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Angemessener Grabschmuck: Kränze und Blumengestecke für die Bestattung

Angemessener Grabschmuck: Kränze und Blumengestecke für die Bestattung

Bei einer Trauerfeier wird die Trauerkapelle oder –halle mit Kränzen und Blumen geschmückt. Kränze werden dabei in der Regel auf Kranzständern aufgehängt oder an den Sarg gelehnt. Auch Blumen werden rund um den Sarg aufgestellt. Nach der Beisetzung schmücken die Blumen und Kränze noch für einige Tage das Grab bis sie verblüht sind. Doch welche Form der Trauerkränze und Blumengestecke sollte man zu einer Bestattung mitbringen?

Als Gast bei einer Beerdigung. Der Kranz: Was ist angemessen?

Trauerkränze und Blumenschmuck sind ein fester Bestandteil von Bestattungen und können helfen, den Gefühle der Trauergäste Ausdruck zu verleihen. Traditionell war die Größe des Kranzes von der Beziehung zum Verstorbenen abhängig. Das heißt, je näher man dem Toten stand, desto größer sollte auch der Trauerkranz sein. Diese Tradition hat sich in den letzten Jahrzehnten ein wenig aufgelöst. Doch noch heute ist es unter vielen Trauergästen üblich, einen großen Kranz auszuwählen, um die Wertschätzung des Verstorbenen zum Ausdruck zu bringen. Doch kein Trauergast ist verpflichtet, einen Kranz zu spenden. Auch ein kleiner hübscher Trauerstrauß kann eine mitfühlende Geste gegenüber den Hinterbliebenen ausdrücken. Ob Kranz oder Blumengesteck – Trauerfloristik ist in jedem Fall ein angemessener letzter Abschiedsgruß und wird von den Angehörigen wertgeschätzt.


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War der Verstorbene Mitglied Ihres Vereins, ein Kollege in Ihrem Unternehmen oder ein geschätzter Nachbar in Ihrer Nachbarschaft? Dann bestellen Sie doch gemeinsam einen Kranz inklusive Trauerschleife, auf der im Namen des Vereins oder der Firma kondoliert wird. Da große Kränze – egal, ob der klassische grüne Römerkranz oder Blütenkränze – teuer sind, legen Vereine, Unternehmen oder Nachbarn oft zusammen. Denken Sie in diesem Fall bei der Beauftragung des Kranzes aber daran, dass neben dem letzten Gruß für den Verstorbenen auch die Namen aller Beteiligten auf die Trauerschleife gedruckt werden.

Soll man überhaupt einen Kranz mitbringen?

Blumen sind stets Ausdruck der Wertschätzung, des Respekts und der Zuneigung gegenüber dem Verstorbenen. Eine ungeschmückte Trauerhalle oder ein Grab ohne Grabschmuck in Form von Kränzen und Blumen wirkt oftmals trist und traurig. Blumen können daher die Trauerfeier schmücken, eine freundlichere Atmosphäre schaffen und zugleich ein tröstendes Element für die Hinterbliebenen sein.

Eine hübsche Alternative zum Trauerkranz sind Trauersträuße und Trauergestecke. Stand man dem Verstorbenen sehr nahe, empfiehlt es sich, statt eines Trauerkranzes ein schönes Blumengesteck oder ein Grabgebinde in Herz- oder Kreuzform – idealerweise mit den Lieblingsblumen des Verstorbenen – mitzubringen.

Bei Baumbestattungen oder Seebestattungen können Trauergäste einzelne Blumen am Baum ablegen oder Blütenblätter ins Meer streuen. Insbesondere bei der Beisetzung im Meer dürfen nur natürliche Materialien als letzter floraler Gruß verwendet werden – Blumengestecke mit Metalldrähten oder gar Kränze sind somit nicht erlaubt.

Welche Symbolik haben Kränze und Blumen?

In der christlich geprägten Trauerkultur steht der runde Trauerkranz für die Unendlichkeit und das Leben nach dem Tod. Abgesehen vom Judentum und dem Islam kommt der Trauerkranz in fast allen Kulturen als Teil der Trauerzeremonie vor.

Jede Blume hat – auch in der Trauerfloristik – ihre ganz eigene Bedeutung. Rosen sind der Klassiker unter den Blumen. Sie gelten als Liebessymbol und wo echte Liebe ist, ist die Trauer im Todesfall groß. Nelken sind dank ihrer guten Kombinierbarkeit mit anderen Blumen und ihrer sehr langen Haltbarkeit besonders beliebt in der Trauerfloristik. Lilien hingegen stehen für die Reinheit des Herzens und das Licht. Für Grabschmuck werden sie meist in weiß oder altrosa verwendet. Die weiße Calla symbolisiert die Unsterblichkeit und kommt daher häufig bei Trauerkränzen und –gestecken zum Einsatz.

Welche Farbe ist für die Trauerfloristik angemessen?

Während die Trauerkleidung im Allgemeinen schwarz und gedeckt ist, werden bei der Wahl des Blumenschmucks helle Farben bevorzugt. Meist kommen insbesondere weiße oder cremefarbene Blumen zum Einsatz. Aber auch sehr farbenfrohe Kränze und Gestecke sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Immer häufiger wird der Blumenschmuck genutzt, um die Persönlichkeit des Verstorbenen zu unterstreichen. War der Verstorbene etwa sehr naturverbunden, können die Trauergäste Grabschmuck aus Wiesenblumen wählen. Die Lieblingsfarbe des Toten war Violett? Dann bringen Sie lilafarbene Blumen zur Trauerfeier. Die Farbwahl ist jedoch nicht nur von den Vorlieben des Verstorbenen abhängig, sondern auch von der Jahreszeit.

Was sollte man nicht mitbringen?

Haben die Hinterbliebenen im Vorfeld der Bestattung darauf hingewiesen, dass sie sich anstelle von Blumen eine kleine Spende für eine gemeinnützige Organisation oder eine soziale Einrichtung wünschen, sollte man diesen Wunsch unbedingt berücksichtigen und vom Mitbringen opulenter Blumengestecke oder großer Kränze absehen. Wer nicht ganz mit leeren Händen zur Beisetzung erscheinen möchte, kann einen kleinen Blumenstrauß oder eine einzelne Blume wählen, die er am Grab niederlegt.

Bei der Wahl der Blumensorte und –farbe können Sie sich an den Vorlieben des Verstorbenen (sofern diese bekannt sind) orientieren, sich von einem Floristen beraten oder auch ihre eigenen Vorstellungen in das Gesteck oder den Kranz einfließen lassen. Auf rote Rosen sollten Sie jedoch verzichten – diese sind in der Regel den direkten Hinterbliebenen, also Ehepartner, Kindern und Eltern, vorbehalten.



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