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    Was ist eine Luftbestattung?

Luftbestattung

Verstreuung der Asche in der Luft

Bei der Luftbestattung wird die Asche des Verstorbenen als letzte Ruhestätte in der Luft verstreut wird. Dies kann vom Boden, einem Flugzeug, Hubschrauber oder Heißluftballon aus erfolgen.

Hintergrund der Luftbestattung

Die Luftbestattung ist eine Form der Naturbestattung und setzt die Kremation des Verstorbenen voraus. Die Asche wird vom Boden, einem Flugzeug, Hubschrauber oder Heißluftballon aus verstreut. In Deutschland ist eine Luftbestattung aufgrund der Friedhofspflicht nur bedingt möglich. Eine Ausnahme bildet das Verstreuen der Asche über bestimmten Gebiete der Nord- oder Ostsee.

Luftbestattungen vom Heißluftballon aus oder das Verstreuen auf einer Almwiese sind nur im europäischen Ausland wie Frankreich, der Schweiz oder Tschechien möglich. Für diese Bestattungsvariante ist in der Regel eine Überführung ins Ausland erforderlich.

Je nach Kulturkreis wird die Luftbestattung unterschiedlich interpretiert. In vielen Naturvölkern werden Verstorbene vor einer Luftbestattung nicht kremiert. Der Leichnam wird der Natur, im Ganzen oder zerteilt, in der Luft übergeben. Anschließend wird der Leichnam den Aasfressern überlassen. In Deutschland ist diese Form der Beisetzung nicht möglich. Für die Luftbestattung nach erfolgter Feuerbestattung als Form der Naturbestattung treffen jedoch die Vor- und Nachteile der Naturbestattung auch hier zu.

Bestattungsort

In Deutschland ist eine Luftbestattung aufgrund der Friedhofspflicht im Bestattungsgesetz nur bedingt möglich. Eine Ausnahme bildet das Verstreuen der Asche über bestimmten Gebiete der Nord- oder Ostsee. Luftbestattungen vom Heißluftballon aus oder das Verstreuen auf einer Almwiese sind nur im europäischen Ausland wie Frankreich, der Schweiz oder Tschechien möglich. Für diese Bestattungsvariante ist in der Regel eine Überführung ins Ausland erforderlich.

Beisetzungsvarianten

Bei einer Luftbestattung kann zwischen verschiedenen Möglichkeiten, die Asche des Verstorbenen beizusetzen, gewählt werden. Sie kann über dem Meer oder auf dem Land verstreut werden. Dies kann aus einem Fluggerät wie einem Flugzeug, Hubschrauber oder Heißluftballon erfolgen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Asche vom Boden aus dem Wind zu übergeben.

Im europäischem Ausland kann die Asche außerdem in einer speziellen Kapsel an einem Wetterballon an die Grenze zum Weltall gebracht werden. In etwa 30 Kilometern Höhe wir die Asche über einen Mechanismus verstreut.

Grabstelle

Auch wenn bei einer Luftbestattung kein Grab im herkömmlichen Sinn entsteht, können Angehörige den Beisetzungsort jederzeit aufsuchen. Nach der Beisetzung werden den Hinterbliebenen auf Wunsch eine Urkunde mit den Koordinaten sowie der Flughöhe, an der die Asche verstreut wurde, übergeben.

Ablauf einer Luftbestattung

Der Ablauf einer Luftbestattung entspricht in etwa dem einer regulären Feuerbestattung. Nach Abholung und Versorgung des Verstorbenen durch einen Bestatter muss die Kremation durchgeführt werden. Im Anschluss wird die Asche des Verstorbenen in der Regel ins Ausland überführt. Dort wird die Asche in der Luft oder zu Boden beigesetzt. Vor Ort kann eine Trauerfeier arrangiert werden, die das Spielen von Musik oder das Halten einer Trauerrede im Beisein der Angehörigen ermöglicht. Dabei sollten jedoch die Witterungsbedingungen beachtet werden.

Kosten einer Luftbestattung

In der Regel sind die Kosten einer Luftbestattung geringer als die einer klassischen Urnenbeisetzung. Sie beinhalten Leistungen wie die Kremation des Verstorbenen, die Organisation und Ausrichtung der Trauerfeier sowie der Bestattung. Die Kremationskosten variieren je nach Bundesland und Lokalität. Unter Umstände fallen höhere Kosten für die Überführung des Verstorbenen ins Ausland an.

Kosten für die Trauerfeier sind von den persönlichen Wünschen der Angehörigen abhängig, die Livemusik, Trauerredner, Floristik oder andere Programmpunkte enthalten können. Langfristig ist die Luftbestattung jedoch eine vorteilhafte und kostengünstige Alternative zur klassischen Sargbestattung, da keinerlei Kosten für Grabpflege und Steinmetz anfallen.

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Dieses Projekt wird kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
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