Wir beantworten gerne Ihre Fragen, telefonisch oder per E-Mail

mymoria.de verwendet Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf der Webseite zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie hier

Wer trägt die Kosten einer Autopsie?

In manchen Todesfällen ist eine genauere Untersuchung des Leichnams erforderlich, um die Todesursache bestimmen zu können. Diese Obduktion wird von einem Pathologen oder einem Rechtsmediziner durchgeführt. Doch wer trägt die Kosten für eine Autopsie?

Noch immer denken viele Menschen, eine nach dem Tod durchgeführte Autopsie die letzte Leistung ist, deren Kosten die Krankenkassen übernehmen muss. Dabei wird vergessen, dass die Mitgliedschaft eines Patienten bei der Krankenversicherung mit dem Tode erlischt und die Obduktion des Toten dadurch zwangsläufig nicht von der Krankenkasse erstattet werden kann. Auch die Kosten für die Leichenschau wird Angehörigen von den Hausärzten bereits oft in Rechnung gestellt.

Kann bei dem Verstorbenen keine natürliche Todesursache festgestellt werden, liegt eine offensichtliche Straftat vor oder geht es um eine potenzielle Seuchenprävention, beantragen der Arzt oder die Staatsanwaltschaft eine Obduktion. In diesem Fall übernimmt die öffentliche Hand die Kosten.


In 3 Schritten zum individuellen
Bestattungsangebot

  • Bei voller Kostenkontrolle
  • In vertrauter Umgebung
  • Mit erfahrenen Bestattern

mymoria ist die Alternative für eine individuelle Bestattungsplanung. Erhalten Sie in nur 3 Schritten ein Bestattungsangebot ganz nach Ihren Wünschen. Einfach online von zu Hause aus. Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot an!

Bestattung planen


Bei verstorbenen Kleinkindern gibt es oft landesrechtliche Regelungen, um Misshandlungsfälle auszuschließen. Außerdem werden Totgeborene in Kliniken meist obduziert, um herauszufinden, aus welche Gründen das Kind nicht lebensfähig war. 

Wer über die Todesursache seines Lieben mittels Autopsie genau Bescheid wissen möchte, kann auch selbst eine Obduktion veranlassen. Findet sich kein Arzt, der diese beantragt, muss der private Auftraggeber die Kosten selbst bezahlen.

In der Gebührenverordnung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sind die Beträge genau aufgeschlüsselt, außerdem sind in der sogenannten Pathologenvereinbarung Beträge festgesetzt. Doch die Kosten sind zum Teil abhängig vom “Schwierigkeitsgrad" der Durchführung bestimmter Vorgänge. Wenn der Aufwand zur Leichenöffnung das gewöhnliche Maß nicht übersteigt, wird ein Betrag von knapp 150 Euro zur Öffnung der drei Körperhöhlen festgelegt. Besonders schwierige und zeitintensive Autopsien aber werden teurer. Dies gilt auch für den Fall, dass die Obduktion unter erschwerten Umständen durchgeführt werden muss – etwa nach Exhumierung oder wenn die Verwesung des Körpers schon weiter fortgeschritten ist. Ebenso kostet die Erstellung eines Gutachtens nach der Obduktion Gebühren. Hatte der Pathologe einen Assistenten? Dann erhöhen sich die Kosten. Und auch die Nutzung des Raums, in dem die Autopsie durchgeführt wird, kann in der Abrechnung aufgeführt sein. Je nach Umfang und Komplexität der Autopsie beträgt die zu erwartende Summe für eine Obduktion zwischen 700 und 2.000 Euro.



Haben Sie Fragen? Unsere Bestattungsexperten helfen gerne