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Wissenswertes zur Einäscherung

Wissenswertes zur Einäscherung

In einem Krematorium wird der Leichnam eines Verstorbenen im Rahmen einer Feuerbestattung eingeäschert, um diesen anschließend beizusetzen. Durch die Kremierung eröffnet sich eine Vielzahl an Beisetzungsmöglichkeiten, wie die Seebestattung, die Baumbestattung oder eine Urnenbeisetzung.

Gesetzliche Regelungen für eine Einäscherung

Wie für alle anderen Bestattungsarten gibt es in Deutschland auch für die Einäscherung gesetzliche Regelungen. Die Gesetzgebung für die Krematorien ist Ländersache und so gibt es je nach Bundesland kleinere Unterschiede bei den Vorschriften zum Umgang mit einem Verstorbenen, bei Fristen oder der Überführung der Urne.

Bund hingegen ist für die Regelungen zum Immissionsschutz zuständig. So gibt es gesetzliche Vorschriften, welche Brennstoffe verwendet werden dürfen und wie hoch die Temperatur während der Einäscherung sein muss.


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Sargpflicht bei der Einäscherung

Die in Deutschland geltende Sargpflicht greift auch bei der Einäscherung. Für die Kremation muss ein Sarg eingesetzt werden, der ebenfalls kremiert wird. Es gilt als pietätvoller, den Leichnam dem Kremationsprozess in einem Sarg zu übergeben. Durch die Einäscherung in einem Sarg entstehen allerdings auch Vorteile für den Kremationsprozess.

Bei der Kremation wird hierzulande viel Wert auf einen umweltschonenden Prozess gelegt. Da der menschliche Körper zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser besteht, wäre eine Kremation ohne Sarg mit einem zusätzlichen Energieaufwand verbunden. Bei der Einäscherung mit Sarg entzündet sich dieser ohne externe Brennstoffe von selbst. Anschließend verläuft die Kremierung lediglich durch die Zugabe von heißer Luft und ohne einen weiteren Energieaufwand. Nach der Kremation bleibt Asche mit einem Gewicht von etwa 5% des ursprünglichen Körpergewichtes zurück.

Zweite Leichenschau vor der Einäscherung

Bei der Einäscherung eines Leichnams ist eine zweite Leichenschau gesetzlich vorgeschrieben. Diese nimmt der zuständige Amtsarzt direkt im Krematorium vor und überprüft, ob eine nicht natürliche Todesursache ausgeschlossen werden kann. Diese zweifelsfreie Feststellung ist wichtig, da die Überprüfung nach der Kremation nicht mehr möglich ist. Wird während der zweiten Leichenschau eine nicht natürliche Todesursache festgestellt, kann dies auf einen Suizid, ein Tötungsdelikte und einen Unfall hindeuten und die Polizei muss umgehend informiert werden.


Kosten einer Einäscherung

Bei einer Feuerbestattung müssen die zusätzlich anfallenden Kosten für die Einäscherung des Verstorbenen einberechnet werden. Diese können regional sowie nach Träger der Einrichtung variieren. In der Regel ist mit Kosten zwischen 250 bis 350 Euro zu rechnen. Ebenso müssen die Kosten für die zweite Leichenschau mit einkalkuliert werden. Diese liegen meist zwischen 30 und 60 Euro.

Hinweis:

Bei einer Feuerbestattung haben Sie die Möglichkeit, vor der Einäscherung und der Beisetzung eine Abschiednahme am Sarg durchzuführen. In diesem Fall werden zusätzliche Kosten für die Nutzung der Räumlichkeiten des Krematoriums fällig.


Einäscherung

Eindeutige Zuordnung

Eine Verwechselung der Totenasche ist in einem Krematorium ausgeschlossen. Zum einen wird jeder Leichnam einzeln eingeäschert, sodass es nicht zur Vermischung von Asche kommt. Zum anderen wird vor der Einäscherung ein Schamottstein mit einer Identifikationsnummer auf oder in den Sarg gelegt. Dieser feuerfeste Schamottstein übersteht den Einäscherungsprozess und so kann die Asche jederzeit eindeutig einem Verstorbenen zugeordnet werden.

Verbrennung

Abhängig von der natürlichen Beschaffenheit des toten Körpers und dem Gewicht des Verstorbenen dauert die Einäscherung etwa eineinhalb Stunden. Um alle brennbaren Teile einzuäschern, beträgt die Temperatur im Kremationsofen bis zu 1200° C. Trotz dieser hohen Temperatur verbrennen nicht alle Substanzen, dazu zählen auch Zähne, Implantate oder Knochenteile. Diese werden der Asche nach der Einäscherung entnommen und separat entsorgt.

Umfüllung in die Aschekapsel

Die Asche wird zusammen mit dem Schamottstein in eine Aschekapsel gefüllt und versiegelt. Zusätzlich wird auf der Aschekapsel der Name, das Geburtsdatum, der Sterbetag sowie die Identifikationsnummer vermerkt. Für die Beisetzung kann die Kapsel je nach Bestattungsart in einen Schmuckurne, eine Seeurne oder eine spezielle Urne für Baumbestattungen eingelassen werden.


Einäscherungsverfügung

Sie wünschen sich für Ihre eigene Bestattung eine Einäscherung? Dann halten Sie diesen Wunsch zu Lebzeiten fest und verfassen Sie eine Einäscherungsverfügung. Diese handschriftliche Willenserklärung stellt sicher, dass Ihr Wunsch nach Ihrem Tod berücksichtigt wird. Liegt keine Kremationsverfügung beziehungsweise eine Bestattungsvorsorge vor, müssen die Angehörigen des Verstorbenen bestätigen, dass es der Wunsch des Verstorbenen war, eingeäschert zu werden. Vermerken Sie Ihren Bestattungswunsch nicht im Testament. Dieses wird häufig erst Wochen nach der Beisetzung eröffnet, so dass Ihre Wünsche zu diesem Zeitpunkt nicht mehr berücksichtig werden können.


Erstellen Sie Ihre persönliche Bestattungsvorsorge

Tragen Sie Ihre Wünsche und Vorstellungen zusammen und erhalten Sie ein vollständiges Bestattungsvorsorgepaket – kostenfrei und unverbindlich. Bestimmen Sie die Ausgestaltung der Bestattung und Trauerfeier rechtzeitig selbst und nehmen Sie Ihren Angehörigen in dieser Ausnahmesituation schwierige Entscheidungen ab.

Bestattungsvorsorge erstellen


Schließen Sie eine Bestattungsvorsorge ab, um sicherzustellen, dass Ihre Bestattung nach Ihren Vorstellung umgesetzt wird. Sprechen Sie mit Ihrer Familie über diese Wünsche und beziehen Sie sie bei Ihrer Planung mit ein. Mit dieser Vorsorge nehmen Sie den Angehörigen im Todesfall eine große emotionale Last und organisatorischen Aufwand von den Schultern, wenn alle wichtigen Entscheidungen bereits von Ihnen getroffen wurden. Ihre Wünsche sollten Sie immer auch schriftlich festhalten und bewahren Sie diese – und falls Sie eine Bestattungsvorsorge abgeschlossen haben, auch die Informationen dazu – an einem für die Familie zugänglichen Ort, über den die Angehörigen in Kenntnis gesetzt werden.




Haben Sie Fragen? Unsere Bestattungsexperten helfen gerne