für die gewünschte Bestattung benötigten Dienstleistungen und Produkte zusammenstellen. Damit möchte mymoria die Bestattungsindustrie digitalisieren. Das Unternehmen wurde 2015 in Berlin gegründet. Mit den beiden Geschäftsführern Björn Wolff und Felix Maßheimer besteht das Team aktuell aus rund 30 Mitarbeitern – Tendenz steigend.

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Dieses Projekt wird kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
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