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Abschied vom Kind: Die Bestattung eines Sternenkinds

Abschied vom Kind: Die Bestattung eines Sternenkinds

Kinder, die vor oder kurz nach der Geburt sterben, bezeichnet man als Sternenkindern. Wir erklären, welche Bestattungsarten für Sternenkinder möglich sind und wie eine Beisetzung organisiert und gestaltet werden kann.

Ein Todesfall ist für die Hinterbliebenen meist ein großer emotionaler Schock. Der Tod von Kindern vor oder kurz nach der Geburt ist ebenso schmerzhaft. Doch auch für diese sogenannten Sternenkinder kann die Familie eine Bestattung veranlassen und somit von dem verstorbenen Kind Abschied nehmen. Die Bestattung des Sternenkindes würdigt nicht nur sein kurzes Leben, sondern kann für die Eltern eine tröstliche Abschiedszeremonie und ein wichtiger Schritt in der Trauerarbeit sein.

Die Gestaltung der Bestattung ist von den Wünschen der Eltern abhängig. Neben einem Gottesdienst oder einer Rede durch einen weltlichen Trauerredner, kann auch ein Musikstück abgespielt oder ein Gedicht vorgelesen werden. Für manche Hinterbliebene kann es aber auch hilfreich sein, innezuhalten und in Stille dem verstorbenen Baby zu gedenken.

Für extrem früh geborenen Kindern, deren Gewicht unter 500 Gramm liegt und die damit als Fehlgeburten gelten, besteht nicht in allen Bundesländern eine Bestattungspflicht. Dennoch ist die Bestattung auch in diesen Regionen Deutschlands durchaus möglich.

Beauftragung des Bestatters

Bei der Wahl des Bestattungsunternehmens ist es empfehlenswert, einen Bestatter zu beauftragen, der bereits Erfahrung mit der Beisetzung von Sternenkindern hat und sich auf die Wünsche und Vorstellungen der Eltern einlassen und diese nach Möglichkeit umsetzen kann. Zwar gibt es für speziell für Sternenkinder angefertigte Särge und Papierschalen zu kaufen, einige Eltern möchten ihr Kind jedoch in einem selbst gebauten oder gestalteten Sarg beisetzen. Es muss sich dabei nicht unbedingt um einen klassischen Sarg handeln – für sehr kleine Kinder eignen sich auch Kästchen. Welche Anforderungen für den Sarg für ein Sternenkind gelten, muss bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung angefragt werden.


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Der Bestatter kann nicht nur bei der Organisation der Bestattung eine hilfreiche Unterstützung sein, sondern auch Behördengänge für die Eltern übernehmen. Wissen die Eltern bereits vor der Geburt, dass das Kind verstorben ist, das heißt findet eine stille Geburt statt, kann der Bestatter auch schon im Vorfeld eine hilfreiche Begleitung in der schwierigen Zeit und bei der Planung der bevorstehenden Bestattung sein.

Abschied von Sternenkind

Vor der Beisetzung hat die Familie Zeit, sich in aller Ruhe von ihrem Kind zu verabschieden, in vielen Krankenhäusern gibt es Abschiedsräume oder Kapellen, in denen das Sternenkind aufgebahrt werden kann. Auch in den meisten Bestattungshäusern gibt es entsprechende Räume, in denen die Verwandtschaft Abschied nehmen kann. Die Familie

Ist die Kleidung, die man im Vorfeld für das Kind gekauft hat, zu groß, kann man das Baby auch in ein schönes kleines Tuch wickeln oder selbst ein kleines Kleid oder ein Hemd nähen.

Ort der Beisetzung

Fehlgeburten oder Stillgeborene können in einem Einzel- oder Familiengrab beigesetzt werden. Immer mehr Friedhöfe in Deutschland bieten spezielle Bereiche mit Grabfeldern für Sternenkinder an. Neben der Erdbestattung gibt es auch die Möglichkeit der Baumbestattung sowie der Seebestattung. Die Kosten für die Bestattung in einem Kindergrab oder einem Familiengrab sowie für die Baum- und Seebestattung tragen die Eltern.

Wer sein Kind nicht selbst bestatten möchte, kann dies auch das Krankenhaus übernehmen lassen. Meist führen die Kliniken für Sternenkinder Sammelbestattungen durch. Dabei wird die Asche mehrerer früh verstorbene Kinder anonym auf einem Grabfeld in einer Urne beigesetzt. In den meisten Fällen können die Angehörigen der verstorbenen Kinder an dieser Bestattung teilnehmen. Die Bestattung von Sternenkindern in Gemeinschaftsgräbern der Gemeinden ist übrigens meist kostenlos für die Eltern.



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