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Was passiert mit einer Urne nach Ablauf der Ruhezeit?

Immer wieder kommt es vor, dass eine Urne trotz langer Ruhezeit nach Ende des Grabnutztungsrechts nicht vollständig verrottet ist. Doch was passiert nach Ablauf der Ruhezeit und bei einer Neubelegung der Grabstelle mit den sterblichen Überresten und der Urne?

Heutzutage sind die Urnen in der Regel biologisch abbaubar, sodass sich die Urne während der Ruhezeit auslöst und sich die Asche des Verstorbenen mit dem Erdreich verbindet. Ist eine Urne nach Ablauf der vorgeschriebenen Ruhezeit jedoch noch nicht vollständig verrottet und soll das Grab neu belegt werden, muss sich die Friedhofsverwaltung um den Verbleib der sterblichen Überreste kümmern.


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Wird ein Grab nach Ablauf der Ruhezeit und des Grabnutzungsrechts neubelegt und beim Ausheben eine nicht vollständig verrottete Urne entdeckt, wird die Asche meist auf einem auf dem Friedhof befindlichen Gemeinschaftsfeld anonym in die Erde eingebracht oder verstreut. Auch die Beisetzung unter der Sohle des neu ausgehobenen Grabes ist möglich. Ebenso werden auf einigen Friedhöfen auch nicht mehr genutzte Grüfte dafür verwendet, Urnen im Anschluss an die Ruhefrist dauerhaft dort beizusetzen. Der genaue Umgang mit in neu belegten Gräbern gefundenen Urnenresten wird durch die jeweiligen Friedhofsgesetze der Bundesländer geregelt. Immer ist jedoch eine würdige Form der Beisetzung der Urnenreste vorgeschrieben. Auch bei im Kolumbarium beigesetzten Urnen wird die Asche nach Ablauf der Ruhezeit auf einem Gemeinschaftsfeld verstreut oder begraben.

Grundsätzlich ist nach Ablauf der Ruhezeit auch eine Umbettung der Urne möglich. Während eine Umbettung vor Ablauf der Ruhezeit einer ausführlichen Begründung bedarf, ist diese nach Ende des Grabnutzungsrechts problemloser möglich. Wer die Grabstätte nicht verlängern möchte und dennoch nicht will, dass die sterblichen Überreste des Verstorbenen auf einem Gemeinschaftsfeld beigesetzt werden, kann eine Umbettung beantragen und die Urne im Rahmen einer Baumbestattung oder Seebestattung erneut beisetzen. Auch eine Diamantbestattung ist noch Jahre nach der Feuerbestattung möglich.



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