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Todesanzeigen: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

unsplash.com/@dhudson_creative

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen entscheiden sich viele Angehörige, eine Todesanzeige in der lokalen Zeitung oder Online Medien zu schalten. Dadurch sollen Bekannte und weniger nahstehende Angehörige über den Todesfall in Kenntnis gesetzt werden. Da die Anzeige für jeden öffentlich sichtbar ist, sollte sich der Inhalt nach einem bestimmten Muster richten. Wir zeigen Ihnen, welche Fehler Sie beim Verfassen der Todesanzeige unbedingt vermeiden sollten.

Unpassender Leitspruch

Die klassische Todesanzeige beginnt meist mit einer Einleitung oder einem Spruch, welcher der Trauer der Angehörigen Ausdruck verleihen soll. Vermeiden Sie dabei allzu persönliche Informationen oder Spitznamen, die der Anzeige einen unpassenden Beigeschmack geben. Überlegen Sie, was dem Verstorbenen am besten gefallen hätte.

Auch selbst formulierte Gedichte oder Auszüge aus religiösen Schriften sind möglich. Fällt Ihnen kein passender Spruch ein, können Sie darauf auch ganz verzichten und stattdessen mit einer geradlinigen Einleitung im Stile von „In liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von…“ beginnen.

Falsche Daten und Rechtschreibfehler

Überprüfen Sie die Todesanzeige vor der Veröffentlichung auf Rechtschreibfehler und Zahlendreher. Nichts ist unangenehmer, als Fehler in der bereits gedruckten Todesanzeige. Achten Sie vor allem auf die richtige Schreibweise des Namens. Gelegentlich kommt es vor, dass mehrere Todesanzeigen für dieselbe Person veröffentlicht werden. Dadurch fallen Unterschiede besonders auf.

Es ist nicht zwingend notwendig, die Todesursache in der Anzeige zu benennen. Entscheiden Sie sich jedoch dafür, stellen Sie sicher, dass alle engen Angehörigen mit der Bekanntgabe einverstanden sind.

Die Erwähnung von Titeln und Namenszusätzen erweist dem Toten den gebührenden Respekt. Zudem ist es üblich, die Adresse des Verstorbenen oder Ihre eigene Adresse zu erwähnen. Sollten Sie jedoch nicht wollen, dass diese bekannt wird, reicht auch der Name des Wohnortes aus.


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Unpassendes Foto

Die Veröffentlichung eines Fotos des Verstorbenen ist nicht zwingend erforderlich. Einige Redaktionen haben sogar als Vorgabe, dass Traueranzeigen ohne Foto geschaltet werden müssen. Entscheiden Sie sich für ein Foto, achten Sie darauf, dass es die verstorbene Person in einer angemessenen und würdevollen Weise abbildet.

Es empfiehlt sich, vorab die Redaktion zu den Vorgaben für Fotos zu kontaktieren. Wird die Anzeige in Schwarz-Weiß veröffentlicht, versuchen Sie das Foto vor dem Einsenden digital zu bearbeiten. Oftmals wirken Bilder in Grautönen anders als in Farbe und Sie können sich vorab schon anschauen, wie das Ergebnis aussehen wird.

Unübersichtliche Auflistung der Abschiednehmenden

Die namentliche Nennung der Trauernden wird übersichtlicher, wenn Sie zusätzlich die Beziehung zum Verstorbenen erwähnen. Oftmals sagen Namen wenig über die Verwandtschaftsverhältnisse aus und es bietet sich an, Zusätze wie „Mutter Ingrid Beispiel“, „Vater Fritz Beispiel“ oder „Ehefrau Elsa Beispiel“ zu verwenden. Ob Sie dabei den vollen Namen erwähnen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Traditionell werden jedoch Vor-, Nachname und Titel verwendet.

Möchten Sie aus Platzmangel nicht alle Angehörigen namentlich erwähnen, besteht zudem die Möglichkeit, die Zusätze „im Namen aller Verwandten“ oder „mit Familien und Freunden“ zu verwenden.

Ungünstige Formulierungen

Halten Sie sich bei der öffentlichen Trauerbekundung die Beziehung der erwähnten Trauernden vor Augen. Handelt es sich um ein Berufsverhältnis ist es meist nicht passend, zu emotionale Formulierungen zu verwenden. Vermeiden Sie auch Aussagen wie: „Die Firma XY nimmt Abschied…“ Besser ist in diesem Fall: „Die Mitarbeiter der Firma XY nehmen Abschied…“ oder „Wir verabschieden uns von unserer Kollegin…“

Wenn Sie im Namen mehrerer Angehöriger sprechen, empfiehlt es sich, Formulierungen zu wählen, die zu allen Beteiligten passen.

Langatmige Todesanzeige

Fassen Sie sich kurz. Häufig steht Ihnen auf einer Seite der Zeitung nicht besonders viel Platz zur Verfügung. Möchten Sie eine umfangreichere Anzeige schalten, ist dies meist mit einem Aufpreis verbunden.

Informieren Sie sich am besten auch hier im Vorfeld über die Vorgaben der Zeitung in Bezug auf die Wortzahl und Größe der Anzeige.


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Ankündigung der Trauerfeier

In einer Todesanzeige ist es üblich, Angaben zum Ort und Zeitpunkt der Trauerfeier zu machen. Seien Sie sich dabei jedoch bewusst, dass die Informationen öffentlich sind. Eine große Trauerfeier mit vielen entfernten Bekannten kann schnell überfordern und eine unerwünschte Stimmung transportieren. Ziehen Sie es vor, sich im kleinen Kreis von Ihrem Angehörigen zu verabschieden, können Sie dies auch in der Anzeige kundtun. Soll die Anzeige erst nach der Trauerfeier veröffentlicht werden, sind Formulierungen wie: „Die Trauerfeier/Beisetzung fand im engsten Kreise der Familie statt.“ denkbar.

Möchten Sie zudem Freunden und Familienangehörigen Trauerbriefe oder Einladungen zur Beisetzung zukommen lassen, achten Sie auf das richtige Timing. In der Zeitung über den Tod eines geliebten Menschen zu erfahren, ist oftmals sehr unangenehm. Stellen Sie deswegen sicher, dass die Trauerbriefe noch vor der Veröffentlichung der Traueranzeige ankommen.

Besondere Wünsche und Danksagungen

Die emotionale Belastung in Phasen der Trauer ist oftmals sehr groß. Besonders bei der Beisetzung eines geliebten Menschen kann es schwerfallen, die Fassung zu behalten. Gute Zusprüche und Beileidsbekundungen anderer Gäste der Trauerfeier sind deswegen nicht immer erwünscht. Um einer schmerzhaften Konfrontation im Rahmen der Beisetzung vorzubeugen, können bereits in der Traueranzeige entsprechende Wünsche geäußert werden. Eine Möglichkeit dafür wäre: „Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.“

Wenn Sie genau wissen, dass Ihr Angehöriger sich viel mehr über Spenden für einen guten Zweck als über Trauerkränze oder Blumen gefreut hätte, greifen Sie einer unangenehmen Situation vor und erwähnen Sie dies bereits in der Todesanzeige: „Anstelle von zugedachten Blumen und Kränzen bitten wir um Spenden an …“

In der Trauerphase ist man leicht von vielen Dingen überfordert. Höflichkeit und Dankesbezeigungen bleiben dann schnell mal auf der Strecke. Es bietet sich daher an, Danksagungen bereits in die Todesanzeige zu integrieren. Dadurch bleibt Ihnen im Nachhinein einiger Aufwand erspart und Sie können sich in Ruhe von Ihrem Angehörigen verabschieden.



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