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Trauerarbeit durch Literatur: Buchtipps zu den Themen Tod und Trauer

Wenn ein geliebter Mensch verstirbt, wie sollen wir dann damit umgehen? Wie verarbeiten wir unseren eigenen Schmerz und stehen anderen dabei auch noch unterstützend zur Seite? Bücher können bei diesen Fragen eine große Hilfe sein, können neue Ansichten vermitteln und durch die Zeit der Trauer nach dem Verlust begleiten.

Bücher für jede Lebenslage

Vor allem in den letzten Jahren wurde der Tod wieder zum zentralen Thema in der Literatur und wird nicht mehr länger umgangen. Dabei gibt es jene Bücher, die durch die Trauerzeit begleiten und sich dem Schmerz widmen und Bücher, die aufklären wollen und Ratschläge geben können. Auch für die Fragen von Kindern finden Bücher oft die passenden Worte im Umgang mit diesem schwierigen Thema.

Doch sind wir nicht alle auf der Suche nach Antworten zum Tod, dem Sterbeprozess und dem, was danach kommen könnte? Besonders in der Trauerphase verspüren Hinterbliebene Hilflosigkeit, Wut und Leere. Hier gilt es, den passenden Zugang zur Bewältigung zu finden und Literatur kann dabei eine große Stütze sein. Es gibt Bücher die den Kummer verstehen, Autoren die ähnliches erlebt haben und Geschichten, in denen man sich mit all seinen Gefühlen wiederfindet. Es gibt aber auch Bücher, die sich mit den Ängsten und Fragen zum eigenen Tod oder dem Verlust eines geliebten Menschen auseinandersetzen.

Bücher zum Weinen

Manche Leser wünschen sich eine Geschichte zum Weinen, sie wollen ihren Verlust betrauern und ihren Emotionen Raum geben. Hierbei gilt es, ein Buch zu finden, dass sich weniger auf Fakten beruft, als auf eine Geschichte, die ebenso schmerzlich wie die eigene Situation ist. Doch nachdem man seinen Tränen erlaubt hat, ungehemmt zu fließen, sollte das Buch am Ende Hoffnung schenken. In genau diese Richtung gehen unsere folgenden Buch-Empfehlungen:

  • „PS. Ich liebe dich“ – Cecelia Ahern
  • „Weiß der Himmel von dir“ – Alicia Bessette
  • „Ich weiß, du bist hier“ – Laura Brodie
  • „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ – John Green
  • „Ich schreib dir einfach weiter. SMS eines Abschieds.“ – Susanne Preusker


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Autobiographische Bücher

Für andere ist es hilfreich, seine eigene Leidensgeschichte mit jemanden teilen zu können und zu wissen, nicht mit den eigenen Gefühlen alleine zu sein. Sie schöpfen Kraft aus Geschichten anderer Menschen, die das Gleiche durchlebt und überstanden haben. Verarbeitet der Autor seine Erfahrungen und Emotionen in seiner Geschichte, findet der Leser leicht Zugang und hat die Möglichkeit, seine eigenen Schmerz in dem des Autors wiederzufinden und die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

  • „ohne dich“ – Freya von Stülpnagel
  • „Ein sanfter Tod“ – Simone de Beauvoir
  • „Das Mädchen, das gehen wollte“ – Barbara Schaefer
  • „Tanz auf dünnem Eis“ – Pernilla Glaser
  • „So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!: Tagebuch einer Krebserkrankung“ – Christoph Schlingensief

Ratgeber und inspirierend Erzählungen vom Umgang mit dem Tod

Und dann gibt es noch jene Bücher, die sich mit den Geschichten anderer befassen und sich der Frage stellen, was am Ende wirklich zählt. Besonders Sterbebegleiter und Krankenpfleger können durch ihren tagtäglich Umgang mit Sterbenden, aus einer Fülle an berührenden Gesprächen und wunderbaren Begegnungen schöpfen, die nicht nur ihr eigenes Leben verändert haben, sondern auch den Lesern Mut machen, neue Perspektiven eröffnen und zum nachdenken anregen. Sehr einfühlsam gehen unter anderem folgende Bücher mit diesem Thema um:

  • „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen. Einsichten, die Ihr Leben verändern werden“ – Bronnie Ware
  • „Geschichten vom Sterben“ – Petra Anwar und John von Düffel
  • „Die fünf Einladungen. Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben.“ – Frank Ostaseski
  • „10 Dinge, über die Sie nachdenken sollten, bevor Sie sterben“ – Mike Dooley

Zu guter Letzt sollen noch ein paar Bücher vorgestellt werden, die sich konkret mit dem Sterbeprozess auseinandersetzen und sich an Betroffene und Angehörige richten. Jene Bücher können aufgrund ihrer Erfahrungen wertvolle Hilfe geben, beantworten Fragen und verstehen sich als Begleiter auf der letzten Reise. Dabei wird auf unterschiedliche Weise an diese Thematik herangetreten. In „Der Reisebegleiter für den letzten Weg: Das Handbuch zur Vorbereitung auf das Sterben“ von Berend Feddersen nehmen Menschen, die über ihren letzten Weg erzählen, die zentrale Rolle ein und lassen den Leser teilhaben an dem, was ihnen wichtig ist. Sie schildern, wie sie die verbleibende Zeit gestalten und nutzen, und was ihnen auf dem letzten Weg hilft. Ergänzt werden die Berichte von Angehörigen, die einen Sterbenden eng begleitet haben und die durch ihre Erfahrungen wertvolle Hilfe geben können.

Ebenso hilfreich sind unsere folgende Empfehlungen:

  • „Bis zuletzt an deiner Seite: Begleitung und Pflege schwerkranker und sterbender Menschen“ – Monika Specht-Tomann und Doris Tropper
  • „Anleitung zum guten Sterben“ – Dorothea Mihm, Annette Bopp
  • „Trösten – aber wie?: Ein Leitfaden zur Begleitung von Trauernden und Kranken“ – Klaus Schäfer



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