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Seebestattungen auf der Ostsee

Als Alternative zur klassischen Erdbestattung sind in den letzten Jahren Bestattungen auf See beliebt geworden. Beisetzungen im Meer sind ruhig, naturnahe und versprechen ein besonderes Ambiente für die Hinterbliebenen, das in der Zeit der Trauer tröstend wirken kann.

Ablauf einer Seebestattung auf der Ostsee

Eine Bestattung auf dem Meer hat viele Vorteile. Für die Hinterbliebenen entstehen keine Folgekosten, es muss keine Grabstelle auf einem Friedhof erworben werden und die Kosten für die Grabpflege entfallen. Der zeitliche und finanzielle Aufwand ist somit geringer. 

Bei einer Bestattung auf der Ostsee verlaufen die Vorbereitungen ebenso wie bei einer Einäscherung mit einem Begräbnis auf einem Friedhof. Die menschlichen Überreste des Verstorbenen werden im Rahmen einer Feuerbestattung in einem Sarg kremiert und dann zum Ort der Beisetzung überführt. In Abstimmung mit dem Bestattungsunternehmen übernimmt dieses die hygienische Totenversorgung des Verstorbenen und die Ankleidung, die Einäscherung sowie die Überführung zum Ablegehafen. Auf der Übersichtskarte finden Sie alle Häfen, die Mymoria anbietet. Für eine Seebestattung wird die Asche des Verstorbenen nach der Kremation in eine Aschekapsel gefüllt. Diese kann nach Wunsch zusätzlich in einer wasserlöslichen Urne deponiert werden.

Am Tag der Seebestattung auf der Ostsee begrüßt der Kapitän die Trauernden und setzt Kurs auf die letzte Ruhestätte. Ist der Zielort erreicht wird die Fahne auf Halbmast gesetzt. Der Kapitän oder ein beauftragter geistlicher oder weltlicher Trauerredner spricht die letzten Worte für den Verstorbenen, während er neben der Urne steht. Nachdem die Schiffsglocke traditionell viermal geläutet wurde und somit das Ende der Seewache anzeigt, wird die Seeurne zu Wasser gelassen.


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Nach Wunsch kann die Urne mit einem Kranz geschmückt werden und die Trauergäste können einzelne Blumen oder Blütenblätter ins Wasser streuen. Beim Versinken der Urne in die Tiefen des Meeres treiben die Blumen auf dem Wasser und markieren den Bestattungsort. Nach der Beisetzung trägt der Kapitän die genauen Koordinationsdaten der Beisetzung in sein Logbuch ein und übergibt am Ende der Fahrt den Hinterbliebenen eine entsprechende Abschrift. Sie können dadurch den genauen Ort der Seebestattung bei Bedarf aufsuchen. Es bleibt den Trauernden überlassen ob sie die Trauerfeier auf dem Beisetzungsschiff oder zu Hause gestalten wollen. Bei Seebestattungen sind auch anonyme Beisetzungen möglich, bei denen die Verstorbenen anonym und ohne Trauergäste beigesetzt werden.

Ablegehäfen für eine Bestattung auf der Ostsee

Je nach Angebot des Bestattungsunternehmens sind Seebestattungen unter anderem vom Timmendorfer Strand, von Travemünde, Warnemünde, Rügen, Usedom, Flensburg, Kiel und Heligenhafen möglich. Die Orte, an denen eine Seebestattung auf der Ostsee möglich sind, sind vielfältig. Die Gebiete, in denen die Urne versenkt wird, dürfen nicht für den Wassersport oder die Fischerei freigegeben sein und zählen zum sogenannten rauen Grund. Die Bestattung erfolgt außerhalb der 3-Meilen-Zone in den Hoheitsgewässern.

Die anonyme Seebestattung

Die anonyme Seebestattung kann vom Anbieter komplett geplant und durchgeführt werden, sofern dies beim jeweiligen Bestattungsinstitut möglich ist. In der Regel werden bei einer anonymen Beisetzung der Urne auf dem Meer keine Trauergäste bei der Zeremonie zugelassen. Der genaue Ort der Urnenbeisetzung wird jedoch dennoch dokumentiert.



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