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Digitale Trauer: Gedenkseiten im Internet

Digitale Trauer: Gedenkseiten im Internet

Auf Gedenkseiten im Internet, oftmals auch als digitale Friedhöfe bezeichnet, haben Hinterbliebene die Möglichkeit, ihrer Trauer um den Verstorbenen Ausdruck zu verleihen und sich im Rahmen der Trauerarbeit mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Das Internet ist aus den meisten Bereichen des Lebens nicht mehr wegzudenken. Es hilft bei allen möglichen Fragestellungen und bietet Antworten in allen Themengebieten. Über verschiedene Netzwerke verbindet es Menschen in der ganzen Welt. Auch Personen, die sich anderweitig nie begegnen würden, finden im Internet zusammen, weil sie durch ein bestimmtes Detail im Leben miteinander verbunden sind. Dazu gehört auch die Trauer um einen geliebten Menschen. Die Zeit nach einem Todesfall ist immer schwer, wenn man mit der verstorbenen Person eng verbunden war. Oft spüren Hinterbliebene eine Leere, die nicht mehr auszufüllen ist. In der Zeit der Trauer ist ein Gesprächspartner oft wichtig, jedoch haben nicht alle Menschen eine Person an der Seite, mit der sie die Trauer teilen können. Dabei kann das Internet helfen. Online findet man zahlreiche Gedenkseiten, auf denen die Betroffenen ihr Leid teilen. 

Die unterschiedlichen Formen von Gedenkseiten

Die einfachste Art der Gedenkseite ist eine Seite, auf der im Internet Todesanzeigen gesammelt werden, die Angehörige nach einem Todesfall in Zeitungen aufgegeben haben. Alle Todesanzeigen erscheinen automatisch auch auf diesen Seiten. Dies hat den Vorteil, dass der Tod einer Person nicht nur im Erscheinungsgebiet der Zeitung bekannt wird. Weiter entfernt lebende Freunde und Bekannte erfahren ebenfalls von dem Ereignis und können den Angehörigen in ihrer Trauer beistehen.


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Zusätzlich gibt es Gedenkseiten, auf denen individuell von den Nutzern eine Anzeige geschaltet werden kann, die unter anderem den Namen und ein Bild des Verstorbenen enthält. Zudem können virtuell Kerzen entzündet werden und jeder Besucher kann persönliche Botschaften hinterlassen. Solche Seiten werden auch als virtueller Friedhof bezeichnet, die einzelne Anzeige für eine Person nennt sich virtuelles Grab.

Neben diesen Angeboten gibt es Gedenkseiten, die sich an Menschen richten, die ein spezielles Schicksal erlitten haben und ihre Trauer teilen möchten. Solch ein Schicksalsschlag kann ein Todesfall sein, der durch einen Verkehrsunfall oder eine schwere Krankheit verursacht wurde. Andere Menschen möchten sich darüber austauschen, wenn sie ihr eigenes Kind in jungen Jahren verloren haben. Die Themen sind sehr vielseitig. In den meisten Fällen finden sich im Internet Menschen, die eine ähnliche Geschichte erlebt haben, wie man sie selbst durchlebt hat. 

Wie kann das Internet die Trauerarbeit unterstützen?

Im Internet finden Menschen nach einem Trauerfall Trost, wenn sie erst einmal für sich allein sein wollen. Eine Gedenkseite mit einem virtuellen Grab ist ein Platz, den man jederzeit besuchen kann, wenn man dies möchte. Zur Bewältigung der Trauer ist dieser Platz immer da, wenn nicht die Möglichkeit besteht, das richtige Grab vor Ort zu besuchen. Andere wiederum scheuen in Zeiten der Trauer das Gespräch mit Freunden – im Internet bleibt hingegen eine gewisse Anonymität. Trotzdem kann man sich auf diese Weise nach einem Todesfall mit anderen austauschen, muss sie aber nicht persönlich treffen. Die Gespräche und der Austausch mit anderen können jedoch bei der Trauerarbeit helfen.




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